Rauchmelder und aufmerksame Nachbarin verhindern Schlimmeres

Bild: Thomas Burghart

Am 30.06.2018, gegen 02.00 Uhr, meldete eine Nachbarin einen Alarm schlagenden Rauchmelder in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Augsburger Straße.
Beim Eintreffen einer Polizeistreife konnte bereits starker Rauch aus einem Dachfenster wahrgenommen werden. Nach dem Betreten der stark verrauchten Wohnung wurde auf dem Sofa ein augenscheinlich bewusstloser Mann entdeckt und aus der Wohnung gebracht. Bei der Absuche der Wohnung nach weiteren Personen wurde auf dem heißen Herd eine qualmende Pfanne festgestellt. Die Pfanne wurde offensichtlich vom allein anwesenden Wohnungsinhaber auf dem eingeschalteten Herd vergessen und war die Ursache für die starke Rauchentwicklung. Ein offenes Feuer entstand nicht, so dass es auch zu keinem Sachschaden kam. Der 43-jährige Wohnungsinhaber kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus Günzburg. Die Wohnung wurde durch die Feuerwehr mittels eines Drucklüfters belüftet.

Quelle: Günzburg: Rauchmelder und aufmerksame Nachbarin verhindern Schlimmeres – Stand: 01.07.2018 – 08: Uhr

Günzburg: Fahrzeuge kollidieren auf der Kreuzung

Bild: Mario Obeser

Am Mittwochabend kam es auf der Kreuzung Augsburger Straße / Tulpenstraße / ST 2510 ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Pkw´s.
Eine 25-jährige Autofahrerin fuhr mit ihrem Pkw Smart gegen 22.30 Uhr vom „Polizeiohr“ (ST 2510) kommend nach links auf die Augsburger Straße. Dabei übersah sie einen auf der vorfahrtsberechtigten Augsburger Straße stadteinwärts fahrenden Pkw Audi. In der Kreuzung prallte der Audi mit seiner linken Fahrzeugfront gegen die linke Hintertür des Smart, die dadurch erheblich nach innen gedrückt wurde.

Sowohl die Unfallverursacherin, als auch der 34-jährige Audi-Fahrer zogen sich leichte Verletzungen zu.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Zum Unfallzeitpunkt war die im Bereich der Unfallstelle installierte Ampel abgeschaltet und die Vorfahrt entsprechend durch Verkehrszeichen geregelt.

An der Einsatzstelle waren drei Streifen der Polizei, zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter Rettungsdienst. Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg rückte mit 24 Kräften an. Sie sperrte die Augsburger Straße zwischen der Tulpenstraße und der Parkstraße komplett. Ebenso reinigten sie die Fahrbahn von den herumliegenden Fahrzeugteilen

Quelle: Günzburg: Fahrzeuge kollidieren auf der Kreuzung – Stand: 29.06.2018 – 10: Uhr

Bronze bis Gold/Grün bei der Feuerwehr Günzburg

Neun Feuerwehrmänner einer Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Günzburg legten erfolgreich die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung (THL) in den Stufen Bronze bis Gold/Grün ab.
Die Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Albert Müller, Oberbrandmeister Peter Demharter und Stefan Balkheimer ließen sich mit strengen Augen ausgeloste Gerätschaften am Fahrzeug bei geschlossenen Rollläden zeigen. Der Gruppenführer musste sich zudem 25 Testfragen stellen. Bei der Truppaufgabe galt es die Funktion, Wirkungsweise und die zu beachtenden Unfallverhütungsvorschriften genau zu erläutern.

Anschließend wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person simuliert. Hierbei musste der Verletzte betreuet, das Fahrzeug richtig unterbaut sowie Rettungsschere und Spreizer in Stellung gebracht werden. Großes Augenmerk wurde auf das Ausleuchten der Einsatzstelle, die Verkehrsabsicherung, die richtige Bedienung der Geräte sowie den notwendigen Brandschutz zur Eigensicherung gelegt.Am Ende der gezeigten Leistung und Auswertung der Ergebnisse konnte das Schiedsrichtergespann so gut wie keine Fehler feststellen. Damit stand die Ausgabe der Abzeichen nichts mehr im Wege. Entsprechende Abzeichen erhielten erhielten Martin Müller, Philipp Hutter, Dennis Forrer, Rainer Held, Martin Schroweg, Michael Füssl, Tytus Tyszewicz, Nico Zacher sowie Simon Schulte.

Stadtbrandmeister Achim Senser bedankte sich bei den Teilnehmern für ihren täglichen Einsatz und den gezeigten Übungsfleiß. Er zählte zu den ersten Gratulanten.

Quelle: Bronze bis Gold/Grün bei der Feuerwehr Günzburg – Stand: 21.06.2018 – 11: Uhr

Feuerwehr muss brennenden Kleinbus löschen

Am frühen Sonntagmorgen, 10.06.2018, geriet gegen 03.00 Uhr ein Kleinbus in der Pfarrgasse in Leipheim wegen eines technischen Defekts in Brand.

