Starkregen lässt Keller volllaufen

Nach einem Starkregen über Günzburg muss die Feuerwehr verstärkt ausrücken.

Starker Regen und Hagelkörner sind am Mittwochnachmittag über Günzburg nieder gegangen – wenige Kilometer entfernt blieb es trocken oder es fielen nur wenige Tropfen. Die Günzburger Feuerwehr musste in der Folge ausrücken, weil viele Keller und Straßen unter Wasser standen, unter anderem in der Ulmer Straße. Auch im Mühlwegtunnel der B16 stand laut Feuerwehr das Wasser, er musste halbseitig gesperrt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg rückte ab 13.30 Uhr zu insgesamt acht Einsätzen aus, teilte Kommandant Christian Eisele mit. Insgesamt war die Feuerwehr mit 25 Mann und sechs Fahrzeugen und einigen Wassersaugern gut drei Stunden im Einsatz.

Am Himmel war der Spuk schnell vorbei: Kurz nach dem Wolkenbruch strahlte wieder die Sonne über der Stadt.

Quelle: Wetter: Starkregen lässt Keller volllaufen – Nachrichten Günzburg – Augsburger Allgemeine – Stand: 05.07.2018 – 08:16 Uhr

Hochwang: Pkw kippt nach Unfall auf die Seite

VU / Symbolfoto

Die Feuerwehr Ichenhausen musste am 01.07.2018 eine Autofahrerin, nach einem Unfall in Hochwang, aus ihrem Fahrzeug retten.

Eine 61-jährige Pkw-Fahrerin fuhr gestern Mittag an der Kreuzung Leitiweg – Wortwinstraße vom Leitiweg kommend in den Kreuzungsbereich ein. Dabei übersah sie einen auf der Wortwinstraße herannahenden Pkw, welcher von einem 44-Jährigen gefahren wurde. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Infolge des Zusammenstoßes kippte das Fahrzeug der 61-Jährigen auf die linke Fahrzeugseite. Die 61-Jährige musste durch die Freiwillige Feuerwehr Ichenhausen aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Die Dame wurde schwer verletzt und kam zur ärztlichen Behandlung mit einem Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe ins Krankenhaus. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von rund 22.000 Euro.

Neben der Feuerwehr Ichenhausen war auch die Feuerwehr Hochwang im Einsatz, welche die Verkehrsabsicherung übernahm.

Quelle: Hochwang: Pkw kippt nach Unfall auf die Seite – Stand: 03.07.2018 – 15:07 Uhr

Thannhausen: Erst brannte das Unkraut und dann die Hecke

Bild: Thomas Burghart

Das vernichten des Unkrauts mit einem Bunsenbrenner ging am 02.07.2018 in Thannhausen schief, so dass die Feuerwehr gerufen werden musste.
Gestern am Montag wollte ein 26-jähriger Mieter mit einem Bunsenbrenner gegen 16.00 Uhr das Unkraut unter seiner Thuja-Hecke beseitigen. Aufgrund des falschen Umgangs mit der offenen Flamme gerieten mehrere Meter der Hecke in Brand. Mit Hilfe eines Gartenschlauchs konnte das Feuer anschließend größtenteils gelöscht werden, so dass die Feuerwehr Thannhausen, welche mit drei Fahrzeugen und 15 Kräften anrückte, nur noch nachlöschen musste. Hierzu musste auch die Straße gesperrt werden. Der Sachschaden beträgt mehrere Hundert Euro.

Quelle: Thannhausen: Erst brannte das Unkraut und dann die Hecke – Stand: 03.07.2018 – 15:00 Uhr

Essen auf Herd vergessen: Mann mit Rauchvergiftung

Bild: Thomas Burghart / Symbolbild

Dank einer Nachbarin, die den Alarm eines Rauchmelders registriert und die Polizei alarmiert hat, konnte ein Brand in einem Mehrfamilienhaus verhindert werden.

Gegen 2 Uhr hatte die Frau Alarm geschlagen, als die Polizeistreife eintraf, quoll bereits starker Rauch aus einem Dachfenster des Wohnhauses in der Augsburger Straße in Günzburg . Als die Polizisten die stark verrauchte Wohnung betraten, fanden sie auf dem Sofa einen augenscheinlich bewusstlosen Mann und brachten ihn sofort aus der Wohnung.

Bei der Suche nach weiteren Personen entdeckten die Beamten auf dem heißen Herd eine qualmende Pfanne. Der allein anwesende Wohnungsinhaber hatte offensichtlich die Pfanne auf dem eingeschalteten Herd vergessen, die die Ursache für die starke Rauchentwicklung war. Ein offenes Feuer entstand laut Polizei nicht, sodass es auch zu keinem Sachschaden kam.

Der 43-jährige Wohnungsinhaber kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Kreiskrankenhaus Günzburg. Die Feuerwehr lüftete die Wohnung mittels eines großen Ventilators.

