Ein Leben für Gott, die Mitmenschen – und die Feuerwehr

(DRW/Liesenfeld): Schwester Pia Settele mit der Urkunde des Ehrenkommandos der Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg. Flankiert wird sie von (v.l.n.r.) Kreisbrandrat Robert Spiller, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des DRW Michael Winter, Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer, Kommandant Michael Joas sowie dessen Stellvertreter Sven Albers.

Schwester Pia Settele ist jetzt Ehrenkommandantin der Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg. Auszeichnung für fast 50 Jahre ununterbrochenen Dienstes für ihre Mitmenschen

 L a n d k r e i s / U r s b e r g / 27. Juli 2018 – Hätte es die Feuerwehr der St. Josefskongregation in Ursberg im Jahre 1969 nicht schon längst gegeben, die damalige Novizin Barbara Settele und spätere Schwester Pia hätte sie bestimmt erfunden. Schon früh entdeckte die heute 79-Jährige ihr Faible für die Floriansjünger und dafür, Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten. Zunächst im Sanitätszug eingesetzt wurde sie bereits 1974 stellvertretende Kommandeurin der Schwesternfeuerwehr, 1979 gar deren Chefin. Aufgabe war es, die zeitweise weit über 1.000 Menschen mit Behinderungen sowie deren Betreuer auf dem Gelände des Dominikus-Ringeisen-Werks vor Schlimmerem und dem Schlimmsten zu bewahren. 1999 übergab Schwester Pia an den ersten Zivilisten in diesem Amt, ihren Nachfolger Willi Bader, denn seit 1985 war aus der Schwestern- eine Werkfeuerwehr geworden, in der sich seither auch weltliche Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks engagieren können. Diesen Schritt hatte Schwester Pia wesentlich forciert.

In fast 50 Jahren ununterbrochenen Dienstes für die Feuerwehr in Ursberg erlebte Schwester Pia u.a. sieben erfolgreiche Überprüfungen durch die Kreisbrandinspektion und musste zusammen mit ihrer Truppe 34 Brandstiftungen und Bränden Herrin werden. Immer wieder trat auch die Mindel über ihre Ufer. Dann galt es auszupumpen und trockenzulegen, was vom Wasser überflutet war. Und natürlich musste immer wieder der Ernstfall geübt werden.

Viele Auszeichnungen, kein Ruhestand

Nicht nur an Einsätzen, auch an Ehrungen mangelt es der leidenschaftlichen Feuerwehrfrau im Gewand einer Ordensschwester nicht. Bereits 1994 wurde sie für 25 Jahre in der Feuerwehr ausgezeichnet, 1997 erhielt sie aus den Händen des damaligen Staatsministers Dr. Günther Beckstein sogar das Bayerische Feuerwehr-Ehrenzeichen. Und trotz dieser Auszeichnungen: Als jetzt Kommandant Michael Joas mit einer großen, eingerahmten Urkunde auf sie zukam, war Schwester Pia ihre große Überraschung und Freude deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn Joas trug ihr das Ehrenkommando über die Schwestern- und Werkfeuerwehr an, die Schwester Pia gerne annahm. Zusätzlich bekam sie vom Kreisbrandrat des Landkreises Günzburg Robert Spiller zwei Ehrenabzeichen angesteckt: die Ehrenkommandantennadel der Schwestern- und Werkfeuerwehr sowie die Ehrennadel der Feuerwehrinspektion in Silber.

