Günzburger Ortsteile bekommen Wärmebildkameras

Bild: Thomas Burghart

Zusammen mit der FF Riedhausen erhielt die Feuerwehr Reisensburg eine Wärmebildkamera der Firma Leader und ein Gasmessgerät der Firma Dräger, teilt der erste Kommandant der Feuerwehr Reisensburg Alexander Werdich mit. Bis zum Jahresende 2019 sollen alle Ortsteilwehren der Stadt Günzburg damit ausgestattet werden. Mit Hilfe der Wärmebildkamera, können z. B. Glutnester schneller aufgespürt werden, und so den Löscheinsatz effizienter gestalten. Mittels des Gasmessgerätes lassen sich bis zu fünf Gase in der Luft messen, und schon bei geringer Überschreitung der Normwerte wird ein Voralarm abgegeben.
Für unsere Einsatzkräfte bedeuten diese beiden Geräte einen höhreren Grad an Sicherheit bei unseren Einsätzen, und wir möchten uns bei der Stadt Günzburg und den Stadträten und speziell den Feuerwehrreferenten für die Bereitstellung recht herzlich Bedanken so Werdich weiter.

Mehr Infos zur Feuerwehr Reisensburg unter www.ff-reisensburg.de

Segen für gelungenes Gemeinschaftswerk in Obergessertshausen

Bild: Karl Kleiber

Pfarrer Bernhard Endres erteilt neuem Bürger- und Feuerwehrhaus von Obergessertshausen den kirchlichen Segen

Obergessertshausen (kk). Nach gut zweijähriger Bauzeit ist das neue Bürger- und Feuerwehrhaus fertiggestellt. Mit einem Festgottesdienst, dem sich die Segnung durch neuen Ortspfarrer Bernhard Endres anschloss, wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Beim „Tag der offenen Tür“ besichtigten hunderte Gäste das neue Gebäude. Und alle waren sich einig: Das Haus ist gelungen und eine Bereicherung der Dorfmitte.

Bereits zur Messfeier als Auftakt der Feierlichkeit rund um das neue Bürger- und Feuerwehraus hatten sich zwölf Fahnenabordnungen aus Gemeinde und Umgebung sowie zahlreiche Ehrengäste und Bürger eingefunden.

Für Pfarrer Bernhard Endres, der erst kurz sein Amt in den drei Pfarreien der Gemeinde Aichen übernommen hat, sei es, wie er sagte, eine „Primiz“, denn es war sein erster Gottesdienst in Obergessertshausen. In seiner Ansprache lobte er, das Engagement der Feuerwehrleute zum Wohle der Gemeinschaft und des Einzelnen, um Schaden von allen abzuhalten.

Unter den Klängen der Musikapelle Obergessertshausen versammelte man sich am neuen Bürger- und Feuerwehrhaus, in dem auch Musikkapelle und Veteranenverein ihr Domizil haben, um der Segnung beizuwohnen. Nach Gebeten und Fürbitten schritt der Geistliche in Begleitung von Vereinsvertretern und Ehrengäste segnend durch die Räume.

Im nebenstehenden Festzelt begrüßte dann Bürgermeister Alois Kling die Ehrengäste, unter ihnen auch seinen Kollegen Anton Birle aus Ziemetshausen, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, der Vereine und nicht zuletzt alle Bürger und Besucher.

Julia Geiger, Vertreterin des Amtes für Ländliche Entwicklung Krumbach, ging auf Entwicklung und Baugeschichte des neuen Gemeindezentrums ein, das im Zuge einer einfachen Dorferneuerung durch ihr Amt mit 150000 Euro gefördert wurde.

Kreisbrandmeister Franz Durm von der Feuerwehr-Inspektion Krumbach überbrachte Glückwünsche von Landrat Hubert Hafner und KBR Robert Spiller. „Mit dem Neubau ist die heimische Wehr nun für alle Aufgaben bestens gerüstet“.

