Pokale gehen nach Oberknöringen

Floriansjünger aus Oberknöringen gewinnen die Stadtmeisterschaft der Feuerwehren

Siegerehrung mit Vertretern aller teilnehmenden Mannschaften, Schirmherr Erster Bürgermeister Konrad Barm, 2. Bürgermeister Martin Brenner und 3. Bürgermeister Herbert Blaschke, Helmut Göppel und Markus Müller Organisator FFW Großanhausen sowie die besten Einzelkegler.

Bei der „28. Kegel-Stadtmeisterschaft“ der Feuerwehren der Stadt Burgau belegten beide  Mannschaften aus Oberknöringen  (I und II -Jugend) jeweils den ersten Platz und durften die von Bürgermeister Konrad Barm gestifteten Wanderpokale in Empfang nehmen.
Auf den Kegelbahnen bei Wendelin Offenwanger war Hochbetrieb. Insgesamt 12Mannschaften – davon drei Jugendmannschaften – mit 60 Keglerinnen und Keglern von den Feuerwehren aus Burgau, Oberknöringen, Unterknöringen, Limbach, Großanhausen sowie der Stadtverwaltung Burgau traten zum Turnier an.

Bei der Siegerehrung konnte Bürgermeister Barm die von ihm gestifteten Wanderpokale, der Feuerwehr Oberknöringen I und II (Jugend) übergeben. Dieses Team präsentierte sich in Hochform und belegte mit 933 Holz den 1. Platz vor der Feuerwehr Großanhausen I mit 889 Holz. Platz drei erkämpfte sich die Mannschaft der Feuerwehr Limbach I mit 851 Holz. Die weiteren Platzierungen: 4. Burgau I (839), 5. Unterknöringen I (813), 6. Stadtverwaltung (808), 7. Limbach II (763), 8. Großanhausen II (724), 9. Burgau II (694).
Die Jugendmannschaft aus Oberknöringen erkämpfte sich mit überragenden 552 Holz den Titel „Stadtmeister“ und verwies die Konkurrenten aus Unterknöringen II mit (525) und Unterknöringen III (425) auf den zweiten und dritten Platz
Als beste Einzelkegler wurden ausgezeichnet: Regina Walburger, Großanhausen I mit 179 Holz und Johannes Schilling, Limbach I mit 218 Holz. Bei den Jugendlichen wurde Tobias Gerstmayer, Oberknöringen II (135) besonders geehrt.

Helmut Göppel sprach für den erkrankten Vorstand des ausrichtenden Vereins der FFW Großanhausen. Ulrich Mändle. Er freute sich über die tolle Beteiligung und die Tatsache, dass Dank großzügiger Sponsoren jeder teilnehmenden Mannschaft ein Präsent überreicht werden konnte. Sein besonderer Dank galt seinem Vereinskameraden Markus Müller für die hervorragende Organisation.

Bericht: FF Großanhausen

Ein neuer Kreisbrandrat wurde gewählt

Wahl des Kreisbrandrates Landkreis Günzburg am 09.04.2019
(v.l.) Landrat Hubert Hafner, neuer KBR ab November 2019 Stefan Müller und der noch amtierende KBR Robert Spiller. Foto: Mario Obeser

In Ursberg wurde gestern Abend ein neuer oberster Feuerwehrmann, der neue Kreisbrandrat im Landkreis Günzburg gewählt. Stefan Müller wird ab 15. November übernehmen.

Der Geschäftsbereichsleiter des Landratsamtes Günzburg für Öffentliche Sicherheit und Ordnung Christoph Langer erläuterte am Abend des 09.04.2019 das Wahlverfahren zur Wahl des Kreisbrandrates im Bräuhaussaal des Klosterbräuhauses in Ursberg. Diese Wahl fand im Anschluss der Dienstversammlung der Kommandanten und Stellvertreter sowie der 26. Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Günzburg statt.