Wer jetzt allerdings meint, Schwester Pia ruhe sich auf ihren wohlverdienten Lorbeeren aus oder ziehe sich auf das Altenteil zurück, der irrt gewaltig. Schließlich wird sie bei Übungen ihrer Ursberger Feuerwehr immer wieder spontan angefragt. Dann hat sie weiterhin eine sehr wichtige Rolle: Sie spielt das Opfer, dass die Kolleginnen und Kollegen fachgerecht retten und versorgen müssen. So beteiligt sie sich weiterhin mit Herzblut an dem, was sie selbst so begeistert – „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Die Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) am Standort Ursberg:

Zurzeit verfügt die Schwestern- und Werkfeuerwehr des DRW über eine Gesamtstärke von 34 Kameradinnen und Kameraden: 24 Männer und zehn Frauen, unter ihnen drei Schwestern der St. Josefskongregation. Neben den grundlegenden Kenntnissen und Übungen in den zahlreichen denkbaren Notfällen benötigen die Wehrleute eine gute Ortskenntnis auf dem Werkgelände, in dessen zahlreichen Gebäuden alleine ca. 10.000 Rauchmelder verbaut sind, die sehr zuverlässig ihren Dienst tun.

 

Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache

Der offizielle Spatenstich zum Neubau der Feuerwache ist vollzogen. Landrat Hubert Hafner, Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer, stellvertretender Kommandant Achim Senser, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Staatssekretär Dr. Hans Reichhardt, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, Feuerwehrreferent Günter Treutlein, Kommandant Christian Eisele, Stadtbaumeister Georg Dietze und Architekt Berthold Braunger machten sich gemeinsam ans Werk (v.r.). Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Spatenstich der neuen Günzburger Feuerwache eröffnet die offiziellen Bauarbeiten des Millionenprojekts

Eine lange Planungszeit von über zehn Jahren geht zu Ende: der Spatenstich der neuen Feuerwache am heutigen 25.07.2018 läutet den offiziellen Baubeginn ein. Nächste Woche beginnen die Abrissarbeiten, 2021 folgt die Fertigstellung.

„Eine Feuerwache angepasst an ihre Zeit, ihre Aufgaben und Herausforderungen, ihre zu schützende Bevölkerung, ihre Feuerwehrfrauen und -männer, bedeutet für uns alle mehr Sicherheit und dafür, meine sehr geehrten Damen und Herren, lohnt sich der Einsatz“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in seiner Rede. Allein in der letzten Woche rückte die Feuerwehrmannschaft zu über zehn Einsätzen aus, teilweise zu sehr schweren Unfällen.

Über Jahre hinweg begleitete die Diskussion nach dem Standort die Planungsphase der neuen Feuerwache. Ein Erweiterungsbau oder ein Neubau? Ein Gebäude nur für die Feuerwehr oder eine Einsatzzentrale zusammen mit dem bayerischen Roten Kreuz? Bauen am jetzigen Standort oder auf freiem Feld? Diese Fragen beschäftigten die Feuerwehr als auch die Stadtverwaltung und den Stadtrat über Jahre. Seit 2016 wird nach dem von der Feuerwehr erarbeiteten und vom Stadtrat beschlossenen Raumprogramm für den jetzigen Standort geplant. Grund dafür ist, dass nur mit der innenstadtnahen Zentrale die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 10 Minuten eingehalten werden kann. „Auch hier hat die Frage nach der Sicherheit und nicht der einfachere Weg gewonnen“, erklärt Oberbürgermeister Jauernig.

Etwa 9 Millionen Euro Baukosten
Mit Kosten von rund neun Millionen Euro schlägt der Neubau zu Buche. Gebaut werden 3.000 m2 Nutzfläche, 18 Fahrzeughallenplätze, eine Waschhalle, Stabs-, Technik-, Funktions- und Schulungsräume, eine Schlauchwaschanlage und einen Schlauchtrockenturm, eine Atemschutzwerkstatt und Räume für den Verein. Damit sei die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Günzburg gut und sicher aufgestellt für die Zukunft und die Herausforderungen, die eine wachsende Bevölkerung, die Autobahn, das Legoland ein neues Industriegebiet mit sich brächten, so Oberbürgermeister Jauernig.

„Unsere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gehen für uns, für unsere Bürger und Bürgerinnen im wahrsten Sinne des Wortes durch das Feuer. Deshalb sei an dieser Stelle auch nochmals ein ausdrücklicher Dank an die Mannschaft gerichtet. Wir alle haben großen Respekt vor Ihrer und eurer Arbeit“, nutzte Oberbürgermeister Jauernig die Chance, sich bei den vielen anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer für ihren Einsatz zu bedanken.