Zum Abschluss trat Bürgermeister Kling nochmals ans Mikrofon und ließ die Entstehung des Neubaus Revue passieren. Abschließend dankte er allen Helfern für die 7446 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden. „Dies ist wirklich eine großartige Leistung und zeugt von großem Engagement aller Bürger. Ihr habt euch ein tolles Bürgerzentrum geschaffen und könnt stolz darauf sein“.

Bericht: FF Obergessertshausen, Karl Kleiber

Die Ausbildungsmedien der Feuerwehrschulen gibt es jetzt in der Lernbar

feuerwehr-lernbar.bayern.de

Mit der Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2018 wurde gleichzeitig durch den Staatsminister des Innern Herrn Joachim Herrmann die neue Homepage für Lehr- und Lernmittel der Staatlichen Feuerwehrschulen eingeführt.

Die Homepage bietet zukünftig für alle Behörden, Kommunen und vor allem für die Feuerwehrdienstleistenden Inhalte und Wissen rund um das Thema Feuerwehr in strukturierter, visualisierter und zertifizierter Form.

Sie ist unter folgender Adresse zu erreichen:

feuerwehr-lernbar.bayern.de

Rein optisch setzt sich diese von der bisherigen Farbgebung der Webseiten der drei Staatlichen Feuerwehrschulen ab, wobei der charakteristische weiße Winkel mit dem kleinen Staatswappen weiterhin auf die Zugehörigkeit zum Freistaat Bayern hinweist und die inhaltlich relevanten Bereiche eingrenzt. Hauptaugenmerk soll der Nutzer auf die vier großen Bereiche am Kopf der Homepage richten, hinter denen sich die wichtigen Anwendungsbereiche verbergen.

Auf inhaltlich umfangreiche und bedeutsame Aktualisierungen wird zukünftig auf der Startseite der Homepage im Bereich „Aktuelles“ hingewiesen.

 

Feuerwehr Günzburg: Ehrungen beim Gartenfest und Start einer Spendenaktion

Feuerwehr Gartenfest 2018 1

Neben Ehrungen und dem Jahresrückblick steht vor allem der Neubau der Feuerwache im Fokus beim jährlichen Fest Beim Gartenfest der Freiwilligen Feuerwehr.

Beim Gartenfest der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg standen neben Ehrungen und dem Bericht über das vergangene Jahr vor allem der Blick auf die Zukunft im Fokus: der Neubau der Feuerwache. Die Spendenaktion für die Ausstattung des Jugendraums, der Einrichtung des Floriansstüble und der Medienausrüstung fing gut an. Bei den Ehrungen erhielten Ferdinand Munk und Werner Mutzel das Goldene Ehrenzeichen der Freiwilligen Feuerwehr.

Ehrungen
Oberbürgermeister Gerhard Jauernig und Kreisbrandinspektor Albert Müller konnten gleich drei Günzburger Floriansjünger für jeweils 25 Jahre aktiven Dienst auf dem Schloßplatz vor dem Rathaus ehren: Hofner Christian, Ihle Günter und Wagner Thomas.

Goldene Ehrenzeichen überreicht
Eine ganz besondere Auszeichnung erhielten Ferdinand Munk und Werner Mutzel. Für ihre Treue und Unterstützung verdienten sie sich das Goldene Ehrenzeichen der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg. „Wir danken Ihnen für Ihren Einsatz für unsere Mannschaft“, sagte Christian Eisele, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg.

Nach dem Umzug vom Schloßplatz zum Gerätehaus der Feuerwehr, musikalisch begleitet vom Freien Fanfarenzug Günzburg, fand eine Fahrzeugausstellung statt.

Gleichzeitig präsentierte eine Präsentation die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg und der Jugendfeuerwehr. Eine große Besucheranzahl zeigte das Interesse der Bürger an ihrer Feuerwehr.

