Zigarettenqualm löst Feuerwehreinsatz aus

Jettingen-Scheppach (bj). Ein achtlos weggeworfener Zigarettenstummel hat gestern Vormittag gegen 9.30 Uhr in Scheppach einen Feuerwehr-Einsatz ausgelöst. Aus einem Zimmer im ersten Stock des BRK-Hauses beim Gewerbegebiet an der Autobahn war Rauch gedrungen. Sensibilisiert durch den Brand in dem Schulungsgebäude des Bayerischen Roten Kreuzes im Dezember 2001, als durch einen Kurzschluss 100000 Euro Schaden entstanden waren und sieben Menschen leichte Rauchvergiftungen erlitten hatten, hatte die Schulleitung die Feuerwehr verständigt und die Hausinsassen evakuiert. Die Ursache für die Rauchentwicklung konnte allerdings schnell beseitigt werden. Nach Auskunft von Kreisbrandrat Robert Spiller, der vor Ort war, qualmte nur eine Zigarette aus einem Abfalleimer. Außer einem Trupp, der mit Atemschutz in das verrauchte Zimmer vordrang, mussten die übrigen der etwa 25 bis 30 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Scheppach, Jettingen und Burgau nicht eingreifen.

Aus der GZ vom 24.11.2005

Frontalzusammenstoß: Vier Verletzte

VU
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Zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw kam es am gestrigen Freitag gegen 12.30 Uhr auf der Günzbrücke der Verbindungsstraße B16-Wiesenbach bei Höselhurst. Laut Polizei war eine Pkw-Lenkerin mit ihren Wagen in die schmale Brücke eingefahren, obwohl ihr ein Fahrzeug entgegenkam. Nur 1,30 Meter vom Brückenende kam es zum Zusammenstoß. Dabei wurde der entgegenkommende Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr gerettet werden. Drei weitere Personen wurden leicht verletzt. Im Einsatz waren die Wehren von Krumbach, Wattenweiler und Neuburg. An beiden Wagen entstand Totalschaden von insgesamt rund 5 500 Euro.

Aus den MSN vom 26.11.05

Funkenflug aus Asche entzündet Plastiksack

kellerbrand
kellerbrand

Niederraunau (pm). Zu einem kleinen Brand in einem Wohnhauskeller kam es Dienstagabend gegen 21.55 Uhr. Ein Hausbewohner hatte, so die Polizei, am Nachmittag heiße Asche aus einem Kohle-Holzofen in einen offenen Blecheimer gefüllt. Den Eimer stellte er in einem Nebenraum ab, in dem auch Plastiksäcke mit Holz-und Sägespänen gelagert waren. Möglicherweise durch Funkenflug entzündete sich einer der Säcke und verursachte starken Rauch. Weil der Keller nicht mehr betreten werden konnte, wurden die Feuerwehren Niederraunau und Krumbach verständigt. Durch Ruß und Wasser entstand Sachschaden von etwa 500 Euro.

Aus den MSN vom 01.12.05

18-jähriger Fahranfänger stirbt bei Unfall

Unfallfahrzeug
Unfallfahrzeug

Die Serie tragischer Verkehrsunfälle in der GZ-Region reißt nicht ab – Tödlicher Leichtsinn: Der Fahrer war nicht angeschnallt

Jettingen-Scheppach (zg/heo). Schon wieder ereignete sich ein Verkehrsunfall, der einen jungen Menschen aus dem Leben riss: Am vergangenen Samstag gegen 11.20 Uhr kam ein erst 18-jähriger Autofahrer aus Jettingen-Scheppach ums Leben. Damit forderte der Straßenverkehr in der GZ-Region insgesamt schon 42 Opfer im Jahre 2005.

Nach den Angaben der Polizei kam der junge Mann durch die Folgen eines Überholmanövers zu Tode: Er überholte auf der neuen Umgehungsstraße aus Goldbach kommend in Richtung Jettingen-Scheppach ein Auto. Der Unfall ereignete sich laut Polizei geschätzte 300 bis 500 Meter vor dem neuen Kreisverkehr.

Beim Wiedereinscheren kam der Überholende aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern. Laut Polizei berührten sich die beiden Autos aber nicht. Das Auto schleuderte nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine etwa zwei Meter hohe Böschung hinab. Der nichtangeschnallte Fahrer wurde aus seinem Fahrzeug herausgeschleudert und von seinem sich überschlagenden Fahrzeug erdrückt. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.
Zur Bergung des Verletzten und zur Verkehrsregelung waren die Feuerwehren aus Jettingen und Scheppach im Einsatz. Die Staatsstraße – als Unfallschwerpunkt bekannt – war für knapp zwei Stunden komplett gesperrt.