Quelle: Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache – Stand: 25.07.2018 – 18:54 Uhr

Schwerer Unfall bei Dinkelscherben: Pkw fängt nach Unfall Feuer

Symbolfoto

Zu einem schweren Unfall kam es am 24.07.2018, gegen 01.30 Uhr, auf der St2027, zwischen Uttenhofen und Dinkelscherben.

Ein 23-jähriger Fahrer eines Kleintransporters überquerte die St2027, von Oberschöneberg, Anrieder Straße kommend, Fahrtrichtung Saulach. An der Stoppstelle missachtete er die Vorfahrt gegenüber einer 54jährigen Autofahrerin, die auf der St2027 von Uttenhofen Richtung Dinkelscherben unterwegs war und stieß mit dieser im Kreuzungsbereich zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug des Unfallverursachers ca. 200 Meter von der Anstoßstelle, durch ein Gestrüpp geschleudert, bevor es nach mehrmaligen Drehungen auf einem angrenzenden Feld auf allen vier Rädern zum Stehen kam.

Der 23-jährige wurde in seinem Transporter eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden. Der Mann wurde schwer verletzt in das Krankenhaus Günzburg verbracht.

Die 54-jährige Pkw-Fahrerin kam nach dem Zusammenstoß nach links von der Fahrbahn ab bis sie in einem angrenzenden Feld zum Stehen kam. Glücklicherweise konnten sich die Fahrerin sowie ihre 18-jährige Tochter auf dem Beifahrersitz rechtzeitig retten bevor der Pkw Feuer fing und komplett ausbrannte. Die 54-jährige Frau wurde mit schweren, ihre Tochter mit mittelschweren Verletzungen in das ZK Augsburg eingeliefert.

Bedingt durch die Löscharbeiten, Unfallaufnahme und Bergung der Verletzten war die St2027 im relevanten Bereich ca. 1,5 Stunden komplett gesperrt.

Rund 70 Mann der Feuerwehren Dinkelscherben, Oberschöneberg, Fischach und Thannhausen waren im Einsatz.

An beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden Totalschäden in Gesamthöhe von rund 33.000 Euro.

Der Unfallverursacher muss mit einer weiteren Anzeige nach dem Waffengesetz rechnen, nachdem in seinem Fahrzeug ein Einhandmesser und ein Teleskopschlagstock gefunden wurden, für die ein Führungsverbot besteht.

Quelle: Schwerer Unfall bei Dinkelscherben: Pkw fängt nach Unfall Feuer – Stand: 24.07.2018 – 12:39 Uhr

Motorbrand eines Mähdreschers griff auf Fahrzeug und Feld über

Foto: Feuerwehr Leipheim

Beim Abernten eines Weizenfeldes am 19.07.18, 12.40 Uhr, im Riedweg in Leipheim, fing der hintere Teil des Mähdreschers (Motorraum) zu brennen an. Laut ersten Ermittlungen dürfte ein technischer Defekt vorliegen. Das Feuer breitete sich über das Weizenfeld aus, wodurch eine Fläche von rund vier Hektar Weizen abbrannten. Die Rauchsäule war kilometerweit zu sehen. Der Schaden beläuft sich auf mindestens 70.000 Euro, so die Polizei.
Zu den Löscharbeiten war die Feuerwehr aus Leipheim, welche mit 23 Kräften und die Feuerwehr Günzburg alarmiert, welche mit 12 Floriansjüngern vor Ort war.

Quelle: Leipheim: Motorbrand eines Mähdreschers griff auf Fahrzeug und Feld über – Stand: 20.07.2018 – 21:27 Uhr

Anschüren eines Kachelofens sorgt für Feuerwehreinsatz

Bild: Thomas Burghart

Im Bibertaler Ortsteil Bühl kam es am Freitagabend gegen 19.00 Uhr im Keller eines Einfamilienhauses zu einer starken Rauchentwicklung. Grund dafür war.