Auf Spendengelder für Jugendraum und Einrichtung des Floriansstüble angewiesen
Im Fokus stand jedoch in diesem Jahr nicht allein der Rückblick, sondern die Vorausschau: der Neubau der Feuerwache. Ein Stand informierte über die Pläne des Großprojekts. „Für mehr Sicherheit in Günzburg, für Sie wie für mich, investiert die Stadt in das neue Gebäude sowie die Grundausrüstung etwa neun Millionen Euro“, erklärt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Für die Ausstattung des Jugendraums, der Einrichtung des Floriansstüble und der Medienausrüstung wurden erstmals Spenden gesammelt – denn dafür dürfen keine öffentlichen Gelder fließen. Die Günzburger Wehr setzt jetzt auf die Mithilfe der Günzburger.

Weitere Informationen
Wenn Sie die Feuerwehr beim Neubau und der Ausstattung unserer neuen Wache unterstützen möchten, so können Sie dies gerne durch den Erwerb von Schlüsselanhängern oder Weizengläsern tun. Wenn Sie größere Beträge spenden möchten, so finden Sie Informationen hierzu im Flyer. Ab einem Spendenbetrag von 100 Euro erhalten Sie einen repräsentativen Spendenstein und Urkunde. Darüber hinaus erhalten die Spender einen namentlichen Platz im Eingangsbereich der neuen Wache. Für Spendenbeträge bis 150 Euro dient die Überweisung als Nachweis, darüber erhalten Sie von der Feuerwehr Günzburg selbstverständlich eine Spendenbescheinigung. Bitte vermerken Sie hierzu auf der Überweisung auch Ihre Adresse.

Spendenkonto:
Freiwillige Feuerwehr Günzburg e.V.
IBAN: DE29 7205 1840 0000 0098 03
Sparkasse Günzburg-Krumbach

Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg bedankt sich für Ihre Unterstützung – sie zahlt sich aus, denn Sie dient auch Ihrer Sicherheit!

 

Quelle: Feuerwehr Günzburg: Ehrungen beim Gartenfest und Start einer Spendenaktion – Stand: 13.09.2018 – 11:06 Uhr

BGH: Haftungsmaßstab bei einem Feuerwehreinsatz bei der Brandbekämpfung geklärt

Symbolfoto

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in seinem Urteil vom 14. Juni 2018 (III ZR 54/17) den Haftungsmaßstab geklärt, der bei einem Feuerwehreinsatz bei der Brandbekämpfung gilt.

Der Sachverhalt war ein Brand aus dem Jahr 2010, bei dem ein Auslieferungslager und ein Verwaltungsgebäude brannten. Dabei ging es um den Einsatz eines speziellen Schaumes zur Brandbekämpfung.

Die Klägerin ist Eigentümerin eines Grundstücks, auf dem sich das Auslieferungslager und das Verwaltungsgebäude eines Handelsunternehmens befanden. Am Abend des 8. Februar 2010 brach dort ein Feuer aus, das auf das Lager- und das Verwaltungsgebäude übergriff. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Brand der Lagerhalle nicht mehr zu löschen war. Sie bemühten sich, das Ausbreiten des Feuers auf eine benachbarte Lagerhalle zu vermeiden. Zu diesem Zweck setzte die Feuerwehr zwischen der brennenden Halle der Klägerin und dem benachbarten Lagergebäude ein perfluoroctansulfathaltiges Schaummittel ein. Die Schaumbestandteile gelangten in das Erdreich und das Grundwasser. Die beklagte Stadt gab der Klägerin auf der Grundlage des Bundes-Bodenschutzgesetzes sowie des Landes-Bodenschutz- und Altlastengesetzes umfangreiche Maßnahmen zur Sanierung ihres Grundstücks auf.

Die Klägerin verlangt von der Beklagten u.a. die Erstattung der bislang angefallenen und die Freistellung von künftigen Kosten für die Sanierung ihres Grundstücks infolge des Einsatzes des fluorhaltigen Schaums sowie den Ersatz des Wertverlustes, den ihr Grundstück trotz durchgeführter Sanierung erlitten habe. Sie hat vorgetragen, der von der Feuerwehr der Beklagten verwendete Löschschaum habe unter Berücksichtigung des dadurch verursachten Schadens nicht eingesetzt werden dürfen. Ein Ausbreiten des Brandes habe auch ohne den Einsatz des Schaums verhindert werden können.