Sattelzug kippt um: Langer Stau auf der A 8

Umgekippter LKW
Umgekippter LKW

Autobahn ab Burgau gesperrt – Chaos auf Umleitungsstrecken

Burgau/Zusmarshausen (hva).
Ein umgekippter Sattelzug auf der A 8 zwischen Burgau und Zusmarshausen sorgte gestern Vormittag für einen kilometerlangen Stau. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, war ein 21-jähriger Fahrer aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Lkw ins Schleudern geraten, umgestürzt und auf der rechten Fahrbahn liegen geblieben. Die Bergung dauerte mehrere Stunden, der Verkehr wurde bei Burgau ausgeleitet. Nicht nur auf der A 8 bildete sich ein bis zu zehn Kilometer langer Stau, auch auf den Umleitungsstrecken herrschte Chaos. Es war der zweite Unfall eines Sattelzugs innerhalb weniger Stunden. Erst am Dienstagnachmittag war auf der Gegenstrecke ein Sattelzug aufs Bankett geraten und halb umgekippt.

Es ist 8.12 Uhr: Der 21-jährige Fahrer eines Sattelzugs, der Lebensmittel geladen hat, rollt in Richtung München. Er ist auf gerader Strecke zwischen Burgau und Zusmarshausen unterwegs, als er plötzlich im Wald bei Freihalden von der Fahrbahn abkommt. Beim Gegensteuern kommt der 18 Meter lange Transporter ins Schleudern, kippt um und bleibt auf der rechten Fahrbahn liegen. Der Fahrer hat Glück im Unglück, er kann unverletzt aussteigen. Den Sachschaden am Sattelzug und bei den Lebensmitteln schätzt die Polizei auf rund 140000 Euro. Schnell bildet sich ein kilometerlanger Stau, da die Fahrbahn nur einspurig befahrbar ist. Um den Sattelzug durch einen Kran schneller bergen zu können, leitet die Polizei schließlich die Autos bei der Ausfahrt Burgau auf die Landstraße um. In der Folge staut sich der Verkehr bis auf zehn Kilometer bis zur Anschlussstelle Günzburg zurück. Auch auf den Umleitungsstrecken müssen die Autofahrer längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Erst gegen 13.30 Uhr löst sich der Stau wieder auf.

Medizinische Utensilien geladen

Nur 17 Stunden zuvor hatte sich fast auf derselben Höhe in Fahrtrichtung Stuttgart ein ähnlicher Unfall ereignet. Ein 28 Jähriger war mit seinem tschechischen Lastzug, der medizinische Utensilien transportierte, am Dienstagnachmittag kurz hinter Zusmarshausen aufs regennasse Bankett gekommen. Sein Anhänger geriet in Schräglage und kippte seitlich in den Graben. Gegenüber der Polizei gab der Mann später an, er habe die Landkarte studiert und sei dabei von der Fahrbahn abgekommen. Der Verkehr blieb unbeeinträchtigt. Erst in der Nacht wurde der Sattelzug geborgen, zwischen 22.30 und 24 Uhr war die Autobahn auf diesem Streckenabschnitt total gesperrt.

Bericht aus der GZ vom 06.10.2005

Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Kötz (zg). Vermutlich wegen eines technischen Defektes fing am vergangenen Sonntagmittag in der Kötzer Schwalbenstraße im Keller eines Mehrfamilienhauses ein Wäschetrockner Feuer. Durch den Rauch wurde das Kellergeschoss verqualmt, berichtete die Polizei. Der Sachschaden beträgt etwa 5000 Euro. Ein 43-jähriger Mann erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Im Einsatz waren die Feuerwehren Günzburg und Kötz.

Aus der GZ vom 12.10.2005

Nachtrag des KFV GZ: Im Einsatz waren die Wehren: Großkötz und Kleinkötz, Ebersbach und Günzburg.

Feuer in Ichenhauser Kraftfutterfabrik

Silo
Silo

Maistrocknungsanlage brennt: 300 000 Schaden
Ichenhausen-Hochwang (zg).
Die Maistrocknungsanlage einer Ichenhausener Kraftfuttermittel-Firma geriet laut Polizei am Montagabend gegen 22 Uhr aus bisher unbekannter Ursache in Brand.
In dem etwa 30 Meter hohen Metallsilo wurden 60 Tonnen Mais zur Trocknung mittels eines Brenners erhitzt. Personen wurden nicht verletzt. Zur Brandbekämpfung waren die Freiwilligen Feuerwehren Ichenhausen, Günzburg, Rieden, Kötz, Oxenbronn und Hochwang eingesetzt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 300 000 Euro. Als Brandursache wird derzeit ein technischer Defekt angenommen. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen.