Grund dafür war der Kachelofen im Wohnzimmer, der befeuert werden sollte und offenbar der Rauch aufgrund der Wetterlage nicht durch den Kamin entweichen konnte. Es kam weder zu einem Personen- noch zu einem Sachschaden. Neben dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Bühl, Fahlheim, Kissendorf und Günzburg mit insgesamt 56 Einsatzkräften vor Ort.

Quelle: Bibertal: Anschüren eines Kachelofens sorgt für Feuerwehreinsatz – Stand: 26.07.2018 – 11:12 Uhr

Autofahrer prallt im Gegenverkehr gegen anderen Pkw

Foto: Feuerwehr Günzburg

Am 16.07.2018 kam es gegen 15.25 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 16 bei Kleinkötz.

Ein 58-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die B 16 von Günzburg kommend in Richtung Kötz. Zwischen dem Ortsende der Waldsiedlung und dem Ortsanfang von Kleinkötz kam er mit seinem Pkw VW Passat aus bisher unbekannter Ursache auf gerader Strecke nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem Pkw VW Touran einer 33-jährigen Frau, welche auf der B 16 in entgegengesetzter Richtung unterwegs war.

Der Unfallverursacher und die Fahrerin des entgegenkommenden Pkw wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Im Pkw-Fond des Touran befanden sich ordnungsgemäß gesichert ihre drei Kinder im Alter zwischen 2 Monaten und 6 Jahren, welche bei dem Zusammenstoß schwer verletzt wurden. Eines der Kinder wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die beiden anderen Kinder wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Die Kinder wurden schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt.

An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro.

Neben den Rettungswagen und dem Notarztfahrzeug waren noch ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehren von Kötz und Günzburg zur Bergung und Verkehrsregelung im Einsatz.

Die Fahrbahn musste wegen auslaufender Betriebsstoffe durch die Straßenmeisterei gereinigt werden. Wegen der Rettungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung musste die Bundesstraße 16 etwa eineinhalb Stunden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Quelle: B16 bei Kötz: Autofahrer prallt im Gegenverkehr gegen anderen Pkw – Stand: 17.07.2018 – 09:41 Uhr

Zwei Totalschäden nach Unfall auf der Umgehung Jettingen

Bild: Mario Obeser

Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und zwei total beschädigten Pkws kam es am Dienstagabend, 10.07.2018, gegen 19.00 Uhr, bei Jettingen.

Ein Pkw-Lenker befuhr den Krautgartenweg aus Richtung Jettingen kommend und wollte diesen vermutlich geradeaus in Richtung Schönenberg überqueren. Dabei übersah er einen auf der St 2025 in Richtung Burtenbach fahrenden 52-jährigen Fahrer eines Pkw und missachtete dessen Vorfahrt.

Beim Zusammenstoß wurde dieser Fahrer leicht verletzt und zur Beobachtung in das Kreiskrankenhaus Günzburg gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 und etwa 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Zur Sperrung und Verkehrsleitung war die Freiwillige Feuerwehr Jettingen im Einsatz. Ebenso war der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle.

Quelle: Zwei Totalschäden nach Unfall auf der Umgehung Jettingen – Stand: 11.07.2018 – 12:49 Uhr

Fahrplaninformation am Mindelaltheimer Bahnhof angezündet

Bild: Thomas Burghart

Bislang unbekannte Täter steckten am vergangenen Sonntag, 08.07.2018, gegen 19.00 Uhr, die Fahrplaninformation in Brand. Hinweise gesucht. Diese wurde dadurch vollkommen zerstört. Auch das Wartehäuschen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zur Brandbekämpfung war die Feuerwehr Mindelaltheim mit zehn Mann im Einsatz. Der Schaden am Fahrplan und Wartehäuschen beträgt rund 1.200 Euro.

Die Bundespolizei Augsburg und die Beamten der Polizeiinspektion Burgau haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08222/96900 zu melden.