Der Fahrzeugbesitzer bemerkte den Brand und wählte den Notruf. Die sofort alarmierte Feuerwehr stellte beim Eintreffen Flammen aus dem Motorbereich fest. Sie konnte den Brand löschen. Somit wurde weiteres Ausbreiten verhindert. Der Brand entwickelte sich im Bereich des Motorraums, es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Die Feuerwehr Leipheim war mit insgesamt 17 Einsatzkräften vor Ort. Ebenso eine Streife der Polizeiinspektion Günzburg.

Quelle: Leipheim: Feuerwehr muss brennenden Kleinbus löschen – Stand: 10.06.2018 – 16: Uhr

Unfall Bei Starkem Regen zwischen Günzburg und Burgau

Bild: BSAktuell

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen, 09.06.2018, auf der Autobahn 8 in Höhe Oberknöringen wurden zwei Personen verletzt.

Der Lenker eines Pkw Peugeot Kombi war trotz regennasser Fahrbahn – zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Regen –  gegen 06.35 Uhr zu schnell unterwegs und übersah wegen der eingeschränkten Sicht einen vorausfahrenden Lkw. Im Rahmen eines Ausweichmanövers geriet der Pkw dann ins Schleudern und prallte gegen die linke Betongleitwand. Sowohl der 53-jährige Fahrer, als auch seine 42-jährige Beifahrerin wurden jeweils leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren. Der Pkw wurde stark beschädigt. Der Schaden dürfte sich nach Angaben der Autobahnpolizei Günzburg auf etwa 15.000 Euro belaufen.

Zur Verkehrssicherung war die Feuerwehr Günzburg im Einsatz. Der Rettungsdienst des BRK war mit Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug und einer Einsatzleiterin Rettungsdienst an der Unfallstelle. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Versorgung der Verletzten und Bergung des Fahrzeuges waren der linke und mittlere Fahrstreifen gesperrt.

Quelle: Autobahn 8: Unfall Bei Starkem Regen zwischen Günzburg und Burgau – Stand: 10.06.2018 – 10: Uhr

Blitzschlag löst Dachstuhlbrand aus

Bild: BSAktuell

Nach einem heftig donnernden Blitzschlag brannte am 06.06.2018 gegen 21.45 Uhr in Günzburg ein Dachstuhl.
Die Bewohner waren zuhause, als am Mittwochabend ein Gewitter mit starkem Regen über Günzburg zog. Plötzlich schlug ein Blitz in den Dachstuhl des Reihenhauses in der Paul-Auer-Straße in Günzburg. Flammen schlugen meterweit aus dem Dachstuhl als die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Die Feuerwehr musste an mehreren Stellen das Dach öffnen um an die Brandstellen zu gelangen. Auch von Innen wurde ein Löschangriff durchgeführt. Die Günzburger Drehleiter wurde an der Hausvorderseite in Stellung gebracht. Die Drehleiter der Feuerwehr Ichenhausen kontrollierte auf der Rückseite den Dachbereich. Durch die engen Platzverhältnisse im Dachstuhl gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, berichtete der 1. Kommandant der Feuerwehr Günzburg.

Die Feuerwehr Günzburg evakuierte daraufhin die aus acht Gebäuden bestehende Reihenhauszeile und verhinderte damit größere Gefahren für die Anwohner.

Der Rettungsdienst sichtete insgesamt fünf Personen, von denen ein Verletzter wegen eines Schocks behandelt werden musste.

Neben mehreren Rettungswagen, Notarztfahrzeug und einem Einsatzleiter Rettungsdienst, waren die Feuerwehren aus Günzburg, Reisensburg, Wasserburg und Ichenhausen vor Ort. Die Polizei spricht derzeit von einem Schaden im sechsstelligem Euro Bereich.

Quelle: Günzburg: Blitzschlag löst Dachstuhlbrand aus – Stand: 08.06.2018 – 06: Uhr

Brand in Heulager in Opferstetten

Bild: BSAktuell

Am 02.06.2018 wurde gegen 23.29 Uhr aus einer Scheune auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Opferstetten eine starke Rauchentwicklung festgestellt.
Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller alarmierte aufgrund der Mitteilung umfangreich Einsatzkräfte zu dem Anwesen in der Ulmer Straße. Die ersten eintreffenden Kräfte versuchten sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Wie von einer Landwirtin mitgeteilt, kam es zu einer starken Rauchentwicklung in einer größeren landwirtschaftlichen Scheune. Darin lagerte unter anderem eine größere Menge Heu. Vermutlich kam es in einem der Heuballen aufgrund zu hohem Feuchtigkeitsgehalts zu einem starken Temperaturanstieg, welcher zu einem Schwelbrand führte.

Mit einem Hoflader holte man nach und nach das Heu aus dem Schuene, welches einige Meter entfernt auf den Boden gelegt und dort von Feuerwehrkräften abgelöscht wurde. Von dort holten es dann ein weiterer Hoflader und Traktor ab und brachten es an eine Stelle weiter hinten auf dem Hof. Durch die frühe Entdeckung des Brandes konnte schlimmeres verhindert werden, so dass lediglich das nun unbrauchbare Heu im Wert von 5000 Euro als Schaden zu geklagen ist.

