Katastopenalarm im Landkreis Günzburg nach starken Regenfällen am Montagabend ausgerufen.

Auf Grund der kritischen Hochwasserlage im Landkreis Günzburg erklärt Landrat Hubert Hafner den Katastrophenfall am Montag, 10.06.2013 um 17:36 Uhr für den Landkreis Günzburg den Katastrophenfall für den Landkreis Günzburg.
Die starken Regenfälle am Sonntag und Montag haben im südlichen Landkreis Günzburg zu Hochwasser unter anderem an den Flüssen Mindel, Kammel und Günz geführt. Weiter treten vor allem kleinere Bäche wie der Schwarzbach in Wiesenbach über die Ufer.

Zahlreiche Feuerwehren in den betroffenen Orten sind im Einsatz. Zur besseren Abwicklung der Lage wurden 4 Abschnittsführungsstellen eingerichtet.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes Günzburg hat mit Feststellung des Katastrophenfalles die Gesamteinsatzleitung übernommen. Der Katastrophenalarm wurde ausgelöst, weil das Schadensereignis ein Ausmaß angenommen hat, das ein koordiniertes und einheitlich geführtes Zusammenwirken aller an der Gefahrenabwehr beteiligten Stellen erfordert.

Zum Örtlichen Einsatzleiter wurde Wolfgang Härtl benannt. Er leitet federführend die Einsatzmaßnahmen. Es befinden sich derzeit mehr als 200 Kräfte im Einsatz.

Für Auskünfte an besorgte Bürgerinnen und Bürger wurde ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist unter der Telefonnummer 08221/95-333 erreichbar.


FF-offingenAuf Grund der starken Regenfälle seit Sonntag Nachmittag werden für Burgau und Offingen kritische Pegelstände erwartet. Die Mindel soll nach einer Prognose des Wasserwirtschaftsamts Donauwörth, Servicestelle Krumbach, in Offingen am 11.06.2013 zwischen 4 und 6 Uhr einen Pegel von 452 cm erreichen. Zum Vergleich: am 02.06.2013 wurde dort der Scheitel mit 436 cm erreicht.

 

In Burgau droht das Wohngebiet Heimstettensiedlung mit etwa 1.000 Einwohnern teilweise von Mindelwasser überflutet zu werden. Die Anwohner werden über Lautsprecherdurchsagen gewarnt.

Die Autobahn A8 ist nach wie vor zwischen Burgau und Zusmarshausen in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt. Weitere Sandsäcke zur Unterstützung wurden aus dem benachbarten Landkreis Augsburg angefordert.

Auch angespannt ist die Lage in Kötz und Bubesheim, sowie Waldstetten, Ober- und Unterwiesenbach. In Nattenhausen wird der Scheitel am 10.06.2013 zwischen 21 und 22 Uhr mit 260 cm erwartet. Zum Vergleich: am 02.06.2013 wurde dort der Scheitel mit 228 cm erreicht.

Verhaltensregeln bei Hochwassergefahr
Das Landratsamt Günzburg gibt folgende Verhaltensregeln bekannt:

  • Räumen Sie umgehend Ihre Kellerräume und entfernen Sie Ihre Kraftfahrzeuge aus den Tiefgaragen in den gefährdeten Gebieten. Vermeiden Sie danach jeglichen weiteren Aufenthalt in diesen Räumen.
  • Sichern Sie Ihre Heizöltanks gegen Auftrieb.
  • Betreten Sie keine Kellerräume oder Tiefgaragen.
  • Schalten sie einen lokalen Rundfunksender ein und beachten Sie eventuelle Lautsprecherdurchsagen.
  • Benutzen Sie keine Aufzüge.
  • Meiden Sie überflutete oder teilüberflutete Straßen.
  • Halten Sie Taschenlampen und/oder Kerzen bzw. ein batteriebetriebenes Radiogerät bereit, da im Hochwasserfall die Stromversorgung unterbrochen werden kann.
  • Informieren Sie auch Ihre Nachbarn, die diese Durchsage möglicherweise nicht gehört haben oder nicht Deutsch sprechen.
  • Für Nachfragen wurde die Bürgertelefon-Nummer(08221) 95 333 geschaltet.