Aus der GZ vom 19.10.2005

Anmerkung vom KFV: Im Einsatz waren die Kleinkötz, und die FF Ettenbeuren.

Auto reißt Ampel um und zerstört Wohnmobile

Aufräumarbeiten
Aufräumarbeiten

Unfall in Günzburg mit rund 100 000 Euro Schaden

Ein spektakulärer Unfall ereignete sich in der Nacht zum Samstag in Günzburg: Ein 21 Jahre alter Autofahrer verlor auf der B10 die Kontrolle über seinen Wagen. Die Ampelanlage an der Ulmer Straße wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen und der Mast durch die Luft geschleudert, drei Wohnwagen einer dort ansässigen Verleihfirma wurden beschädigt.

„Zunächst hatte sich der Unfall wenig spektakulär angehört“, so Feuerwehr-Kommandant Christian Eisele. „Ausgelaufenes Öl an einer Unfallstelle im Stadtgebiet“ sollte von der Feuerwehr abgebunden werden. „Aber was wir dann vor Ort sahen, das habe ich in meiner Zeit bei der Feuerwehr noch nie erlebt“, so Eisele. Wie die Polizei mitteilt, war der 21 Jahre alte Fahrer nicht angeschnallt, als er in Richtung Leipheim fahrend an der Kreuzung Ulmer Straße/Wetzelerstraße von der Fahrbahn abkam. Der Wagen prallte quer gegen die Ampelanlage und wurde dann auf das Gelände des Wohnwagen-Verleihs geschleudert, wo er auch gegen die Hausmauer prallte.

Der Mast der Ampel wurde durch den Aufprall auf einer Höhe von rund 80 Zentimetern abgeschlagen, schleuderte durch die Luft und fiel auf ein Wohnmobil. Die Eisenstange steckte im Dach eines Wohnwagens, als die Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen. Der Autofahrer wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt, seine 20 Jahre alte Beifahrerin erlitt einen Armbruch. Sie konnte sich durch das Seitenfenster des Wagens selbst aus dem Auto befreien, dessen Türen sich komplett verklemmt hatten. Die Günzburger Feuerwehr war vor Ort, um die Unfallstelle auszuleuchten, ausgelaufenes Öl und Treibstoff zu binden und bei der Versorgung der Verletzten zu helfen. Die Polizei Günzburg geht nach Schätzung eines Gutachters von einem Sachschaden von rund 100 000 Euro aus. Über die Unfallursache konnte die Polizei gestern noch nichts sagen, der Autofahrer musste sich einem Alkoholtest unterziehen.

Aus der GZ vom 24.10.2005
Weitere Bilder im Fotoalbum

Großfeuer: Heustadel brennt lichterloh

der brennende stadel
der brennende stadel

Heustadel im Burtenbacher Ortsteil Oberwaldbach brannte lichterloh – Feuerwehrmänner retten das Wohnhaus

Burtenbach-Oberwaldbach Schon wieder wurden die Feuerwehrmänner aus dem Schlaf gerissen: In der Nacht zum Mittwoch gegen 0.30 Uhr ging im Burtenbacher Ortsteil Oberwaldbach der Heustadel eines Bio Bauernhofes in Flammen auf. Rund 80 Retter schufteten bis zur Erschöpfung, um ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Wohnhaus zu verhindern – letztlich mit Erfolg. Die Brandursache ist noch unklar, die Kriminalpolizei und Experten des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden wird auf rund 100 000 Euro geschätzt. Dem Eingreifen der Feuerwehrmänner ist es zu verdanken, dass das Wohnhaus verschont wurde und so nicht ein noch weitaus höherer Schaden entstand.

Der 49-jährige Landwirt hatte den Brand laut Polizei selbst bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. In dem rund 40 mal 15 Meter großen Stadel lagerten Heu, Stroh und einige landwirtschaftliche Geräte. Einige Ziegen, die auch dort untergebracht waren, konnte der Biobauer rechtzeitig retten.

Dann mussten er und seine Familie jedoch mitansehen, wie der große Stall ein Raub der Flammen wurde. Die Freiwilligen Feuerwehren Burtenbach, Oberwaldbach und Burgau waren mit insgesamt 80 Mann im Einsatz und konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. So verhinderten sie, dass die Flammen auf das angrenzende Wohngebäude übergriffen. Vorsorglich wurden die fünf Bewohner des Wohnhauses evakuiert, sie blieben unverletzt. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen. Sachverständige des Bayerischen Landeskriminalamtes wurden gestern zur Begutachtung mit hinzugezogen.