Ford-Transit kommt von Fahrbahn ab – eine Leichtverletzte

Am Ostersonntag Nachmittag, 31.03.2013, kam ein Fahrzeuglenker mit seinem Ford-Transit auf der BAB A8, kurz vor der Ausfahrt Leipheim, nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet zwischen Lärmschutzwall und Leitblanke. Von den sechs Personen konnten fünf das Fahrzeug selbstständig verlassen.

Die Beifahrerin, die Gehbehindert war, musste aus dem Kombi befreit werden. Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro.

Im Einsatz waren Notarzt, Rettungsdienst, Einsatzleiter Rettungsdienst, Feuerwehr Günzburg und der Rettungshubschrauber „Christoph 22“, der jedoch wieder ins Bundeswehrkrankenhaus zurückliegen konnte.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zu kleineren Behinderungen.

Quelle: new-facts.eu

Vermutlich schreiendes Rehwild löst Suchaktion aus

Vermutlich schreibenes Rehwild löste gestern Nacht, 17.03.2013, eine größere Suchaktion aus.
Am 17.03.2013, gegen 22:00 Uhr, meldete ein Passant im Bereich Pfarrholz Hilfeschreie, welche in der Dunkelheit nicht näher lokalisierbar waren.20120525-223959.jpg

Da nicht klar war, was hinter den Schreien steckt und evtl. von einer Notlage, oder einer hilfsbedürftigen Person ausgegangen werden musste, startete gegen 22:00 Uhr eine größere Suchaktion. Mehrere Streifen der Polizei, sowie die Feuerwehren aus Strass, Bühl, Nersingen und Neu-Ulm suchten mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers mit einer Wärmebildkamera das Gebiet ab.

Nachdem weder die Suchtrupps der Feuerwehr, noch die Polizei eine Person ausmachen konnte, brachen die Polizei und die etwa 40 Kräfte der Feuerwehren die Suchaktion gegen 00:45 Uhr ab.

Es wird davon ausgegangen, so der Polizeisprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West Christian Owsinski, dass schreiendes Rehwild gehört wurde. Dies habe in der Vergangenheit schon öfter zu Irritationen bzw. Verwechslung geführt.

Quelle: BS Aktuell

Neuwahlen bei der Feuerwehr Kissendorf

Bei der Dienstversammlung 2013, der Freiwilligen Feuerwehr Kissendorf, standen Neuwahlen und damit die Weichenstellungen für die Zukunft auf dem Plan.

vlnr: 1. Bürgermeister Robert Strobel, stv. Jugendwart Stefan Schirßner, 1. Vorstand Bernhard Schweizer, 1. Jugendwart Rainer Bihlmeier, Gerätewart Bernhard Mayer, Johann Durst, stv. Gerätewart Thomas Lohner, Manfred Schönberger, 1. Kommandant Christoph Wolf, Kreisbrandinspektor Albert Müller, stv. Kommandant Anton Pohlack, Sauter Rainer, Thomas Paal, Martin Eschenbach
Bibertals Bürgermeister Robert Strobel, welcher durch den Abend führte, lobte den Einsatz der Kissendorfer Floriansjünger und hob die vielen freiwillig geleisteten Stunden hervor. Die „Tafel“ war mit etwa 50 Anwesenden im Gasthof Rudolph in Kissendorf gut besetzt. Das am 27.09.2012 angelieferte neue Feuerwehrzeug LF20/16 sah nicht nur Strobel als ein herausragendes Ereignis in 2012.

Im Tätigkeitsbericht des 1.Kommandanten Christoph Wolf wurde klar, dass die Kissendorfer viele Einsatz- und Übungsstunden im Jahr 2012 leisteten. Neben der Besichtigung der Integrierten Leitstelle Donau-Iller in Krumbach wurde in drei Gemeinschaftsübungen die Zusammenarbeit mit den anderen Wehren geübt. Bei 10 Einsätzen war technische Hilfe gefragt, worunter Verkehrsunfälle und Sturmschäden fielen. Bei drei Bränden stach als besonders das Feuer bei der Firma Wanzl in Leipheim hervor. Hier wurden Mensch und Maschine an ihre Grenzen geführt, bei der auch die Kissendorfer ihren Teil zum Einsatzerfolg beitrugen. 360 Einsatzstunden waren bei insgesamt 18 Einsätzen zu leisten.