Der Prozessverlauf

Das Landgericht hat die Klage dem Grunde nach für berechtigt erklärt. Das Oberlandesgericht hat die Berufung der Beklagten zurückgewiesen.

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs

Der III. Zivilsenat hat die Revision der beklagten Stadt zurückgewiesen. Die Vorinstanz hat rechtsfehlerfrei erkannt, dass die Entscheidung des Einsatzleiters der Feuerwehr, den perfluoroctansulfathaltigen Schaum zu verwenden, um einen Übergriff des Feuers auf die benachbarte Lagerhalle zu verhindern, ermessensfehlerhaft und damit amtspflichtwidrig war und der Einsatzleiter dabei auch (einfach) fahrlässig handelte.

Ihm – und der Beklagten – kommt nicht das Haftungsprivileg im Sinne von § 680 BGB zugute. Im Rahmen des Amtshaftungsanspruchs gemäß § 839 Absatz 1 BGB begründet grundsätzlich jeglicher Grad von Fahrlässigkeit die Haftung wegen einer Amtspflichtverletzung. Dies gilt auch für die im Rahmen eines Noteinsatzes erfolgende öffentlich-rechtliche Gefahrenabwehr. Einer Absenkung des Haftungsmaßstabes bedarf es in solchen Fällen nicht. Amtsträger, zu deren Pflicht die „berufsmäßige“ Abwehr einer dringenden Gefahr gehört, sind typischerweise auf die hiermit verbundenen Noteinsätze vorbereitet. Sie sind hierfür ausgebildet und können auf entsprechende Erfahrungen aus dem Berufsalltag zurückgreifen. Das Risiko eines Fehlverhaltens solcher professionellen Nothelfer ist deutlich geringer als bei zufällig hinzutretenden Personen. Die für die Amtspflichtverletzungen ihrer Amtsträger gemäß Artikel 34 Satz 1 des Grundgesetzes haftenden öffentlich-rechtlichen Körperschaften sind zudem gegen die mit Feuerwehreinsätzen verbundenen finanziellen Risiken und Kosten besser abgesichert als der private Nothelfer. Würde dagegen für die gesamte öffentlich-rechtliche Gefahrenabwehr, soweit sie Notsituationen betrifft, ein reduzierter Haftungsmaßstab gelten, wären bedeutende Bereiche staatlicher Tätigkeit von der Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgenommen. Eine derartige Haftungsprivilegierung ist mit den Grundsätzen der Amtshaftung weder vereinbar noch ist sie erforderlich. Denn der besonderen Situation eines Noteinsatzes kann auch im Rahmen der Prüfung des Vorwurfes der einfachen Fahrlässigkeit hinreichend Rechnung getragen werden.

Vorinstanzen:

LG Baden-Baden – Urteil vom 24. Juli 2014 – 3 O 4/11

OLG Karlsruhe – Urteil vom 23. Januar 2017 – 1 U 146/14

Die maßgeblichen Vorschriften lauten

680 BGB

Geschäftsführung zur Gefahrenabwehr

Bezweckt die Geschäftsführung die Abwendung einer dem Geschäftsherrn drohenden dringenden Gefahr, so hat der Geschäftsführer nur Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten.

839 BGB

Haftung bei Amtspflichtverletzung

(1) Verletzt ein Beamter vorsätzlich oder fahrlässig die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so hat er dem Dritten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. …

Art. 34 GG

Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten öffentlichen Amtes die ihm einem Dritten gegenüber obliegende Amtspflicht, so trifft die Verantwortlichkeit grundsätzlich den Staat oder die Körperschaft, in deren Dienst er steht.

Quelle: BGH: Haftungsmaßstab bei einem Feuerwehreinsatz bei der Brandbekämpfung geklärt – Stand: 08.08.2018 – 13:44 Uhr

Leichtkraftfahrzeug überschlägt sich nach Ausweichmanöver

Bild: Mario Obeser

Am 03.08.2018, gegen 22.00 Uhr, ereignete sich auf der Ulmer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem 18-jährigen und einem 30-jährigen Pkw-Führer.

