Acht Verletzte bei Unfall am Günzburger Stadtrand

Im Bereich der Kreuzung Riedstraße/Dillinger Straße kollidieren am Mittwochnachmittag zwei Autos. An ihnen entsteht Totalschaden.

Für knapp zwei Stunden ist der Bereich der Riedstraße/ Dillinger Straße am Günzburger Stadtrand am Unteren Riedwirtshaus am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Denn gegen 16.30 Uhr hat sich dort ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet, bei dem acht Menschen verletzt wurden.

Wie Günzburgs Feuerwehrkommandant und Stadtbrandinspektor Christian Eisele auf Anfrage unserer Zeitung sagte, war der Fahrer eines Autos von der Riedstraße kommend auf die B16 gefahren und hat dort einen anderen Wagen „abgeschossen“, wie es Eisele formulierte. An beiden Fahrzeugen, die im Landkreis Dillingen zugelassen sind, entstand demnach Totalschaden.

Von den insgesamt acht Verletzten wurden sieben Menschen leicht und einer mittelschwer verletzt, erklärte der Kommandant. Sie wurden für die weitere Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren bei dem Unfall außer dem Rettungsdienst und der Polizei 20 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus der Günzburger Kernstadt.

Die Polizei könne am Mittwoch noch keine Angaben zu dem Unfall machen. Das sagte ein Pressesprecher des Präsidiums Schwaben Süd/West in Kempten auf Anfrage der Günzburger Zeitung.

Quelle: Günzburger Zeitung

Autobahn 8 musste nach Unfall gesperrt werden

Unfall auf der A8 Hv?he AS Leipheim Richtung Stuttgart

Bei einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Leipheim sind am Donnerstagnachmittag zwei Menschen leicht verletzt worden.

Gegen 16 Uhr war ein 60-Jähriger war mit seinem Auto in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Leipheim verlor der Mann aus nicht näher geklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte damit gegen die Mittelbebauung. Im Anschluss schleuderte der Wagen quer über die Fahrbahn und kam am rechten Fahrbahnrand zu Stehen. Der Mann sowie ein sechsjähriges Kind wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste die Autobahn in Richtung Stuttgart kurzfristig komplett gesperrt werden, der Helikopter wurde dann aber doch nicht mehr benötigt. Neben Polizei und Rettungskräften war auch die Freiwillige Feuerwehr Leipheim mit gut 20 Mann im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von knapp sechs Kilometern Länge. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei etwa 5000 Euro. 

Quelle: Günzburger Zeitung

Autobahn 8: Schneller unachtsamer Spurwechsel führt zu Unfall bei Burgau

Unfall A8 Burgau 22032018 1Eine 38-jährige Frau wurde nach einem Unfall am Donnerstagnachmittag, 22.03.2018, auf der A 8 an der Anschlussstelle Burgau mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Aufräumungsarbeiten staute sich der Verkehr in Richtung München etwa auf 9 Kilometer zurück. Die Autobahnpolizei Günzburg gibt den Sachschaden mit rund 18.000 Euro an.

Die Frau war gegen 16.30 Uhr an der Anschlussstelle Burgau in Richtung München auf die Autobahn 8 aufgefahren und wechselte danach rasch vom rechten über den mittleren auf den linken Fahrstreifen. Dort fuhr ein 54-Jähriger mit seinem Auto. Er bremste noch stark ab, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dem Wagen der Frau ins Heck. Diese geriet dadurch außer Kontrolle, krachte gegen die Betongleitwand und überschlug sich mindestens einmal. Das Auto blieb letztlich auf dem mittleren Fahrstreifen stehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg unterstützte den Rettungsdienst bei der Rettung der Verletzten aus ihrem Fahrzeug und sicherte die Unfallstelle ab. Wegen der Sperrung der durch den Unfall betroffenen Fahrstreifen – es wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet – bildete sich bald ein langer Rückstau. Der Autobahnbetreiber Pansuevia waren ebenfalls im Einsatz. Die beiden Unfallwagen wurden abgeschleppt. Die Aufräumungsarbeiten waren kurz nach 18.00 Uhr beendet, der Stau in Richtung München löste sich in der Folge auf und die Autobahn war wieder ungehindert befahrbar.

Quelle: BSAktuell.de

Gundremmingen: Im Kreisverkehr gegen Baum geprallt

Gegen 07.15 Uhr, am 24.03.2018, ereignete sich am Kreisverkehr, auf der Umgehungsstraße Gundremmingen, ein Verkehrsunfall mit einem Transporter.

