Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze aber insgesamt glimpflich

Bild: Thomas Burghart

Das Sturmtief Fabienne sorge in der Region am 23.09.2018 für teils zahlreiche Einsätze. Verglichen mit anderen Regionen kam es zu keinen schlimmeren Vorfällen.

Ab 18.00 Uhr waren auch Feuerwehren im Kreis Günzburg im Einsatz. So musste die Feuerwehr Neuburg/Kammel wegen eines Baumes auf der Fahrbahn, oder Ästen in die Edelstetter Straße fahren. Einsätze gleicher Art hatten auch die Feuerwehr Ziemetshausen in Richtung MNaria Vesperbild um 18.30 Uhr und die Feuerwehr Ichenhausen um 19.20 Uhr in der Ettenbeurer Straße. Um 20.00 Uhr war die Feuerwehr Günzburg in der Augsburger Straße wegen Wasser in einem Gebäude im Einsatz. Gegen 20.24 Uhr musste die Feuerwehr Offingen dann zu einer überschwemmten Fahrbahn in die Bahnhofsstraße ausrücken. Ein kleiner Waldbrand war im Bereich des Erwin-Bosch-Ring in Krumbach gemeldet, worum sich die Feuerwehr Krumbach um 21.05 Uhr kümmerte. Um 21.14 Uhr rückte die Feuerwehr Scheppach in die Messerschmittstraße zu einer überschwemmten Fahrbahn aus. Gegen 21.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kemnat auf die Strecke in Richtung Waldheim und um 21.26 Uhr die Feuerwehr Niederraunau auf die Straße Richtung Mindelzell alarmiert. Wie lagen Bäume und Geäst auf den Fahrbahnen. Zum Pfarrer-Portenlänger-Platz in Offingen mussten dann die Floriansjünger der Offinger Wehr fahren, da dort die Fahrbahn bzw. der Gehweg überschwemmt war.

Quelle und weitere Infos: Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze aber insgesamt glimpflich – Stand: 25.09.2018 – 09:51 Uhr

Pkw auf neuer Strecke bei Unfall in zwei Tele gerissen

Bild: BSAktuell

Auf der erst am 14.09.2018 freigegebenen ausgebauten Staatsstraße 2024, zwischen Kleinbeuren und Unterknöringen, ist es nach nur vier Tagen, also am 18.09.2018 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei PKWs gekommen.

Das geht nicht gut los. Denn auf der Strecke war es am Dienstagabend, gegen 18.45 Uhr, zu einem Zusammenstoß von zwei Autos gekommen. Die 48-jährige Fahrerin eines VW Golf fuhr Richtung Kleinbeuren. Kurz nach der Abzweigung Hammerstetten kam sie aus noch ungeklärten zunächst auf das rechte Bankett. Sie schleuderte anschließend auf die Gegenfahrbahn.
Dort kam ihr eine 47-Jährige Fahrerin mit ihrem Ford entgegen. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Der VW der Unfallverursacherin wurde durch den Aufprall in der Mitte auseinandergerissen. Das Heckteil wurde etwa 30 Meter weggeschleudert und lag neben der Fahrbahn. Das Frontteil mit der Fahrerin blieb auf der Fahrbahn liegen. Der Ford wurde in den Graben geschleudert und lag auf der Seite.

Beide Fahrerinnen wurden schwer verletzt. Sie wurden mit zwei Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen.

An den Pkws entstand mindestens ein Schaden von 15.000 Euro. Die Staatsstraße war in diesem Abschnitt bis 23.15 Uhr komplett gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der Unfallursache die Hinzuziehung eines Gutachters an.

Die 65 Kräfte der Feuerwehren Wettenhausen, Burgau, Unter- und Oberknöringen sperrten den Bereich ab, kümmerten sich um ausgelaufene Betriebsstoffe und leuchteten die Unfallstelle aus. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen des BRK Günzburg und Jettingen, sowie der Johanniter aus Kötz an der Unfallstelle. Ebenso ein Notarzt und ein Einsatzleiter Rettungsdienst, beide vom BRK Günzburg. Zwei Rettungshubschrauber des ADAC aus Ulm und Augsburg waren vor Ort.

Quelle: Kreis Günzburg: Pkw auf neuer Strecke bei Unfall in zwei Tele gerissen – Stand: 19.09.2018 – 21:17 Uhr

Biker bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Bild: Thomas Burghart

Am 08.09.2018 kam es zur Mittagszeit auf der ST2028, von Günzburg nach Offingen, zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Motorradfahrer verletzt wurde.