Der 18-jährige Fahrzeugführer wollte aus der Schreberstraße nach links in die Ulmer Straße abbiegen und übersah hierbei den, auf der Ulmer Straße fahrenden, vorfahrtsberechtigten 30-jährigen Fahrzeugführer. Bei dem Versuch, auszuweichen, übersteuerte der 30-Jährige, wodurch sich sein Fahrzeug überschlug. Er zog sich hierbei leichte Prellungen zu und wurde im Anschluss durch den Rettungsdienst in das Kreiskrankenhaus Günzburg verbracht. Der Schaden am überschlagenen Fahrzeug beläuft sich auf etwa 3.500 Euro. Am Fahrzeug des Unfallverursachers entstand kein Schaden, da es zu keinem Kontakt zwischen den Fahrzeugen kam.

An der Unfallstelle waren neben den Fahrzeugen des Rettungsdienstes auch die Freiwillige Feuerwehr Günzburg.

Quelle: Günzburg: Leichtkraftfahrzeug überschlägt sich nach Ausweichmanöver – Stand: 04.08.2018 – 22:08 Uhr

Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache

Der offizielle Spatenstich zum Neubau der Feuerwache ist vollzogen. Landrat Hubert Hafner, Zweiter Bürgermeister Anton Gollmitzer, stellvertretender Kommandant Achim Senser, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, Staatssekretär Dr. Hans Reichhardt, Feuerwehrreferent Ferdinand Munk, Landtagsabgeordneter Alfred Sauter, Feuerwehrreferent Günter Treutlein, Kommandant Christian Eisele, Stadtbaumeister Georg Dietze und Architekt Berthold Braunger machten sich gemeinsam ans Werk (v.r.). Foto: Julia Ehrlich/ Stadt Günzburg

Spatenstich der neuen Günzburger Feuerwache eröffnet die offiziellen Bauarbeiten des Millionenprojekts

Eine lange Planungszeit von über zehn Jahren geht zu Ende: der Spatenstich der neuen Feuerwache am heutigen 25.07.2018 läutet den offiziellen Baubeginn ein. Nächste Woche beginnen die Abrissarbeiten, 2021 folgt die Fertigstellung.

„Eine Feuerwache angepasst an ihre Zeit, ihre Aufgaben und Herausforderungen, ihre zu schützende Bevölkerung, ihre Feuerwehrfrauen und -männer, bedeutet für uns alle mehr Sicherheit und dafür, meine sehr geehrten Damen und Herren, lohnt sich der Einsatz“, sagt Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in seiner Rede. Allein in der letzten Woche rückte die Feuerwehrmannschaft zu über zehn Einsätzen aus, teilweise zu sehr schweren Unfällen.

Über Jahre hinweg begleitete die Diskussion nach dem Standort die Planungsphase der neuen Feuerwache. Ein Erweiterungsbau oder ein Neubau? Ein Gebäude nur für die Feuerwehr oder eine Einsatzzentrale zusammen mit dem bayerischen Roten Kreuz? Bauen am jetzigen Standort oder auf freiem Feld? Diese Fragen beschäftigten die Feuerwehr als auch die Stadtverwaltung und den Stadtrat über Jahre. Seit 2016 wird nach dem von der Feuerwehr erarbeiteten und vom Stadtrat beschlossenen Raumprogramm für den jetzigen Standort geplant. Grund dafür ist, dass nur mit der innenstadtnahen Zentrale die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist von 10 Minuten eingehalten werden kann. „Auch hier hat die Frage nach der Sicherheit und nicht der einfachere Weg gewonnen“, erklärt Oberbürgermeister Jauernig.