Quelle: BSAktuell

    Unwetter hält Jettinger Feuerwehren auf Trapp

    Tauchpumpe
    Tauchpumpe

    Am 09.06.13 zog gegen 18:30 ein heftiges Gewitter mit Starkregen hinweg. Infolge dessen liefen mehrere Keller unter Wasser, Wasser drang in Firmengebäude, Bahnunterführungen wurden überflutet und ein Hang drohte ab zu rutschen. Um 18:40 wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert, per Funk teilte die Leitstelle Donau-Iller mit, dass es binnen kurzer Zeit mehrere Anrufer aus Jettingen mitteilten dass Ihre Keller voll Wasser liefen. Daraufhin wurden die Feuerwehren Scheppach, Freihalden und Schönenberg zur Unterstützung hinzugezogen, und im Feuerwehrgerätehaus Jettingen ein Lagezentrum eingerichtet. Die Feuerwehr aus Röfingen eilte nach der Abarbeitung Ihres eigenen Einsatzes ebenfalls zur Hilfe ins Marktgebiet. Insgesamt wurden 26 Einsätze bewältigt. Insgesamt waren 65 Floriansjünger im Einsatz sowie der Kreisbrandinspektor Erwin Schneider, die Kreisbrandmeister Erich Geißler, Helmut Motzer sowie die Kreisbrandmeisterin Ellen Affeld. Bei Redaktionsschluss gegen 24h waren die Feuerwehren immer noch im Einsatz.

    Bericht: Thomas Burghart, KFV GZ

    Jugendfeuerwehr Ichenhausen bekommt neue Schutzjacken

    Feuerwehrleute müssen gut ausgerüstet sein. Ihre Kleidung soll sie vor Nässe, Kälte, Feuer und Dreck schützen. Das gilt auch für die Mitglieder einer Jugendfeuerwehr – denn auch sie kommen bei Übungen und gemeinschaftlichen Aktionen mit brennenden Übungsobjekten, Schmierfett und Wasser in Berührung und müssen auf ihre zukünftigen Aufgaben bei Wind und Wetter vorbereitet werden. Damit die persönliche Schutzausrüstung dem neuesten Stand entspricht und alle einheitlich gekleidet sind, haben die Firma Schutz + Technik aus Burgau und die Firma BAI Deutschland den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Ichenhausen zehn neue Jugendfeuerwehrparkas gesponsert. Die Jacken im Gesamtwert von rund 900 Euro wärmen die Jungs und Mädels bei Übungen im Aussenbereich gut und sind dank der blau-orangenen Farben auch gut sichtbar. Beim Ablegen der Jugendleistungsspange, dem Wissenstest, diversen Aktionen rund um Ichenhausen und vielen Übungen werden die jungen Feuerwehranwärter nun ihre neuen Parkas tragen.
    Bei der Übergabe der Kleidung durch Michael Kleinberg von Schutz + Technik und Marco Abrecht von der Firma BAI freuten sich die Jugendlichen sehr über ihre neue Ausrüstung – auch Kommandant Eric Müller und Jugendwart Philipp Huss bedankten sich herzlich für die Spende.
    Auf dem Bild (von links nach rechts):

    Michael Kleinberg, Marco Abrecht und die Jugendlichen nebst den Jugendleitern Philipp Huss und Kathi Huss sowie Kommandant Eric Müller
    Bericht und Bild: FF Ichenhausen

    Fahrzeugweihe des neuen Mehrzweckfahrzeugs der Feuerwehr Ettenbeuren

    Neues Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Ettenbeuren erhielt am gestrigen Pfingstsonntag Gottes segen bei der Fahrzeugweihe.
    Mit geistlichen Worten und einem Gebet eröffnete Pfarrer Jacob Nangelimalil die Fahrzeugweihe der Freiwilligen Feuerwehr Ettenbeuren und lobte dabei das große Engagement der Floriansjünger. Das seit Oktober 2012 im Gerätehaus stehende MZF der Marke Fiat Multijet 150 erhielt im festlichen Rahmen am Pfingstsonntag von Pfarrer Nangelimalil Gottes Segen.
    Nahezu pünktlich um 17 Uhr, zu Beginn der Veranstaltung, meinte es der Wettergott gut mit den Floriansjüngern und beendete die zuvor schauerartigen Regenfälle.