Quelle: Polizei: Essen auf Herd vergessen: Mann mit Rauchvergiftung – Nachrichten Günzburg – Augsburger Allgemeine – Stand: 02.07.2018 – 09: Uhr

Rauchmelder und aufmerksame Nachbarin verhindern Schlimmeres

Bild: Thomas Burghart

Am 30.06.2018, gegen 02.00 Uhr, meldete eine Nachbarin einen Alarm schlagenden Rauchmelder in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Augsburger Straße.
Beim Eintreffen einer Polizeistreife konnte bereits starker Rauch aus einem Dachfenster wahrgenommen werden. Nach dem Betreten der stark verrauchten Wohnung wurde auf dem Sofa ein augenscheinlich bewusstloser Mann entdeckt und aus der Wohnung gebracht. Bei der Absuche der Wohnung nach weiteren Personen wurde auf dem heißen Herd eine qualmende Pfanne festgestellt. Die Pfanne wurde offensichtlich vom allein anwesenden Wohnungsinhaber auf dem eingeschalteten Herd vergessen und war die Ursache für die starke Rauchentwicklung. Ein offenes Feuer entstand nicht, so dass es auch zu keinem Sachschaden kam. Der 43-jährige Wohnungsinhaber kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus Günzburg. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr mittels eines Drucklüfters belüftet.

Quelle: Günzburg: Rauchmelder und aufmerksame Nachbarin verhindern Schlimmeres – Stand: 01.07.2018 – 08: Uhr

Günzburg: Fahrzeuge kollidieren auf der Kreuzung

Bild: Mario Obeser

Am Mittwochabend kam es auf der Kreuzung Augsburger Straße / Tulpenstraße / ST 2510 ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw´s.
Eine 25-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Pkw Smart gegen 22.30 Uhr vom „Polizeiohr“ (ST 2510) kommend nach links auf die Augsburger Straße. Dabei übersah sie einen auf der vorfahrtsberechtigten Augsburger Straße stadteinwärts fahrenden Pkw Audi. In der Kreuzung prallte der Audi mit seiner linken Fahrzeugfront gegen die linke Hintertür des Smart, die dadurch erheblich nach innen gedrückt wurde.

Sowohl die Unfallverursacherin, als auch der 34-jährige Audi-Fahrer zogen sich leichte Verletzungen zu.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Zum Unfallzeitpunkt war die im Bereich der Unfallstelle installierte Ampel abgeschaltet und die Vorfahrt entsprechend durch Verkehrszeichen geregelt.

An der Einsatzstelle waren drei Streifen der Polizei, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg rückte mit 24 Kräften an. Sie sperrte die Augsburger Straße zwischen der Tulpenstraße und der Parkstraße komplett. Ebenso reinigten sie die Fahrbahn von den herumliegenden Fahrzeugteilen

Quelle: Günzburg: Fahrzeuge kollidieren auf der Kreuzung – Stand: 29.06.2018 – 10: Uhr

Neubau der Feuerwache der Günzburger Feuerwehr beginnt mit Umzug und Abbruch

Foto: Julia Ehrlich/Stadt Günzburg

In wenigen Wochen geht es los. Anfang August beginnen die Abbrucharbeiten zum ersten Bauabschnitt des Neubaus der Feuerwache Günzburg.

Der Neubau der Feuerwache in Günzburg beginnt mit einem Umzug. Das bisherige Haupthaus, ein Teil der Garagen und Lager müssen bis August ausgeräumt werden. Dann beginnen die Abbrucharbeiten für den ersten Bauabschnitt.

Die Umkleiden sowie die Büro- und Aufenthaltsräume werden in elf Containern auf dem Feuerwehrgelände untergebracht. Diese beherbergen die Mannschaft um Kommandant Christian Eisele bis zum Ende des ersten Bauabschnitts im März 2020.

Mit Beginn der Sommerferien im August starten die Abbrucharbeiten zum ersten Bauabschnitt. Die neue Feuerwache soll Anfang 2021 mit einem Budget von etwa 8,5 Millionen Euro fertiggestellt werden

Quelle: Neubau der Feuerwache der Günzburger Feuerwehr beginnt mit Umzug und Abbruch – Stand: 29.06.2018 – 10: Uhr

„Ungeahnte Gewalt“ – So reagiert die Feuerwehr München auf den brutalen Vorfall in Ottobrunn

Bild: Thomas Gaulke

Am Freitagabend kam es zu einer Eskalation der Gewalt gegenüber Rettungskräften: Eine Notärztin wurde von einem 21-Jährigen mit einer Flasche schwer verletzt. Nun wendet sich die Feuerwehr München mit einem Statement an die Öffentlichkeit.

München – Drei Tage ist der Übergriff auf Einsatzkräfte vor einem Altenheim in Ottobrunn schon her. Eine Notärztin wurde bei dem Angriff auf sie mit einer Whisky-Flasche schwer verletzt. Die Wogen um die Tat, die zwei männlichen Asylbewerbern (17 und 21) zur Last gelegt wird, schlagen noch immer hoch. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt den Angriff scharf.

Nun hat sich auch die Feuerwehr München mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Lesen Sie hier das Statement des Dienststellenleiters Wolfgang Schäuble im Wortlaut (Fettungen redaktionell):

„Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr werden immer gerufen, wenn Menschen in Notlagen sind und sich außer Stande sehen, sich selbst zu helfen. Bei solchen Ausnahmesituationen für die Betroffenen kommt es manchmal dazu, dass Emotionen entgleisen und Situationen eskalieren. Unsere Einsatzkräfte haben gelernt, mit solchen Szenarien umzugehen.