Ein 76-jähriger Pkw-Lenker befuhr die Strecke in Richtung Günzburg und bog an einer Einmündung nach Rettenbach links ab. Hierbei übersah er das entgegenkommende Motorrad, wodurch es zum Frontalzusammenstoß kam. Während der Pkw-Lenker unverletzt blieb, musste der 58-jährige Motorradfahrer mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren werden. Der Sachschaden wurde vorläufig von der Polizei auf etwa 12.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle auf der Staatsstraße musste für über eine Stunde komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Rettenbach war zur Absicherung und Verkehrslenkung vor Ort.

Quelle: Rettenbach: Biker bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt – Stand: 10.09.2018 – 08:08 Uhr

Unterknöringen: Wilde Fahrt eines Pkw endet mit schwerem Unfall

Bild: BSAktuell

In Unterknöringen kam es am 06.09.2018, gegen 18.25 Uhr, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher und ein Beteiligter verletzt wurden.

Ein 51-Jähriger, der mit seinem Fahrzeug auf dem Zollberg in Richtung Günzburg unterwegs war, fuhr zunächst auf einen vor ihm fahrenden Kleintransporter auf, der kurz zuvor den auf der Fahrbahn stehenden BMW überholt hatte. Dessen Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Anschließend überholte er den Transporter auf der rechten Seite, schrammte am Transporter entlang und fuhr quer über die Fahrbahn und einen angrenzenden Gehweg. Dabei prallte er mit der Fahrzeugfront gegen einen Gartenzaun und kam an der Hausmauer eines angrenzenden Anwesens zum Stehen. Der Pkw-Fahrer erlitt dabei schwere Verletzungen. Im Anschluss kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit einem Anwohner, der dabei leicht am Arm verletzt wurde. Weitere anwesende Personen hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest. Unter dem im Fronbereich erheblich beschädigtem Unfallfahrzeug verkeilte sich eine abgerissene Betonsäule. Das linke Vorderrad wurde mitsamt des Federbeines aus dem Fahrzeug gerissen.

Man kann von großem Glück sprechen, dass keine weiteren Personen bei der wilden Fahrt verletzt wurden. Nicht nur das Fahrzeug, auch umfliegende Teile, hätten schlimmes anrichten können.

Laut Polizei werden gesundheitliche Probleme beim Unfallfahrer vermutet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 60.000 Euro.

An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren aus Ober- und Unterknöringen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen der Johanniter, sowie einem Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und einem Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK. Die Polizei war zur Unfallaufnahme mit zwei Streifen im vor Ort. Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Burgau konnten ihre Anfahrt abbrechen und wieder zum Gerätehaus zurück fahren.

Quelle: Unterknöringen: Wilde Fahrt eines Pkw endet mit schwerem Unfall – Stand: 08.09.2018 – 09:30 Uhr

Sieben Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Bibertal

Bild: BS Aktuell

Am Samstagabend, 01.09.2018, kam es in Bibertal, im Kreis Günzburg, zwischen Kissendorf und Raunertshofen gegen 19.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der ST 2020.

Eine 28-jährige Mercedes-Fahrerin aus dem Kreis Ulm war mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern – im Alter von 1 und 3 Jahren – auf der GZ29, von Ettlishofen kommend, in Fahrtrichtung Silheim unterwegs. Auf der ST 2020 kam zeitgleich der vorfahrtsberechtigte PKW Ford-Mondeo, gesteuert von einem 41-Jährigen, ebenfalls im Pkw war seine Ehefrau und sein 10-jähriges Kind, aus Kissendorf und fuhr in Richtung Pfaffenhofen. Der Ford erfasste den Mercedes frontal auf der Beifahrerseite und drückte diese mehrere Zentimeter ein.

Alle sieben Personen zogen sich bei dem Zusammenstoß teils schwere Verletzungen zu. Während eine Familie in eine Klinik nach Ulm gefahren wurde, musste die zweite Familie getrennt werden. Die Mutter wurde mit dem Rettungshubschrauber nach Augsburg in das Zentralklinikum geflogen.

Die alarmierten Feuerwehren aus Ettlishofen, Anhofen, Bühl, Kissendorf und Pfaffenhofen rückten mit 66 Kräften an und befreiten die Verletzten, leuchteten die Unfallörtlichkeit aus und sperrten den Bereich rund zwei Stunden für den Verkehr. Der Rettungsdienst war mit vier Rettungswagen des BRK und der Johanniter, einem Notarztfahrzeug und einem Einsatzleiter Rettungsdienst, sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 40 aus Augsburg an der Unfallstelle. Ein zufällig vorbeikommendes Mitglied einer Rettungshundestaffel leistete bis zum Einstreffen der Einsatzkräfte erste Hilfe.