    Ettenbeurens 2. Bürgermeister Josef Engelhardt freute sich über die vom Gemeinderat bewilligten Mittel von 57.000 Euro und dem zeitnahen Zuschuss vom Freistaat Bayern von 13.000 Euro. Eine Ersatzbeschaffung, welche notwendig war, nachdem das bisherige Fahrzeug außer Dienst gestellt werden musste. Florian Ettenbeuren 11/1 dient zukünftig als Mannschaftstransportwagen, kann aber auch als kleiner Einsatzleitwagen eingesetzt werden, so Engelhardt. Er wünsche sich möglichst wenig ernsthafte Einsätze mit diesem neuen Einsatzmittel, welches auch als Zugfahrzeug für die Anhänger verwendet werden kann. Engelhardt dankte, für die Beratung und der Unterstützung im Förderverfahren, Herrn Robert Spiller, sowie der Feuerwehrinspektion und dem Landratsamt. Kreisbrandrat Spiller wurde vertreten von Kreisbrandinspektor Erwin Schneider. Schneider dankte für die Einladung und wünschte für die Zukunft alles Gute. Neben den Gerätschaften und der Feuerwehrführung sieht Schneider die Mannschaft als die wichtigste Komponente an, da ohne eine engagierte Mannschaft die besten Gerätschafen allein nicht den Einsatzerfolg garantieren.
    Erster Kommandant Helmut Untersehr dankte allen Verantwortlichen, die die notwendige Anschaffung möglich machten und wünscht sich möglichst wenig kritische Einsätze.

    MZF kann als kleiner Einsatzleitwagen eingesetzt werden
    Zur Ausstattung des neuen MZF zählen der im Heck untergebrachen Rollwagen mit einem kompletten Ausrüstung für einen Trupp Atemschutzgeräteträger und Material zur Verkehrsabsicherung. Ein zweiter Rollwagen für weitere Wechselflaschen ist bereits in Planung. Verbaut sind ein 4m Funkgerät und drei 2m Geräte. Pläne für gefährdete Objekte, Hydranten und weiteres für das gesamte Kammeltal sind ebenfalls im Fahrzeug untergebracht.

    In gemütlicher Runde konnten es sich die zahlreichen Gäste an den aufgestellten Biertischgarnituren im Gerätehaus und Zelt bei allerlei Getränken und Essen gut gehen und den Tag so ausklingen lassen.

     

    Quelle: BSAktuell

    PKW rutscht auf der Seite über die Autobahn

    Ein Verkehrsunfall auf der A8 ging am späten Abend des Pfingstsonntag, 19.05.2013, glimpflich aus.

    In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag, gegen 22:30 Uhr, fuhr eine 35-jährige Mutter mit ihren beiden Kindern auf der A 8 Richtung München. Sie benutzte mit ihrem Pkw, Renault die Mittlere der drei Fahrspuren und wurde durch das Weinen ihrer kleinen Tochter abgelenkt. In Folge dessen kam sie nach links von der Fahrbahn ab, touchierte die Mittelgleitwand und kam danach ins Schleudern. Der PKW kippte auf die rechte Seite und rutschte auf dieser die Fahrbahn entlang. Im rechten Grünstreifen prallte das Fahrzeug gegen die dortige steil aufsteigende Böschung und kam hierdurch wieder auf den Rädern zum Stehen. Glücklicherweise wurde nur die ca. 1 1/2 Jahre alte Tochter leicht verletzt. Die Frau sowie die andere im Fahrzeug befindliche Tochter blieben nach momentanem Kenntnisstand unverletzt. Am Unfallfahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden von ca. 7500 Euro.