Am Freitag in Ottobrunn ereignete sich jedoch ein Vorfall, der mit diesen gewohnten Rahmenbedingungen nichts zu tun hatte. Unsere Einsatzkräfte gerieten in eine Situation, die mit dem eigentlichen Einsatzgeschehen nicht im Zusammenhang stand. Unsere Kollegen traf das Ereignis deshalb aus heiterem Himmel. Sie wurden Opfer willkürlicher Gewalt und dabei schwer verletzt. In dieser Situation sind dann auch wir auf Hilfe anderer angewiesen. Diese Hilfe kommt durch Kollegen, welche selbst in diesen Fällen unter extremer psychischer Belastung stehen, weil sie die eigenen Kollegen versorgen müssen. Der Vorfall am Freitagabend war ein Ereignis ungeahnter und unvorhersehbarer Gewalt gegen Menschen, deren Aufgabe es ist, Mitmenschen zu helfen. Als Dienststellenleiter möchte ich daher mit aller Deutlichkeit den Vorfall vom Freitag verurteilen. So etwas kann nicht entschuldigt werden und darf nicht wieder passieren!

Ich persönlich möchte, wie auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hiermit unserer verletzten Notärztin und unserem Feuerwehrkollegen eine rasche Genesung wünschen und hoffe, dass sie das Erlebte gut verarbeiten. Alles was uns möglich ist, werden wir dazu beitragen.“

 
 

Stall bei Wattenweiler brennt 

Bild: Privat

Bei Wattenweiler ist am Freitagnachmittag ein Stall auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Brand geraten. Infolge des Feuers wurde auch der Bahnverkehr beeinträchtigt.

Über den Notruf wurde die Feuerwehr in Wattenweiler am Freitagnachmittag alarmiert. Gegen 14.35 Uhr fing ein Stall, in dem etwa 200 Rinder untergebracht waren, Feuer und stand kurze Zeit später in Vollbrand, wie die Polizei mitteilt. Die in Panik geratenen Tiere liefen aus dem Stall und rannten teilweise in Richtung Bahnstrecke. Aus diesem Grund wurde die Deutsche Bahn verständigt, die die Strecke zwischen Günzburg und Mindelheim bis auf weiteres sperrte und gegen 17.30 Uhr einen Schienenersatzverkehr mit Taxis zwischen Ichenhausen und Krumbach einrichtete. Kurz nach 18 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Die alarmierten Feuerwehren aus Wattenweiler, Krumbach, Langenhaslach, Neuburg, Ichenhausen, Dürrlauingen, Unterwiesenbach, Ober- und Unterbleichen, Billenhausen und Waldstetten waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurden keine Personen verletzt. Ob Tiere zu Schaden kamen sowie die Höhe des entstandenen Schadens ist bislang nicht bekannt. Der Kriminaldauerdienst Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Wattenweiler: Stall bei Wattenweiler brennt – Nachrichten Krumbach – Augsburger Allgemeine – Stand: 23.06.2018 – 19: Uhr

Führungsdienstgrade der FF Günzburg bildeten sich fort – Feuerwehr Günzburg

Bild: Feuerwehr Günzburg

An der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried fand ein Pilotlehrgang zum Thema Mess- und Nachweistechnik im Feuerwehreinsatz statt.

Hier wurden die verschiedensten Messgeräte vorgestellt die am Ort vorhanden sind oder im Landkreis vorgehalten werden. Unter anderem wurde die ATF (Analytische Task Force), eine Spezialeinheit, die bei der Berufsfeuerwehr München angesiedelt ist vorgestellt. Sie kann in jedem Fall weiterhelfen, wenn die Hilfskräfte vor Ort nicht wissen um was für einen Gefahrstoff es sich handelt. Die BF München bringt ein mobiles Labor an die Einsatzstelle und berät die Feuerwehren im Einsatzfall.

Weiterhin wurde der richtige Einsatz der Messgeräte sowie die korrekte Auswertung der Messergebnisse geübt. Hier wurden verschiedene Messtaktiken und Messkonzepte vorgestellt. Weiterhin wurde die Führungsstruktur anhand eines Einsatzbeispieles aufgezeigt.

Auf dem Übungsgelände wurden Gasaustritte bei einem Leck an einem Hausanschluß sowie beim Abriss einer Gasleitung durch einen Bagger anschaulich demonstriert. Als Highlight wurde ein Gasaustritt in einem Gebäude demonstriert, das durch Zündung, im Realfall durch Betätigen der Klingel oder dem Anlaufen der Heizung, ausgelöst wird.

Die beiden Führungsdienstgrade der Feuerwehr Günzburg konnten bei diesem Seminar wertvolle Erkenntnisse für den Bereich Gefahrgutunfälle sammeln.

Quelle: Führungsdienstgrade der FF Günzburg bildeten sich fort – Feuerwehr Günzburg – Stand: 22.06.2018 – 17: Uhr