Etwa 9 Millionen Euro Baukosten
Mit Kosten von rund neun Millionen Euro schlägt der Neubau zu Buche. Gebaut werden 3.000 m2 Nutzfläche, 18 Fahrzeughallenplätze, eine Waschhalle, Stabs-, Technik-, Funktions- und Schulungsräume, eine Schlauchwaschanlage und einen Schlauchtrockenturm, eine Atemschutzwerkstatt und Räume für den Verein. Damit sei die Freiwillige Feuerwehr und die Stadt Günzburg gut und sicher aufgestellt für die Zukunft und die Herausforderungen, die eine wachsende Bevölkerung, die Autobahn, das Legoland ein neues Industriegebiet mit sich brächten, so Oberbürgermeister Jauernig.

„Unsere Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr gehen für uns, für unsere Bürger und Bürgerinnen im wahrsten Sinne des Wortes durch das Feuer. Deshalb sei an dieser Stelle auch nochmals ein ausdrücklicher Dank an die Mannschaft gerichtet. Wir alle haben großen Respekt vor Ihrer und eurer Arbeit“, nutzte Oberbürgermeister Jauernig die Chance, sich bei den vielen anwesenden Feuerwehrfrauen und -männer für ihren Einsatz zu bedanken.

Quelle: Für mehr Sicherheit in Günzburg: Spatenstich für neue Feuerwache – Stand: 25.07.2018 – 18:54 Uhr

Neubau der Feuerwache der Günzburger Feuerwehr beginnt mit Umzug und Abbruch

Foto: Julia Ehrlich/Stadt Günzburg

In wenigen Wochen geht es los. Anfang August beginnen die Abbrucharbeiten zum ersten Bauabschnitt des Neubaus der Feuerwache Günzburg.

Der Neubau der Feuerwache in Günzburg beginnt mit einem Umzug. Das bisherige Haupthaus, ein Teil der Garagen und Lager müssen bis August ausgeräumt werden. Dann beginnen die Abbrucharbeiten für den ersten Bauabschnitt.

Die Umkleiden sowie die Büro- und Aufenthaltsräume werden in elf Containern auf dem Feuerwehrgelände untergebracht. Diese beherbergen die Mannschaft um Kommandant Christian Eisele bis zum Ende des ersten Bauabschnitts im März 2020.

Mit Beginn der Sommerferien im August starten die Abbrucharbeiten zum ersten Bauabschnitt. Die neue Feuerwache soll Anfang 2021 mit einem Budget von etwa 8,5 Millionen Euro fertiggestellt werden

Quelle: Neubau der Feuerwache der Günzburger Feuerwehr beginnt mit Umzug und Abbruch – Stand: 29.06.2018 – 10: Uhr

„Ungeahnte Gewalt“ – So reagiert die Feuerwehr München auf den brutalen Vorfall in Ottobrunn

Bild: Thomas Gaulke

Am Freitagabend kam es zu einer Eskalation der Gewalt gegenüber Rettungskräften: Eine Notärztin wurde von einem 21-Jährigen mit einer Flasche schwer verletzt. Nun wendet sich die Feuerwehr München mit einem Statement an die Öffentlichkeit.

München – Drei Tage ist der Übergriff auf Einsatzkräfte vor einem Altenheim in Ottobrunn schon her. Eine Notärztin wurde bei dem Angriff auf sie mit einer Whisky-Flasche schwer verletzt. Die Wogen um die Tat, die zwei männlichen Asylbewerbern (17 und 21) zur Last gelegt wird, schlagen noch immer hoch. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt den Angriff scharf.

Nun hat sich auch die Feuerwehr München mit einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Lesen Sie hier das Statement des Dienststellenleiters Wolfgang Schäuble im Wortlaut (Fettungen redaktionell):

„Die Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr werden immer gerufen, wenn Menschen in Notlagen sind und sich außer Stande sehen, sich selbst zu helfen. Bei solchen Ausnahmesituationen für die Betroffenen kommt es manchmal dazu, dass Emotionen entgleisen und Situationen eskalieren. Unsere Einsatzkräfte haben gelernt, mit solchen Szenarien umzugehen.