    Feuerwehr Leipheim rückte an
    Der Unfall wurde der Leitstelle zunächst zwischen Leipheim und Günzburg gemeldet. Auf der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde schnell klar, dass die Unfallstelle noch vor Leipheim liegt. Nachdem die Feuerwehr aus Leipheim bereits unterwegs war, wurden keine weiteren Feuerwehrkräfte gerufen
    . Sie übernahmen die Absicherung, die Ausleuchtung der Unfallstelle sowie die säuberten der Fahrbahn. Das Bayerische Rote Kreuz kümmerte sich um das verletzte Kind. Ein Einsatzleiter Rettungsdienst war ebenfalls an der Einsatzstelle.

    Quelle: BSAktuell

    Wattenweiler – Tödlicher Verkehrsunfall

    Bei einem Verkehrsunfall Donnerstagfrüh, 16.05.2013, auf der B16 zwischen einem Pkw und einem Kleintransporter mit Anhänger erlitt die Unfallverursacherin tödliche Verletzungen.

    Gegen 7.30 Uhr befuhr die 42 Jahre alte Frau die Bundesstraße 16 vom Ortsteil Höselhurst kommend in Richtung Ortsteil Wattenweiler und geriet in einer langgezogenen Rechtskurve aus derzeit noch unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte die Frau mit ihrem Pkw mit dem Anhänger eines Handwerksbetriebes aus dem Landkreis Günzburg, der von einem Kleintransporter gezogen wurde. Der Pkw wurde durch den Zusammenstoß stark beschädigt und die Fahrerin in dem Wagen eingeklemmt. Die im Landkreis Günzburg wohnende Frau musste von der Feuerwehr Ichenhausen, welche die örtliche Feuerwehr Wattenweiler unterstützte, aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.
    Der 34-jährige Fahrer des Kleintransportes aus dem Landkreis Günzburg blieb, ebenso wie die beiden weiteren Insassen, glücklicherweise unverletzt.
    Zur Bergung der Unfallfahrzeuge und Aufnahme des Verkehrsunfalls wird die B16 voraussichtlich bis kurz nach 12 Uhr komplett gesperrt sein. Zur Verkehrsableitung sind die Feuerwehren Krumbach, Neuburg und Ellzee, sowie die Straßenmeisterei alarmiert und eingesetzt. Von den Feuerwehren und der Straßenmeisterei werden auch die ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten abgebunden und die Fahrbahn gereinigt.
    Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Zur Klärung des Unfallherganges wurde von der Staatsanwaltschaft ein Gutachter zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt.

    Quelle: new-facts.eu

    19-Jährige prallt gegen Baum – Schnelle Hilfe durch die Feuerwehr

    Am Donnerstagmorgen, 09.05.2013, gegen 2.20 Uhr, ereignete sich auf der Ortsverbindungsstrasse von Waltenhausen nach Weiler, Lkrs. Günzburg, ein schwerer Verkehrsunfall.

    Eine 19-jährige Fahrzeugführerin fuhr Richtung Waltenhausen und kommt nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend überschlägt sich der Pkw und prallt gegen einen Baum. Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei eingeklemmt und musste durch Kräfte der Feuerwehrwehren Krumbach, Niederraunau und Waltenhausen mit Hilfe der Rettungsschere befreit werden. Die junge Frau kam mit glücklicher Weise nicht lebensbedrohenden Verletzungen mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus.

    Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Polizei lobt auch bei diesem Einsatz wieder die professionelle Hilfe von Notarzt, Rettungsdienst und der Feuerwehren.

    Quelle: new-facts.eu

    Erste Feuerwehrfrau im aktiven Dienst bei der FF Reisensburg

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    Christina Klein ist die erste Frau bei der Feuerwehr Reisensburg im aktiven Dienst

     In Anwesenheit aller Aktiven der Feuerwehr Reisensburg konnte Kommandant Martin Mayer kürzlich von 1. Jugendwart Alexander Werdich und Stellvertreter Christian Stelzle die erste Frau bei der Reisensburger Feuerwehr von der Jugendgruppe in den aktiven Feuerwehrdienst übernehmen.