112 Berechtigte konnten ihre Stimme abgeben
Der Kreisbrandrad wurde von den Kommandanten, von denen am Wahlabend 112 Stimmberechtigte Anwesend waren, für die Dauer von sechs Jahren gewählt. Das Aufgabengebiet eines Kreisbrandrates (KBR) ist umfassend. Langer nannte hier nur einige wie beispielsweise die Beratung und Unterstützung des Landratsamtes, des Landkreises und der Gemeinden in Fragen des Brandschutzes sowie des Technischen Hilfsdienstes; die Besichtigungen der Feuerwehren im Landkreis mindestens alle drei Jahre zur Inspektion und die Unterstützung der Kommandanten bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Zur Wahl konnte nur antreten, wer das 18. Lebensjahr erreicht, mind. fünf Jahre aktiven Dienst in einer Feuerwehr geleistet und sich in einer Führungsposition mind. als 2. Kommandant bewährt hat und die vorgeschriebenen Lehrgänge absolvierte. Der KBR wird auf Vorschlag des Landrats gewählt. Der Fristgerechte Versand der Einladung zur Wahl wurde bestätigt.

Geheime Wahl
Die geheime Wahl selbst wurde durch einen Wahlausschuss, bestehend aus einem Wahlleiter und zwei von der Versammlung durch Zuruf bestimmten Beisitzer abgehalten. Nach der Bekanntgabe der Wahlvorschläge durch den Landrat wurde eine schriftliche Wahl mittels Stimmzettel durchgeführt. Nach dem Vorschlag der Bewerber hatten diese die Möglichkeit, sich in angemessener Zeit den Wahlberechtigten vorzustellen.

Landrat schlug zwei Bewerber vor
Landrat Hubert Hafner schlug zwei Bewerber vor. Dies waren Kreisbrandmeister Martin Mayer aus Ursberg und Stefan Müller, stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Dürrlauingen. Wie Hafner versicherte, könne er sich beide Kandidaten sehr gut für das Amt vorstellen. Beide möchten ihren Beruf nicht aufgeben und somit das Amt nicht hauptamtlich ausführen.

Als erstes trat Martin Mayer ans Mikrofon
Als erstes trat Mayer ans Mikrofon und erläuterte, warum er für das Amt kandidiere. Der 48-jährige Soldat trat 1985 in die Freiwillige Feuerwehr Edenhausen eingetreten und war dort u.a. Jugendwart und 12 Jahre Kommandant. 2001 wurde er dann zum Kreisbrandmeister im Inspektionsbereich Krumbach ernannt. Seit 2006 hat er das Amt des Schatzmeisters im KFV Günzburg inne. Er wolle sich als KBR besonders um die Themen Ausbildung; den Erhalt aller Feuerwehren im Landkreis und sei sie noch so klein; und die Sicherstellung der Tagesalarmsicherheit. Er versuchte in seiner 13-minütigen Rede sich Vorzustellen und seine Pläne zu erläutern für das Amt als KBR.

Stefan Müller versuchte in 17 Minuten zu überzeugen
Der 51-jährige Bewerber Müller sieht den Feuerwehrdienst als eine Lebenseinstellung. Seine Leidenschaft für die Feuerwehr begann 1988 bei der Bundeswehr, wo er in Dillingen an der Donau die Ausbildung der Soldaten im Abwehrenden Brandschutz und Selbstschutz durchführte. Er arbeitet im Home-Office als Vertriebs- und Projektleiter im Bereich der Kinotechnik. Müller plant drei halbe Tage pro Woche im Landratsamt zu arbeiten. Er ist 2. Kommandant der Feuerwehr Dürrlauingen und hat noch weitere Tätigkeiten und Aufgaben inne. Ihm ist das Arbeiten mit Menschen wichtig und möchte neue zielführende Konzepte im Bereich der Ausbildung, der Inspektion, der Fahrzeugkonzepte, der Alarmierung und der Zusammenarbeit umsetzen und auf den Weg bringen. Er möchte das Ehrenamt entlasten. Hier warf er auch in den Raum bei den Inspektionen die Löschgruppe wegfallen zu lassen. Um die Tagesalarmsicherheit sicherzustellen könne er sich auch eine Alarmierung mehrerer Feuerwehren bei Einsätzen vorstellen, um Fahrzeuge zu besetzen. Er möchte die kleinen Feuerwehren mehr in Einsätze einbinden.  Die Ausbildung soll mit neuen Ansätzen angegangen werden. Diese müssen mehr vor Ort stattfinden und für alle ermöglicht werden. Auch die Kreisfeuerwehrinspektion möchte er, wie er in seiner 17-minütigen Rede erörterte, neu aufstellen.