Quelle: Fahrplaninformation am Mindelaltheimer Bahnhof angezündet – Stand: 10.07.2018 – 10:05 Uhr

Fahrzeuge stoßen nach Ampelumschaltung zusammen

Bild: BSAktuell

In Günzburg kam es am 07.07.2018, gegen 22.00 Uhr, auf der Ulmer Straße zu Zusammenstoß zweier Fahrzeuge.

Um 22.00 Uhr schaltet die Ampelanlage auf der Ulmer Straße, Abzweigung Weißenhorner Straße, ab. Dann gelten die dort angebrachten Verkehrszeichen, womit der Verkehr auf der Ulmer Straße Vorfahrtsberechtigt ist. Eine 18-jährige Autofahrerin war mit ihrem Pkw auf der Ulmer Straße in Richtung Leipheim unterwegs und wollte nach links in die Weißenhorner Straße abbiegen. Hierbei kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem entgegenkommenden 35-jährigen VW-Fahrer, der die Ulmer Straße geradeaus in Richtung Bahnhof befuhr. Hierbei entstand ein Gesamtsachschaden von rund 10.000 Euro. Die 18-Jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren. Die beiden Personen im VW wurden im Rettungswagen versorgt. Allesamt wurden leicht verletzt.

Passanten vor Ort sehen hier die Ampelschaltung als Problem. In der Phase, in der die Ampel von der Tag- auf die Nachtschaltung übergeht, soll es so sein, dass eine Ampel auf Rotlicht steht und die für die anderen Fahrzeuge geltende Ampel Grünlicht zeigt, ehe alle Ampeln auf gelbes Blinklicht übergehen. Dabei soll es immer wieder zu Irritationen kommen. Somit sollen Fahrzeuge, die in der Weißenhorner Straße, oder der Ulmer Straße eben noch Grünlicht hatten losfahren, ohne auf das dann jeweils gültige Verkehrsschild zu achten. Zeitgleich fahren dann die Fahrzeuge los und es entstehen gefährliche Situationen. Ob dem so ist, möchte die Polizei prüfen, so die ersten Angaben vor Ort.

Der 1. Kommandant der Feuerwehr Günzburg Christian Eisele hörte den Verkehrsunfall und schaute nach. Er verständigte daraufhin die Leitstelle, welche dann zwei Rettungswagen, einen Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr Günzburg alarmierte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sperrten den betroffenen Bereich für den Verkehr und regelten diesen. Zwei Streifen der Polizei kümmerten sich um die Unfallaufnahme.

Quelle: Günzburg: Fahrzeuge stoßen nach Ampelumschaltung zusammen – Stand: 09.07.2018 – 10:43 Uhr

Drei Unfälle auf der BAB A8 durch Aquaplaning

VU / Symbolfoto

Am Freitagnachmittag kam es auf der A8 bei Burgau insgesamt zu drei Unfällen wegen Aquaplaning mit einem Verletzten und Sachschäden von insgesamt rund 25.000 Euro.

Zunächst verlor der Fahrer eines BMW in Fahrtrichtung München die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Betongleitwand der Autobahn. Dabei entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro und das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg sperrte den blokierten linken Fahrstreifen.

Fast zeitgleich kamen in der Gegenrichtung mehrere Fahrzeuge ins Schleudern. Der Fahrer eines Mercedes konnte eine Kollision mit der Betongleitwand nicht mehr verhindern. An seinem hochwertigen Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Ein Audi-Fahrer konnte zwar eine Kollision verhindern, erlitt jedoch trotzdem ein Schleudertrauma und wurde zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Hier sicherte die Freiwillige Feuerwehr Burgau die Unfallstelle auf der Standspur ab.

Kurze Zeit später kollidierte ein BMW mit der Betongleitwand in Fahrtrichtung München. Hierbei entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Mehrere Streifen der Autobahnpolizei Günzburg kümmerten sich um die Unfallaufnahmen.

Quelle: Autobahn 8: Drei Unfälle im Kreis Günzburg durch Aquaplaning – Stand: 09.07.2018 – 10:40 Uhr