„Was lange währt wird endlich gut.“
Über Jahre hinweg, wurde in zahlreichen Sitzungen und Besprechungen der Weg für die Ersatzbeschaffung des alten Löschgruppenfahrzeuges LF16 aus dem Jahr 1975 geebnet, so dass schließlich am 27.09.2012 das neue LF20/16 im Gerätehaus seinen Platz fand. Viele fleißige Helfer investierten zahlreiche Arbeitsstunden für die Vorbereitungen auf das neue Einsatzmittel. Wolf bedankte sich beim Gemeinderat für die dafür bereitgestellten Mittel.
Doch die beste Technik alleine kann nicht sinnvoll eingesetzt werden. Über Wochen übte die Mannschaft nahezu täglich den Umgang mit den neuen Gerätschaften und dem Fahrzeug. Bei der Fahrzeugweihe am 23.06.2013 wird das neue Löschgruppenfahrzeug seinen Segen erhalten.

Kommandant Wolf weiß, dass er sich auf seine Mannschaft verlassen kann und so dankte er nicht nur dem 2.Kommandanten Anton Pohlack, den beiden Jugendwarten Rainer Bihlmeier und Harald Windeisen, dem Jugendbetreuer Stefan Schirßner, den Gerätewarten, der Vorstandschaft, sondern vor allem seiner Truppe für ihren Einsatz- und Teamgeist. Der Kameradschaftliche Umgang untereinander und den vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden verdienen vollen Respekt.

Jugendwart Rainer Bihlmeier betreute in 2012 acht Jugendliche. Adrian Windeisen wurde neu aufgenommen, Valtentin Wöhrle trat in die aktive Wehr über. Neben 25 abgehaltenen Übungen bereitete sich die junge Truppe auf den schwäbischen Jugendleistungswettbewerb vor. Das Jugendzeltlager in Niederraunau war ein besonderes Highlight im abgelaufenen Jahr. Auch 2013 werden die Jugendlichen bei der bayerischen Jugendleistungsprüfung in Ursberg ihr zuvor gelerntes und geübtes unter Beweis stellen. Bürgermeister Strobel sprach dem Jugendwart Respekt für sein Engagement aus.

Kreisbrandinspektor Albert Müller, welcher von der Kreisbrandinspektion der Versammlung beipflichtete, erwähnte den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr und gratulierte nochmals zum neuen Feuerwehrfahrzeug, welches nur mit gut trainierter Mannschaft voll Einsatzklar ist.

Für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt
Geehrt für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Johann Durst und Manfred Schönberger. Nicht nur in Form einer Urkunde, auch einen Urlaub im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain wird die Gemeinde als Dankeschön spendieren.

100% Rückhalt aus der Mannschaft
Bei den Neuwahlen wurden der 1.Kommandant Christoph Wolf und 2.Kommandant Anton Pohlack mit voller Stimmzahl wiedergewählt und somit Eindrucksvoll im Amt bestätigt.

Bernhard Schweizer, 1.Vorsitzender konnte bei der Vereinsversammlung eine Mitgliederzahl in 2012 von 95 verkünden. Es fanden zwei Ausschusssitzungen statt. Im April wurden 12 Tonnen Alteisen in Kissendorf gesammelt, was Geld in die Vereinskasse spülte. Auch um den Maibaum kümmerte man sich. Schweizer bedankte sich im Namen der Vorstandschaft für das geleistete im letzten Jahr.

Vorstandschaft entlastet
Auch beim Verein waren Neuwahlen auf der Tagesordnung. Bernhard Schweizer ist und bleibt weiterhin 1.Vorstand und Markus Dirr 2.Vorstand des Vereines. Auch Schriftführer ist und bleib Martin Eschenbach. Wilfried Ohmayer heißt der alte und neue Kassierer.

Als Vertrauensleute wurden Matthias Rauner, Matthias Bolkard, Bernhard Mayer und Thomas Paal, welcher für Walter Bertele die Funktion übernahm, gewählt. Rainer Sauter wird auch weiterhin das Amt des Fahnenträgers ausführen.

Die Stimmung und der Zusammenhalt in der Kissendorfer Feuerwehr darf gelobt werden. Die Bürger dürfen weiterhin auf eine starke Feuerwehr zählen.

 

Brand in Klinik verläuft glimpflich

Heute wurde um 15:59 von der Leitstelle Donau-Iller Alarm für die Wehren des Bezirkskrankenhaus Günzburg, die Freiwilligen Wehren aus Günzburg, Ichenhausen, Nornheim, Reisensburg, das THW Günzburg sowie die Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung aus das Gelände des Bezirkskrankenhauses Günzburg mit dem Stichwort „Brand Krankenhaus“ alarmiert.