Die eigentliche Wahl konnte beginnen
Nun wurden nach und nach durch den Wahlausschuss die jeweiligen Vertreter der Feuerwehren zur Stimmabgabe aufgerufen und konnten sich dann einen Stimmzettel abholen, auf dem zwei Kästchen mit den jeweiligen Namen der Bewerber standen, wovon ein Kreuz in den aufgestellten Wahlkabinen gemacht werden konnte. Der Wahlausschuss prüft vor Einwurf des Stimmzettels, ob der Jeweilige auch zur Stimmabgabe berechtigt ist. Wer mehr als die Hälfte der Stimmen bekommt, hat die Wahl gewonnen.

Müller bekam 77 Stimmen
Um kurz nach 22 Uhr verlas Christoph Langer dann das Ergebnis der Wahl. Von den 112 anwesenden Wahlberechtigten wurden insgesamt 109 gültige Stimmen abgegeben. Darauf entfielen auf Martin Mayer 32 Stimmen und auf Stefan Müller 77 Stimmen. Drei Stimmen waren ungültig. Damit erreichte Stefan Müller die absolute Mehrheit und wird das Amt als Kreisbrandrat vom bisherigen Kreisbrandrat Robert Spiller, der seit 18 Jahren KBR ist, am 15. November übernehmen. Die Zeit bis dahin ist notwendig, um eine geordnete Übergabe und Umstrukturierung hin zu bekommen, da Müller als Kreisbrandrat nicht hauptamtlich tätig sein wird und so einige Aufgaben an das Landratsamt zurückfallen werden.

Wir sprechen dem am 15. November 2019 neuen obersten Feuerwehrmann im Landkreis Günzburg Stefan Müller unseren Glückwunsch aus und wünschen ihm bei der Ausführung dieses Amtes stehts die richtige Mischung aus Erfolg und Glück. Er wird es nicht leicht haben all die anstehenden Aufgaben zu erfüllen, ohne sich Hauptamtlich dem Amt zu widmen. (Bericht: Mario Obeser)

 

Quelle: https://www.bsaktuell.de/92721/landkreis-guenzburg-ein-neuer-kreisbrandrat-wurde-gewaehlt/ 

Günzburg: Die neue Feuerwache wächst – Eine Baustellenbesichtigung

Sie trafen sich zur Baustellenbesichtigung (v.l.): Florian Schorer, Bauleiter des Architekturbüros Braunger Wörtz, Johann Storr, Sachgebietsleiter Hochbau im städtischen Bauamt, Hauptlöschmeister Helmut Balkie, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Kommandant Christian Eisele und Stadtbaumeister Georg Dietze. Fotos: Julia Ehrlich/Stadt Günzburg

Beim ersten Bauabschnitt der neuen Feuerwache in Günzburg geht es voran – 2021 soll sie fertig sein – SIE können mit Spenden der Feuerwehr helfen

Hier werden die Atemschutzgeräte gesäubert, hier parken die Feuerwehrautos, dort werden die Umkleiden und dort die Büros sein. Kommandant Christian Eisele führt durch die Mauern der neuen Feuerwache, die bis 2021 gebaut wird. Das obere Stockwerk wurde nun aufgesetzt.

Die Rohbauarbeiten des ersten Bauabschnitts sind nun zu Zweidritteln erbracht. Mit Kosten von rund neun Millionen Euro schlägt der Neubau zu Buche. Gebaut werden 3.000 Quadratmeter Nutzfläche, 18 Fahrzeughallenplätze, eine Waschhalle, Stabs-, Technik-, Funktions- und Schulungsräume, eine Schlauchwaschanlage und einen Schlauchtrockenturm, eine Atemschutzwerkstatt und Räume für den Verein. Damit sei die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Günzburg gut und sicher aufgestellt für die Zukunft und die Herausforderungen, die eine wachsende Bevölkerung, die Autobahn, das Legoland und ein neues Industriegebiet mit sich brächten, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig.