Die Polizei war mit insgesamt drei Streifenwagen im Einsatz. Sie schätzt den Schaden an beiden totalbeschädigten Fahrzeugen auf rund 40.000 Euro.

Quelle: Kreis Günzburg: Sieben Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in Bibertal – Stand: 03.09.2018 – 06:56 Uhr

Auffahrunfall auf der B16 mit verletzter Autofahrerin

Auf der Bundesstraße 16 war es am 31.08.2018 bei Günzburg zu einem Auffahrunfall gekommen, bei dem eine Frau leicht verletzt wurde.

Gegen 15.25 Uhr befuhren eine 24-Jährige und ein 44-Jähriger mit ihren Fahrzeugen die B16 von Günzburg kommend in Fahrtrichtung Gundelfingen. Als der vorausfahrende, 44-jährige Opelfahrer verkehrsbedingt bremsen musste, kollidierte die hinter ihm fahrende, 24-jährige VW-Lenkerin mit dem noch rollenden Fahrzeug. Die Dame erlitt durch den Aufprall ein leichtes Schleudertrauma und wurde im Anschluss zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in das Kreiskrankenhaus Günzburg gefahren werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.

Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Günzburg brachte Bindemittel auf die das ausgelaufene Öl des aufgefahrenen Pkw und sperrte die B16 ab der Lochfelbenstraße in Richtung Günzburg. Der Verkehr aus Günzburg wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt und einem Rettungswagen an der Unfallstelle.

Quelle: Günzburg: Auffahrunfall auf der B16 mit verletzter Autofahrerin – Stand: 01.09.2018 – 16:44 Uhr

Aufzug defekt Feuerwehr muss Rollstuhlfahrer tragen

Bild: Thomas Burghart

Am gestrigen Donnerstag rief gegen 21:30 ein im Rollstuhlsitzender Bahnreisender bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller an, er stehe mit seiner Begleitperson in der Unterführung am Günzburger Bahnhof und der Aufzug zum Ausgang sei defekt. Zudem wiegt sein Elektrorollstuhl 140kg und die zuständige 3-S-Zentrale der Deutschen Bahn hatte um die Uhrzeit keinen Techniker mehr zur Verfügung.  

Die Leitstelle verständigte telefonisch die Feuerwehr Günzburg die wegen des anstehenden Feuerwerks am Günzburger Volksfest in Bereitschaft war, und so eilten vier Mann zum Bahnhof um den Kameraden aus der misslichen Lage zu befreien. Nach zehn Minuten war der Hilfesuchende und sein Gefährt hochgetragen. Er berichtete zudem, dass seine Freundin die auch im Elektrorollstuhl diese Woche schon in ähnlicher Situation am Gleis 4/5 war, dort ist seit über einer Woche der Aufzug defekt.

Bericht und Bild: Thomas Burghart, KFV GZ

Zwei Schwerverletzte nach Zusammenstoß auf der B16

Bild: Mario Obeser

Zwei Personen wurden heute, am 13.08.2018, bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 16, zwischen Hochwang und Kleinkötz, schwer verletzt.

Eine 20-jährige Autofahrerin fuhr um kurz nach 17.00 Uhr auf der Hochwanger Straße, aus Ebersbach kommend, und bog auf die B 16 ein. Hierbei übersah sie offenbar einen in Richtung Günzburg fahrenden BMW, der von einem 22-Jährigen gesteuert wurde. Der BMW prallte gegen die Fahrerseite des Peugeot und kam von der Fahrbahn ab. Der Peugeot drehte sich um die eigene Achse und blieb, in die Fahrbahn ragend, neben der Straße stehen.

Die 20-Jährige wurde schwerverletzt von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug gerettet und mit dem Rettungshubschrauber Christoph 51 aus Stuttgart, der gerade am BKH in Günzburg stand, in eine Klinik nach Ulm geflogen. Der Rettungshubschrauber Christoph 40 aus Augsburg brachte den ebenfalls schwerverletzten BMW-Lenker ins Zentralklinikum Augsburg.

Die Feuerwehren aus Kleinkötz, Hochwang und Ichenhausen sperrte die Bundesstraße 16 zwischen Hochwang und Kleinkötz. Der Rettungsdienst rückte mit zwei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an.