Am Freitag in Ottobrunn ereignete sich jedoch ein Vorfall, der mit diesen gewohnten Rahmenbedingungen nichts zu tun hatte. Unsere Einsatzkräfte gerieten in eine Situation, die mit dem eigentlichen Einsatzgeschehen nicht im Zusammenhang stand. Unsere Kollegen traf das Ereignis deshalb aus heiterem Himmel. Sie wurden Opfer willkürlicher Gewalt und dabei schwer verletzt. In dieser Situation sind dann auch wir auf Hilfe anderer angewiesen. Diese Hilfe kommt durch Kollegen, welche selbst in diesen Fällen unter extremer psychischer Belastung stehen, weil sie die eigenen Kollegen versorgen müssen. Der Vorfall am Freitagabend war ein Ereignis ungeahnter und unvorhersehbarer Gewalt gegen Menschen, deren Aufgabe es ist, Mitmenschen zu helfen. Als Dienststellenleiter möchte ich daher mit aller Deutlichkeit den Vorfall vom Freitag verurteilen. So etwas kann nicht entschuldigt werden und darf nicht wieder passieren!

Ich persönlich möchte, wie auch im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, hiermit unserer verletzten Notärztin und unserem Feuerwehrkollegen eine rasche Genesung wünschen und hoffe, dass sie das Erlebte gut verarbeiten. Alles was uns möglich ist, werden wir dazu beitragen.“

 
 

Floriansjünger aus Großanhausen gewinnen die Stadtmeisterschaft der Feuerwehren

Foto Helmut Göppel

Bei der „27. Kegel-Stadtmeisterschaft“ der Feuerwehren der Stadt Burgau belegten zwei von insgesamt drei teilnehmenden Mannschaften aus Großanhausen (I und III -Jugend) jeweils den ersten Platz und durften die von Bürgermeister Konrad Barm gestifteten Wanderpokale in Empfang nehmen.
Auf den Kegelbahnen bei Wendelin Offenwanger war Hochbetrieb. Insgesamt 11 Mannschaften – davon drei Jugendmannschaften – mit 55 Keglerinnen und Keglern von den Feuerwehren aus Burgau, Oberknöringen, Unterknöringen,

Limbach, Großanhausen sowie die Stadtverwaltung Burgau traten zum Turnier an.

Bei der Siegerehrung konnte Bürgermeister Barm, die von ihm gestifteten Wanderpokale, der Feuerwehr Großanhausen I und III (Jugend) übergeben. Dieses Team präsentierte sich in Hochform und belegte mit 946 Holz den 1. Platz vor der Feuerwehr Limbach I mit 867 Holz. Platz drei erkämpfte sich die Mannschaft der Stadtverwaltung Burgau mit 829 Holz. Die weiteren Platzierungen: 4. Burgau I (828), 5. Burgau II (803), 6. Oberknöringen I (767), 7. Unterknöringen I (734), 8. Großanhausen II (673).
Mit überragenden 636 Holz verteidigte die Jugend aus Großanhausen den Titel „Stadtmeister“ und verwies die Mannschaften aus Unterknöringen II (469) und Unterknöringen III (411) auf den zweiten und dritten Platz.
Als beste Einzelkegler wurden ausgezeichnet: Regina Walburger, Großanhausen I mit 205 Holz und Andre Widmann, Limbach I mit 209 Holz. Bei den Jugendlichen wurden Annika Göppel  (158) und Nico Stark (128) – beide Großanhausen III besonders geehrt.

Ulrich Mändle, Erster Vorstand der Feuerwehr Großanhausen, freute sich über die tolle Beteiligung und die Tatsache, dass Dank großzügiger Sponsoren jeder teilnehmenden Mannschaft ein Präsent überreicht werden konnte. Sein besonderer Dank galt seinem Vereinskameraden Markus Müller für die hervorragende Organisation.

Beschreibung Bild: Siegerehrung mit Vertretern aller teilnehmenden Mannschaften, Schirmherr Erster Bürgermeister Konrad Barm und 3. Bürgermeister Herbert Blaschke, 1. Vorstand Ulrich Mändle und Markus Müller Organisator FF Großanhausen sowie die besten Einzelkegler