Bürgerinnen, Bürger und Firmen können mit Spenden Gutes tun
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg um Kommandant Christian Eisele freuen sich sehr auf die neue Feuerwache. Derweil sammeln die Feuerwehrmänner und – frauen noch Spenden für die Ausstattung des Neubaus. Die Stadt Günzburg kommt für das Gebäude und die Grundausrüstung auf. Weitere Ausstaffierung, die zwar wichtig für die Wehr und damit ihre Arbeit sind, darf allein schon aus rechtlichen Gründen nicht von der Stadt übernommen werden. Hier geht es z.B. um die Einrichtung des Jugendraums oder des Floriansstüble, den Rückzugsort der Aktiven. Insbesondere nach schweren Einsätzen braucht es einen Ort, wo diese gemeinsam aufgearbeitet werden können. Die Günzburger Wehr setzt also auf die Mithilfe der Günzburger. Schließlich, so betonen die Verantwortlichen, werde die Wache ja nicht für die Feuerwehr gebaut, sondern entstehe für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, der Betriebe und der Besucher.

Quelle und weitere Infos: Günzburg: Die neue Feuerwache wächst – Eine Baustellenbesichtigung – Stand: 13.04.2019 – 16:21 Uhr

„Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige!“

Feuerwehr fordert: „Schützen Sie uns vor Gewalt“

Die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat am 29. September 2018 in Erfurt (Thüringen) die Resolution „Unsere Einsatzkräfte – unsere Sicherheit! Nein zur Gewalt gegen Feuerwehrangehörige“ beschlossen. „Der Respekt und die Unterstützung der Einsatzkräfte der Feuerwehren und Rettungsdienste haben in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen. Einsatzkräfte werden häufiger bei der sachgerechten Ausübung ihrer Tätigkeit behindert und sogar verbal und körperlich angegriffen“, verdeutlichen die 170 Delegierten aus ganz Deutschland. „Wir fordern daher die Gesellschaft, insbesondere Politik, Justiz, Bevölkerung und Medien, dazu auf, sich ihrer Verantwortung zu stellen und uns vor Gewalt zu schützen“, so die Forderung.

Die 65. Delegiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes fordert mehr Respekt vor Einsatzkräften: „Feuerwehrmänner und -frauen sind zur Stelle, wenn Menschen in Not sind. Sie riskieren dabei sowohl in der Brandbekämpfung als auch im Rettungsdienst uneigennützig und oftmals im Ehrenamt ihr eigenes Leben. Als zentrale Säule der Gefahrenabwehr ist die Feuerwehr auf Unterstützung und Respekt bei der Ausübung ihrer Aufgaben angewiesen“, heißt es in der Resolution. Der Schutz von Feuerwehrangehörigen sei daher für ein funktionierendes Feuerwehrwesen wie auch das Gemeinwesen insgesamt unerlässlich.

Die Delegierten fordern auf, die unterschiedlichen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Bevölkerung in einer bundesweiten, konzertierten und nachhaltigen Kampagne zusammenzuführen. „Durch eine derartige Kampagne sollte eine breite Debatte in der Öffentlichkeit ausgelöst und die Bürgerinnen und Bürger dazu motiviert werden, die sachgerechte Ausübung der Tätigkeit der Einsatzkräfte zu unterstützen“, so der Beschluss.

 

 

 

Quelle und weitere Infos: http://www.feuerwehrverband.de/keinegewalt.html

Neues Feuerwehrgerätehaus in Denzingen feierlich eingeweiht

Neben der Feuerwehr fand auch der Schützenverein „Gut Glück“ ein neues Zuhause
 

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig übergibt symbolisch den Schlüssel des neuen Feuerwehrgerätehauses Denzingen an den Vorsitzenden der Ortsteil-Feuerwehr, Roland Boner und den ersten Kommandanten, Markus Stocker.
Foto: Friedrich Bobinger/ Stadt Günzburg