Quelle: Kreis Günzburg: Zwei Schwerverletzte nach Zusammenstoß auf der B16 – Stand: 15.08.2018 – 10:25 Uhr

Motorrad und Pkw kollidieren auf der Staatsstraße

Ein Verkehrsunfall ereignete sich am 07.08.2018 auf der St2028, bei dem ein Motorradfahrer und ein Pkw-Lenker verletzt wurden.

Am gestrigen Dienstag gegen 16.00 Uhr befuhr ein Motorradfahrer die Staatsstraße von Günzburg in Richtung Offingen. Auf Höhe der ersten, südlich gelegenen Einfahrt missachtete ein aus Rettenbach kommender Fahrzeuglenker die Vorfahrt des Kradfahrers. Dieser leitete sofort eine Notbremsung ein und kam dadurch zum Sturz. Er schlitterte über die Straße und kam auf einem angrenzenden Feldweg zum Liegen. Sein Motorrad der Marke Suzuki prallte gegen die linke hintere Seite des Pkw und schob diesen noch auf eine Leitplanke.

Der Kradfahrer wurde verletzt und ebenso wie der Pkw-Lenker mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Günzburg eingeliefert. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von gesamt rund 9.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Feuerwehr Rettenbach war mit zwölf Mann zur Absicherung der Unfallstelle im Einsatz.

Quelle: Rettenbach: Motorrad und Pkw kollidieren auf der Staatsstraße – Stand: 08.08.2018 – 13:00 Uhr

Aquaplaning-Unfälle auf A8: Liegt es an der Straße?

VU / Symbolfoto

Günzburgs Feuerwehrchef stellt mehr Vorfälle seit dem Ausbau fest. Was Autobahnbetreiber und Polizei dazu sagen.

In der vergangenen Woche war es wieder so weit. Am Donnerstagabend ging ein kräftiger Regenguss über dem Raum Günzburg und der Autobahn nieder. Ein Fahrer wurde im Bereich der A8-Anschlussstelle leicht verletzt, er war mit seinem Wagen ins Schleudern geraten und in die Leitplanke gefahren. Fast zur selben Zeit ereignete sich ein weiterer Unfall, bei dem ein Fahrer ebenfalls in die Schutzplanke fuhr. Er blieb laut der Mitteilung der Polizei unverletzt.

Als Ursache für die Unfälle gaben die Beamten den plötzlich einsetzenden Regen und Aquaplaning an. Günzburgs Feuerwehrkommandant Christian Eisele beobachtet immer wieder, dass bei stärkerem Regen mehr Aquaplaning-Unfälle auf der ausgebauten A8 als auf der Vorgängerstrecke passieren. Fließt das Wasser nicht richtig ab? Das wäre eine Vermutung, sagt er, aber in erster Linie sieht er die größere Fläche – eine Spur mehr plus Standstreifen – gegenüber früher als Ursache, ebenso wie die Starkregenereignisse. Außerdem merke man als Fahrer auf der ausgebauten Straße das eigene Tempo nicht mehr so sehr.

Der Chef der Autobahnbetreibergesellschaft Pansuevia, Robert Schmidt, sieht nicht angepasste Geschwindigkeit und Ablenkung als Problem. Zudem spielten die größere Fläche und die Querneigung der Straße eine Rolle, genauso wie der zunehmende Verkehr. Es gebe keine Unebenheiten, keine Verwerfungen, keine Spurrillen – und die Gefahr von Aquaplaning sei bei der Betonfahrbahn weitaus geringer als auf Asphalt. Alle zwei Jahre werde die Fahrbahn überprüft. Er hofft darauf, dass Schilderbrücken mit flexiblen Anzeigen kommen, um Fahrer vor Gefahren warnen zu können.

Statistisch ließe sich das Phänomen nur schwer auswerten, erklärt Werner Schedel, Chef der Autobahnpolizei. Er erkennt als Ursache für die Unfälle in erster Linie, „dass es Fahrer an Aufmerksamkeit mangeln lassen“. Bei starkem Regen müsse man das Tempo reduzieren und vorher sowieso den Himmel im Blick behalten. Die A8 könne nichts dafür, an den Ingenieuren habe er keine Zweifel. Er habe selbst erlebt, dass beim Bau in einem Abschnitt nachgebessert wurde, wo Vorgaben nicht eingehalten wurden. Momentan mache auch die Hitze vielen zu schaffen, die Aufmerksamkeit lasse nach. Die meisten Fahrer seien aber vernünftig.

Quelle: Kreis Günzburg: Aquaplaning-Unfälle auf A8: Liegt es an der Straße? – Nachrichten Günzburg – Augsburger Allgemeine – Stand: 07.08.2018 – 09:38 Uhr