    Christina Klein kam mit 12 Jahren zur Jugendfeuerwehr Reisensburg und hat in den vergangen sechs Jahren alle Grundkenntnisse vermittelt bekommen, die man als Feuerwehrfrau für den Einsatz wissen und beherrschen muss. Die sehr engagierte junge Frau hat in ihrer Jugendfeuerwehrzeit den Wissenstest in Gold bestanden und die Jugendleistungsspange abgelegt. Anschließend hat sie auch noch den Truppmannlehrgang erfolgreich besucht.

    Auf dem Bild von links: Kommandant Martin Mayer, Feuerwehrfrau Christina Klein, stellv. Jugendwart Christian Stelzle und Jugendwart Alexander Werdich.

    Bericht und Bild Ehren-KBM Helmut Werdich

     

     

    Frau kommt mit Pkw von der Fahrbahn ab – eingeklemmt und schwerverletzt

    Am Mittwochabend, 17.04.2013, befuhr eine 20-jährige Pkw-Fahrerin die Kreisstraße GZ 25 aus Richtung Schönenberg kommend in Richtung Ettenbeuren.

    Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam sie mit ihrem Fahrzeug auf der leicht kurvigen und abschüssigen Strecke mit den rechten Rädern auf den Seitenstreifen. Beim Gegenlenken verlor sie dann die Kontrolle über ihr Fahrzeug, welches ins Schleudern geriet und schließlich nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Pkw prallte hierbei zunächst gegen eine Strauchgruppe. Anschließend wurde das Fahrzeug mit dem Dach voraus gegen einen Baum geschleudert. Die Pkw-Fahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Jettingen aus ihrem Pkw befreit werden. Die 20-Jährige wurde schwerst verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An ihrem Pkw entstand Totalschaden. Der Zeitwert des Fahrzeuges dürfte sich auf etwa 3000 Euro belaufen. Die Kreisstraße musste infolge des Unfalles zwischen Ettenbeuren und Schönenberg für mehr als zwei Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt werden. An der Unfallstelle war neben der Freiwilligen Feuerwehr Jettingen auch die Freiwillige Feuerwehr Schönenberg eingesetzt.

    Quelle: new-facts.eu

    Gefahrgutverpackung schlägt Leck in Jettinger Speditionsanlage

    Beim Verladen auf dem Firmengelände einer Spedition, in der Dieselstraße in Jettingen-Scheppach, Lkrs. Günzburg, wurde am Freitagabend, 12.04.2013, gegen ca. 23.30 Uhr, ein 200-Liter-Fass mit Lösungsmittel beschädigt. Von dem Stoff ist dabei eine geringe Menge in einer Halle ausgetreten.


    Das Lösungsmittel ist als giftig, ätzend und leichtbrennbar deklariert. Darum wurde neben dem Rettungsdienst und der Polizei zunächst die Feuerwehr Jettingen alarmiert. Vor Ort stellte sich dann der Vorfall als Umfangreicher dar, worauf weitere Einsatzkräfte zur Unglücksstelle gerufen wurden. Bei dem Vorfall sind fünf Personen mit dem Stoff direkt in Berührung gekommen und wurden darum durch den Rettungsdienst vorsorglich untersucht. Den Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es unter Chemiekalienvollschutzanzügen den Austritt des Lösungsmittels zu stoppen. Durch den vorherrschenden Wind wurden die freigesetzten Dämpfe gleich verwirbelt und somit wirkungsvoll verdünnt.

    Von der Feuerwehr wurde ein sogenanntes Überfass herbei geschafft, in dass der beschädigte Behälter eingebracht wurde. Nach dem Einsatz der Chemieschutzanzüge mussten diese Dekontaminiert werden, d.h. von dem ausgetretenen Produkt gereinigt werden.Von der Kreisbrandinspektion Günzburg war der Fachberater-Gefahrgut, Albert Müller, vor Ort und unterstützte den Einsatz.

    Die Einsatzstelle wurde von der Feuerwehr und Polizei im Umkreis von ca. 500 m abgesperrt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich eine Diskothek, die aber an diesem Abend glücklicherweise nicht geöffnet hatte.
    Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Jettingen, Günzburg und der ABC-Zug aus Ichenhausen. Der Rettungsdienst war mit Notarzt, Rettungswagen und Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

    Quelle: new-facts.eu