Kurz nach Eintreffen des stellv. Kommandanten der Werksfeuerwehr konnte „Entwarnung“ gegeben werden. Lediglich ein Handtuchhalter und ein Papierkorb in einer Toilette war in Brand geraten. Die Feuerwehr Günzburg rückte mit einem Löschzug an, und schickte einen Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Erkundung in das betroffene Gebäude. Die Wehren Ichenhausen, Nornheim und Reisensburg sowie die UG-ÖEL konnten am Standort verbleiben. Die Patienten in dem betroffenen Gebäude wurden innerhalb des Bezirkskrankenhauses verlegt, es bestand keine Gefahr für diese. Lediglich eine Person erlitt eine Rauchgasvergifftung und wurde vom Rettungsdienst behandelt.

Bericht: Thomas Burghart, KFV GZ

Wasserkocher gerät in Brand

Gestern kam es gegen 19:30 zu einem Einsatz für die Feuerwehr des Bezirkskrankenhauses Günzburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Günzburg. Grund war ein in Brand geratener Wasserkocher einem Schwesternwohnheim. Die Bewohnerin konnte den brennenden Wasserkocher noch rechtzeitig aus dem Fenster werfen und so schlimmeres verhindern. Dennoch kam es zu einer starken Rauchentwicklung die bis ins Treppenhauses des Gebäudes drang. Die Feuerwehren belüfteten das Gebäude mit Überdrucklüftern und machten es somit wieder rauchfrei. Der mitalarmierte Rettungsdienst untersuchte die Bewohner ob diese eine Rauchgasvergiftung erlitten. Nach ca. einer Stunde konnten beide Wehren wieder zu Ihren Gerätehäusern zurückkehren.

Bericht: Thomas Burghart, KFV-GZ

 

Feuerwehr Kissendorf erhält neues LF 20/16

Bild: Mario Obeser
Bild: Mario Obeser

Die Freiwillige Feuerwehr Kissendorf (Kreis Günzburg) freut sich über ein neues Löschfahrzeug LF 20/16.

In die Jahre gekommenes LF 16 wird abgelöst
Das bisherige Fahrzeug LF 16, welches aus dem Bj. 1975 stammt und seit 1999 seinen Dienst bei der Feuerwehr Kissendorf leistete, wird Ende des Jahres ausgemustert und verkauft. Einige Gerätschaften daraus wurden im neuen Fahrzeug verlastet. Der Aufbau des LF20/16 stammt von der österreichischen Firma Rosenbauer, welcher auf einem Fahrgestell aus dem Hause MAN Typ “TGM 15.290 4×4 BL ” sitzt.

Gute Planung war nötig
Bibertals Bürgermeister Robert Strobel erstellte vor etwa 2 Jahren einen Plan, wie es mit dem Feuerwehrwesen im Bibertal weitergehen soll. Speziell ging es auch darum, wie die Ersatzbeschaffungen der Gerätschaften und Fahrzeuge aussehen kann. In Enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den örtlichen Kommandanten der Wehren, der Feuerwehrinspektion und der Gemeinde wurde ein Ersatzbeschaffungsplan für die kommenden Jahre erstellt. Eigentlich wäre als nächstes die Feuerwehr Anhofen an der Reihe gewesen, so Strobel. Er lobte das miteinander unter den einzelnen Wehren und freute sich, dass die Anhofer bereit waren, noch etwas zu warten um so das neue Fahrzeug für Kissendorf zu ermöglichen.

Das gesamte Bibertal profitiert
Das LF 20/16 wurde speziell für Brandeinsätze gerüstet und sichert mit seiner hohen Schlagkraft, der modernen Technik und den Rund 30 aktiven Mitglieder der Feuerwehr Kissendorf schnelle effektive Hilfe für das gesamte Bibertal. Es ist zur Zeit eines der modernsten Fahrzeuge im Kreis Günzburg berichtet Christoph Wolf, der Kommandant der Kissendorfer Feuerwehr ist Stolz über das neue Einsatzmittel.

Lob für den Kommandanten und die Mannschaft
Worte des Lobes über die geleistete Vorarbeit fand auch Bürgermeister Robert Strobel. Er würdigte im Gespräch den Fleiß von Christoph Wolf, der tagelang damit verbrachte, das passende Fahrzeug mit entsprechend notwendigem Einsatzmittel zu bestückten und die europaweite Auszuschreibung zu organisieren. Immer den Fokus darauf das maximal mögliche heraus zu holen bei dem gesteckten finanziellem Rahmen.
Die vielen Stunden, welche über Monate hinweg, er und seine Kameradinnen und Kameraden in den Umbau des Gerätehauses, der Erweiterung der Pflasterung des Hofes und die übrigen Arbeiten steckten, haben sich gelohnt, da ist sich Wolf sicher.