Im Sommer zogen sie um, jetzt konnten sie ihre neuen Räumlichkeiten feierlich einweihen: die Feuerwehr Denzingen ist jetzt mit ihrer Ausrüstung und ihrem Einsatzfahrzeug im Leitenweg 14 zuhause. Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bedankte sich bei der symbolischen Schlüsselübergabe für ihren ehrenamtlichen Dienst über das ganze Jahr hinweg und beim Bau des Hauses.
„Seit 140 Jahren stehen hier rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, tatkräftige Frauen und Männer bereit, um Leib und Leben, Haus und Hof, Hab und Gut ihrer Mitbürger zu schützen. Diesen Dienst kann man nicht hoch genug einschätzen. Das ist wahrhaft gelebter Gemeinsinn und verdient deshalb unser aller Dank“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig bei der Einweihung. 35 aktive Floriansjünger bilden die Feuerwehr im Ortsteil Denzingen, acht Feuerwehranwärter die erfolgreich geführte Jugendfeuerwehr. Neben ihrem eigentlichen Ehrenamt beteiligt sich die Feuerwehr auch aktiv am kulturellen Leben der Stadt und im Ortsteil, begleitet Umzüge oder organisiert Feste.
Es braucht Ausbildung und stete Übung, um effektive Hilfe leisten zu können. Auch der Einsatz der modernen Gerätschaften muss trainiert werden. Bis vor kurzem fand der Unterricht im in die Jahre gekommenen Haus in der Wehrhofgasse. Da das Gebäude weder den heutigen energetischen noch sanitären Standards entspricht, dazu sehr eng war, wurde ein Umzug nötig. Nachdem sich ein Umbau am alten Standort als schwierig herauskristallisierte, begann die Suche nach alternativen Grundstücken. Im Jahr 2017 kaufte die Stadt Günzburg das Areal am Leitenweg, um für die Floriansjüngern in Denzingen eine neue Heimat zu schaffen. Der Hof direkt vor dem neuen Gebäude soll in Zukunft allen Feuerwehren der Stadt als Übungsplatz dienen. Mitumgezogen ist der Denzinger Schützenverein – beide Vereine nutzen seit Jahrzehnten dieselben Räumlichkeiten. Die Mitglieder der Feuerwehr als auch des Schützenvereins „Gut Glück“ freuen sich sehr über ihre neuen Domizile.
In sieben Monaten fanden die Arbeiten statt. Die Kosten belaufen sich auf die zuvor veranschlagten 200.000 Euro. Der Umbau wurde in Absprache mit den Nutzern geplant und durchgeführt. Vor allem beim Abbruch des Baubestands unterstützen die Mitglieder der beiden Vereine den Bauhof tatkräftig. Etwa 900 Stunden zusätzlich geleistetes Ehrenamt flossen hierein.
Es hat sich gelohnt! Dabei sind sich alle Beteiligten einig. Der Feuerwehr Denzingen stehen jetzt auf 370 Quadratmeter ein Schulungsraum für bis zu 20 Personen, eine Teeküche, Umkleideräume für Männer und Frauen, Toiletten, ein Lager, ein Aufenthaltsraum und ein Kommandantenbüro zur Verfügung.

Günzburger Ortsteile bekommen Wärmebildkameras

Bild: Thomas Burghart

Zusammen mit der FF Riedhausen erhielt die Feuerwehr Reisensburg eine Wärmebildkamera der Firma Leader und ein Gasmessgerät der Firma Dräger, teilt der erste Kommandant der Feuerwehr Reisensburg Alexander Werdich mit. Bis zum Jahresende 2019 sollen alle Ortsteilwehren der Stadt Günzburg damit ausgestattet werden. Mit Hilfe der Wärmebildkamera, können z. B. Glutnester schneller aufgespürt werden, und so den Löscheinsatz effizienter gestalten. Mittels des Gasmessgerätes lassen sich bis zu fünf Gase in der Luft messen, und schon bei geringer Überschreitung der Normwerte wird ein Voralarm abgegeben.
Für unsere Einsatzkräfte bedeuten diese beiden Geräte einen höhreren Grad an Sicherheit bei unseren Einsätzen, und wir möchten uns bei der Stadt Günzburg und den Stadträten und speziell den Feuerwehrreferenten für die Bereitstellung recht herzlich Bedanken so Werdich weiter.