Unfall Grundremmingen Kreisverkehr 24032018 10Der Fahrer des Transporters war auf der ST2025 von Lauingen in Richtung Gundremmingen unterwegs. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel. Der Lenker des Transporters fuhr in den Kreisverkehr und prallte dort gegen einen Baum. Nach ersten Informationen zog sich der Fahrer hierbei leichte Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Neben einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug, war die Freiwillige Feuerwehr Gundremmingen vor Ort. Sie sperrte teilweise den Kreisverkehr, beseitigte den Baum und kümmerte sich um die auslaufenden Betriebsstoffe. Eine Streife der Polizeiinspektion Burgau nahm den Verkehrsunfall auf. Die Unfallursache dürfte die schlechte Sicht gewesen sein.

Quelle: BSAktuell

Eichenprozessionsspinner könnten Feste gefährden

nestentfernungRaupen Gestern war auch die Günzburger Feuerwehr im Einsatz

VON WALTER KAISER

Man soll ja den Teufel nicht an die Wand malen. Aber wenn’s dumm läuft, könnten die gefährlichen Eichenprozessionsspinner bei so manchem Open-Air-Festveranstalter in den nächsten Tagen und Wochen noch für Kopfzerbrechen sorgen. Denn Experten sind sich einig: mit den behaarten Raupen ist nicht gut Kirschen essen. Deshalb waren die Riedheimer sicher gut beraten, ihr für Samstag geplantes Fischerfest abzublasen. Inzwischen sind die ekligen Krabbler auch in Günzburg entdeckt worden – an Eichen bei der Zufahrt zum Auwaldstadion und in
der Nähe des Auwaldkindergartens.
Eingepackt in dichte Schutzanzüge machten sich gestern sechs Floriansjünger von 7.30 bis 11 Uhr daran, den Tieren, die zu hunderten in einem Nest sitzen, an insgesamt fünf Eichen den Garaus zu machen. Wie Feuerwehrkommandant Christian Eisele erläuterte, wurden die Raupen auf Anraten der Regierung von Schwaben und der Berufsfeuerwehr Stuttgart in mühseliger Kleinarbeit eingesammelt und anschließend mitsamt ihrer Nester verbrannt.

Selbst Schockreaktionen sind möglich

Da Pestizide gegen die Raupen in deren jetzigem Entwicklungsstand nichts mehr ausrichten können, muss zu dieser wenig erbaulichen Kampfweise gegriffen werden. Denn die mit Widerhaken bestückten, sehr feien Brennhaare der Raupen können sich selbst nach dem Tod der Tiere noch ausbreiten und bei allergisch veranlagten Menschen bis zu Schockreaktionen führen. „Diese Gefahr besteht jetzt bis weit in den Herbst hinein“, erklärte Christian Eisele.
Der Platzwart des Auwaldstadions wurde deshalb gestern von der Stadtverwaltung angewiesen, die Umgebung des Sportgeländes nach weiteren Eichenprozessionsspinnern abzusuchen, die Kinder des Auwaldkindergartens mussten während des Feuerwehreinsatzes in ihren
Räumen bleiben.

Das Günzburger Ordnungsamt wies zudem die Verantwortlichen der verschiedenen städtischen Einrichtungen – darunter Waldbad und Kindergärten – an, ebenfalls nach Raupennestern Ausschau zu halten. Mitarbeiter des Ordnungsamtes waren am gestrigen Nachmittag ihrerseits unterwegs, um zum Beispiel am Donauradwanderweg und am Trimm-Dich-Pfad im Bereich der Heidenheimer Straße nach den gefährlichen Krabblern zu fahnden. „Ich will keine Panik machen“, versicherte Feuerwehrkommandant Eisele, „aber wer Eichenprozessionsspinner sieht, sollte sehr vorsichtig sein“. Ohne eine Rundumschutzkleidung dürften die Tiere nicht angefasst werden. Eisele: „Gummihandschuhe reichen mit Sicherheit nicht aus.“ Wie gestern berichtet, sorgt ein Eiweiß in den feinen Haaren der Raupen für Ausschläge, häufig bilden sich Quaddeln am ganzen Körper. Befallene Gebiete sollten sofort den örtlichen Behörden gemeldet werden. Wer mit Eichenprozessionsspinnern in Berührung kommt, sollte rasch die Kleider wechseln und unter die Dusche gehen.

Aus der GZ vom 13.06.07