Übung macht den “Meister”
Am 26.10.2012 übergab Bürgermeister Robert Strobel dem Kommandanten Christoph Wolf den Fahrzeugschlüssel. Über die bereits seit Wochen, fast jeden Abend stattfindenden Übungen seiner Mannschaft, freute sich Wolf. Ein modernes Fahrzeug alleine, gewährleistet noch keine optimale Hilfe im Ernstfall. Die korrekte Bedienung und Umgang der neuen Geräte muss sitzen. Dies klappt nur mit ständiger Bereitschaft den Umgang damit zu üben.

Mit dem neuen Fahrzeug LF 20/16 und den immer geübteren Kräften, dürfen sich die Bibertaler Bürger in Zukunft im Ernstfall auf die höhere Schlagkraft in ihrer Nähe freuen und so kann eventuell größerer Schaden durch effektivere Hilfe abwendet werden.

Technische Eckdaten zum Fahrzeug:
Typ:                                                       LF 20
Fahrgestell:                                         MAN TGM 15.290 4×4 BL
Aufbau:                                                Der neue AT (Rosenbauer)
Radstand:                                            4.250 mm
Motorleistung:                                   213 kW (289 PS)

Besatzung:                                          1 + 8
Abmessungen (L x B x H):              7.800 x 2.500 x 3.300 mm
Zulässiges Gesamtgewicht:             15.500 kg

Löschanlage:                                      N35
Schaumzumischsystem:                  DIGIMATIC
Löschleistung:                                   2.400 l/min bei 10 bar
Wassertank:                                       2.400 l
Schaumtank:                                      200 l

Ausführung:
• Zwei Pressluftatmer gegen Fahrtrichtung
• Zwei Pressluftatmer in Fahrtrichtung
• WEBASTO Standheizung im Mannschaftsraum
• Drehtreppe unter Mannschaftsraumtüren, mit Zusatzfach
• Klappauftritte über der Hinterachse
• Fernstartfunktion für Rosenbauer Generator RS 14
• Pumpensteuerung High End
• Pumpendruckregler
• Zentralentleerung
• Schnellangriffshaspel mit 50 m Formtex-Schlauch
• Nahumfeldbeleuchtung LED
• Rückfahrkamera
• Lichtmast FIRECO, 8 x 42W LED

Quelle: BSAktuell
Foto: Mario Obeser

Bundeslandübergreifendes Treffen der Fachberater Chemie/Gefahrgut

Vor kurzem hat im Günzburger Feuerwehrgerätehaus eine Besprechung der Fachberater für Chemie/Gefahrgut stattgefunden. In diesem Arbeitskreis hatten sich zunächst die Landkreise Alb-Donau-Kreis und Neu-Ulm sowie die kreisfreie Stadt Ulm zusammengeschlossen, um bei Unfällen mit Chemikalien die Verfügbarkeit eines entsprechend fachkundigen Feuerwehrangehörigen sicherstellen zu können. Der Landkreis Günzburg ist seit vergangenem Herbst mit seinen Gefahrgut- und ABC-Einheiten diesem Bündnis ebenfalls als Mitglied beigetreten.

Auf der Tagesordnung des Treffens stand, neben der Vorstellung der Einsatzmöglichkeiten des neuen Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz, auch die Bestellung der Fachberater Chemie. Folgende Personen wurden ernannt und mit entsprechenden Kennzeichnungswesten ausgestattet: Thomas Lucke, Dr. Reiner Bacher und Jürgen Schwarz aus Ulm, Dr. Michael Ebner aus dem Landkreis Neu-Ulm sowie Albert Müller aus dem Landkreis Günzburg.

Für die Mitglieder des Bündnisses wurde eine gegenseitige bundesländerübergreifende Vertretungsregelung gefunden. Somit ist sichergestellt, dass bei einem Unfall mit gefährlichen Stoffen und Gütern zeitnah ein fachkundiger Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Bild von links nach rechts: Stefan Pistel, Thomas Lucke, Dr. Reiner Bacher, Dr. Michael Ebner, Albert Müller, Jürgen Schwarz (Foto: ABC-Dienst Landkreis Günzburg)

Quelle: new-facts.eu

Feuerwehr Münsterhausen besteht Inspektion tadellos

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Die Freiwillige Feuerwehr Münsterhausen hat die kürzlich stattgefundene Inspektion tadellos bestanden. Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl hat mit seinem Team die Mannschaft und das Gerät überprüft und bestätigt, dass die Feuerwehr Münsterhausen jederzeit einsatzbereit ist. Bürgermeister Robert Hartinger gratulierte den beiden Kommandanten Thomas Miller und Johannes Rausch sowie der gesamten Wehr zur tollen Leistung.