Mehr Infos zur Feuerwehr Reisensburg unter www.ff-reisensburg.de

Segen für gelungenes Gemeinschaftswerk in Obergessertshausen

Bild: Karl Kleiber

Pfarrer Bernhard Endres erteilt neuem Bürger- und Feuerwehrhaus von Obergessertshausen den kirchlichen Segen

Obergessertshausen (kk). Nach gut zweijähriger Bauzeit ist das neue Bürger- und Feuerwehrhaus fertiggestellt. Mit einem Festgottesdienst, dem sich die Segnung durch neuen Ortspfarrer Bernhard Endres anschloss, wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Beim „Tag der offenen Tür“ besichtigten hunderte Gäste das neue Gebäude. Und alle waren sich einig: Das Haus ist gelungen und eine Bereicherung der Dorfmitte.

Bereits zur Messfeier als Auftakt der Feierlichkeit rund um das neue Bürger- und Feuerwehraus hatten sich zwölf Fahnenabordnungen aus Gemeinde und Umgebung sowie zahlreiche Ehrengäste und Bürger eingefunden.

Für Pfarrer Bernhard Endres, der erst kurz sein Amt in den drei Pfarreien der Gemeinde Aichen übernommen hat, sei es, wie er sagte, eine „Primiz“, denn es war sein erster Gottesdienst in Obergessertshausen. In seiner Ansprache lobte er, das Engagement der Feuerwehrleute zum Wohle der Gemeinschaft und des Einzelnen, um Schaden von allen abzuhalten.

Unter den Klängen der Musikapelle Obergessertshausen versammelte man sich am neuen Bürger- und Feuerwehrhaus, in dem auch Musikkapelle und Veteranenverein ihr Domizil haben, um der Segnung beizuwohnen. Nach Gebeten und Fürbitten schritt der Geistliche in Begleitung von Vereinsvertretern und Ehrengäste segnend durch die Räume.

Im nebenstehenden Festzelt begrüßte dann Bürgermeister Alois Kling die Ehrengäste, unter ihnen auch seinen Kollegen Anton Birle aus Ziemetshausen, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, der Vereine und nicht zuletzt alle Bürger und Besucher.

Julia Geiger, Vertreterin des Amtes für Ländliche Entwicklung Krumbach, ging auf Entwicklung und Baugeschichte des neuen Gemeindezentrums ein, das im Zuge einer einfachen Dorferneuerung durch ihr Amt mit 150000 Euro gefördert wurde.

Kreisbrandmeister Franz Durm von der Feuerwehr-Inspektion Krumbach überbrachte Glückwünsche von Landrat Hubert Hafner und KBR Robert Spiller. „Mit dem Neubau ist die heimische Wehr nun für alle Aufgaben bestens gerüstet“.

Zum Abschluss trat Bürgermeister Kling nochmals ans Mikrofon und ließ die Entstehung des Neubaus Revue passieren. Abschließend dankte er allen Helfern für die 7446 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden. „Dies ist wirklich eine großartige Leistung und zeugt von großem Engagement aller Bürger. Ihr habt euch ein tolles Bürgerzentrum geschaffen und könnt stolz darauf sein“.

Bericht: FF Obergessertshausen, Karl Kleiber

Die Ausbildungsmedien der Feuerwehrschulen gibt es jetzt in der Lernbar

feuerwehr-lernbar.bayern.de

Mit der Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2018 wurde gleichzeitig durch den Staatsminister des Innern Herrn Joachim Herrmann die neue Homepage für Lehr- und Lernmittel der Staatlichen Feuerwehrschulen eingeführt.

Die Homepage bietet zukünftig für alle Behörden, Kommunen und vor allem für die Feuerwehrdienstleistenden Inhalte und Wissen rund um das Thema Feuerwehr in strukturierter, visualisierter und zertifizierter Form.

Sie ist unter folgender Adresse zu erreichen:

feuerwehr-lernbar.bayern.de

Rein optisch setzt sich diese von der bisherigen Farbgebung der Webseiten der drei Staatlichen Feuerwehrschulen ab, wobei der charakteristische weiße Winkel mit dem kleinen Staatswappen weiterhin auf die Zugehörigkeit zum Freistaat Bayern hinweist und die inhaltlich relevanten Bereiche eingrenzt. Hauptaugenmerk soll der Nutzer auf die vier großen Bereiche am Kopf der Homepage richten, hinter denen sich die wichtigen Anwendungsbereiche verbergen.

Auf inhaltlich umfangreiche und bedeutsame Aktualisierungen wird zukünftig auf der Startseite der Homepage im Bereich „Aktuelles“ hingewiesen.