Bericht und Bild: FF Münsterhausen

Feuerwehr Günzburg erhält neues TLF20/40-SL

tlf
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Ein besonderes Fahrzeug traf vor kurzem in Günzburg ein, und steht ab sofort der Feuerwehr Günzburg zur Verfügung. Es handelt sich um ein TLF20/40-SL, nach jetziger gültiger Norm TLF 4000 mit Rosenbauer AT3-Aufbau auf MAN Fahrgestell. Ausgestattet mit einer in die Linie integrierte Blaulichtanlage, vier LED Frontblitzer und Pressluftmartinshörner macht das Fahrzeug schon von der Ferne einen imposanten Eindruck. Das Fahrzeug ist weiss lackiert und mit leuchtroter Folie beklebt. Der Motor leistet 340PS, es ist ein Vollautomatikgetriebe verbaut.
Beim Öffnen der acht  Geräteräume fällt positiv die integrierte LED Innenraumbeleuchtung auf. Der Pumpenbedienstand erleichtert dem Maschinisten das Arbeiten enorm. Über ein mehrfarbiges Touchpanel lassen sich alle wichtigen Funktionen des Fahrzeuges wie LED- Lichtmast, EPS-Stromerzeuger und natürlich Fahrzeugpumpe steuern. Der Stromerzeuger mag für mit 60 kVA etwas überdimensioniert anmuten, aber auch hier wurde auf die besonderen Anforderungen diverser Industriebetriebe geachtet, und so ist es jetzt möglich im Ernstfall diese mit Notstrom zu versorgen. Neben 5000 Liter Wasser stehen insgesamt 700 Liter Schaummittel (500l Class A und 200l AFFF Schaumbildner) zur Verfügung, die entweder über eine MIX FIX oder Digimatik Zumischanlage beigefügt werden können. Ebenfalls wird ein elektrisch betriebener Überdrucklüfter der zusätzlich als Leichtschaumgenerator eingesetzt werden kann. Der auf dem Dach montierte und fernsteuerbare Wasserwerfer RM25 ermöglicht es bereits auf der Anfahrt einen ersten Löschangriff durch zu führen, so können über diesen z.B. 2000l/min zur Brandbekämpfung abgegeben werden. Selbst für die Anforderungen bei Einsätzen auf der Autobahn ist das Fahrzeug gerüstet, eine Heckwarnanlage, zehn 750mm Verkehrsleitkegel und blaue Stabblitzleuchten sorgen für ausreichend Sicherheit auf Verkehrswegen. Überfahrrampen erhöhen die Sicherheit für die Feuerwehrdienstleistenden enorm. Des Weiteren ist ein Beleuchtungssystem GIFAS auf dem Fahrzeug verlastet. Hohlstrahlrohre, ein tragbarer Wasserwerfer, Tauchpumpe, ein Wassersauger sowie die Zusatzbeladung „Waldbrandbekämpfung mit 3000l Faltbehälter, entsprechenden Schläuchen, Verteiler und Strahrohren runden die Beladung des Fahrzeuges ab. Florian Günzburg 23/2 erweitert die Schlagkraft der Günzburger Feuerwehr enorm, und ist zugleich ein einzigartiges Fahrzeug im Landkreis Günzburg. Die kirchliche Weihe wird dem Fahrzeug beim traditionellen Gartenfest der Feuerwehr Günzburg am 09. September verliehen.

Bericht und Bild: Thomas Burghart, KFV-GZ

Eingesperrte Person ruft Feuerwehr zur Hilfe

Am Abend des 07.05.12 wurden die Werkfeuerwehr des BKH Günzburg, sowie die
Freiwillige Feuerwehr Günzburg zu eine ausgelösten Brandmeldeanlage
gerufen. Der Druckknopfmelder in der dortigen Cafeteria wurde
betätigt, teilte die Pforte der Leitstelle Donau-Iller in Krumbach
mit. Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass vermutlich ein
Patient in der Cafeteria eingesperrt wurde. Nach kurzer Zeit konnte
die Person dem zuständigen Pflegepersonal übergeben werden. Ein
ebenfalls alarmierter Rettungswagen konnte die Anfahrt abbrechen.

Bericht: Thomas Burghart, KFV-GZ