Zahlreich wurden Einsatzkräfte alarmiert. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Echlishausen, Bühl, Kissendorf, Fahlheim, Straß, Nersingen, Silheim und Günzburg. Ebenso Kräfte der Kreisfeuerwehrinspektion Günzburg und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, sowie eines Kraft des THW. Der Rettungsdienst rückte Anfangs mit vier Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an. Die Polizei war mit Kräften aus Günzburg und Krumbach vor Ort. Verletzt wurde niemand.

 

Quelle: Kreis Günzburg: Brand in Heulager in Opferstetten – Stand: 03.06.2018 – 11: Uhr

BMW überschlägt sich bei Riedheim

Bild: BSAktuell

Ein Pkw BMW hatte sich am 31.05.2018, zwischen den Anschlussstellen Leipheim und dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen, überschlagen.
Der 19-jährige Lenker des BMW war in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs, als er gegen 22.35 Uhr etwa Höhe Riedheim nach einem Überholvorgang wiedereingeschert und dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Wagen schleuderte, überschlug sich, wurde rundherum beschädigt und blieb auf der linken Fahrzeugseite liegen. Der Fahrer blieb unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Unfalles herrschte ein Gewitter. Ob die starken Regenfälle und eine daran nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich ist, dazu warten wir weitere Informationen der Polizei ab und berichten nach. Es entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro.

Neben der Autobahnpolizei Günzburg war ein Rettungswagen und ein Notarzt des BRK an der Unfallstelle, sowie die Feuerwehr Leipheim, welche bis auf den linken Fahrstreifen alle Spuren sperrte. Es kam dadurch zu Behinderungen. Nachdem ein Abschlepper das Unfallfahrzeug aufgeladen hatte und die Polizei die Unfallaufnahme über die Bühne brachte, konnte nach den Reinigungsarbeiten durch die Feuerwehr die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Quelle: Autobahn 8: BMW überschlägt sich bei Riedheim – Stand: 01.06.2018 – 14: Uhr

Unbekannte Flüssigkeit lief von Lkw auf die B16

Foto: Feuerwehr Günzburg

Auf der Bundesstraße 16 in Günzburg sorgte am 30.05.2018 eine von einem Lkw laufende unbekannte Flüssigkeit für kurze Aufregung.
Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer befuhr die Bundesstraße 16 in Fahrtrichtung Dillingen, als er im Mühlwegtunnel gegen 14.20 Uhr verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Der 40-Tonner war mit mehreren Fässern, darunter auch Gefahrgut, beladen.

Aufgrund mangelhafter Ladungssicherung verrutschten die Fässer, wodurch eines davon derart gequetscht wurde, dass Flüssigkeit auslief. Da nicht absehbar war, um welchen Stoff es sich handelt, wurde aus Sicherheitsmaßnahmen der Mühlwegtunnel gesperrt. Die Feuerwehr Günzburg stellte nach Messungen und vergleich der Frachtpapiere fest, dass es sich bei der ausgelaufenen Flüssigkeit um Entfärbemittel für Textilien, und somit um keinen Gefahrstoff, handelte. Im Anschluss konnte die Fahrbahn, die für etwa eine Stunde gesperrt war, wieder freigegeben werden. Verletzt wurde niemand.
Aufgrund der zunächst unklaren Sachlage wurden neben Polizei und Rettungsdienst auch die Feuerwehren Günzburg und Denzingen, sowie die Kreisfeuerwehrinspektion Günzburg, der Fachberater Gefahrgut der Feuerwehr und die CbRNe Einheit des Landkreis Günzburg alarmiert. Diese waren mit rund 40 Kräften im Einsatz.

Durch die Sperrung staute sich der Verkehr sowohl in Richtung Dillingen, als auch in Richtung Krumbach zurück.
Die Polizei Günzburg leitet nun ein Bußgeldverfahren wegen mangelhafter Ladungssicherung ein.

Quelle: Günzburg: Unbekannte Flüssigkeit lief von Lkw auf die B16 – Stand: 01.06.2018 – 12: Uhr

Autofahrer kollidiert bei Ellzee mit Betonmischer

Bild: Foto Weiss

Schwerste Verletzungen zog sich heute Mittag, 23.05.2018, gegen 11.40 Uhr, ein Autofahrer auf der Bundesstraße 16 zwischen Ellzee und Heubelsburg zu.
Der 31-jährige Fahrer war mit seinem VW Polo auf der B16 in Fahrtrichtung Ichenhausen unterwegs und kam aus noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke – Höhe des Gewerbegebiets Ellzee – auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit seiner linken Fahrzeugfront gegen die Fahrerseite eines entgegenkommenden vollbeladenen Betonmischers. Die Wucht des Aufpralles war so heftig, dass der Motorblock aus der Karosserie herausgerissen wurde. Pkw und Motorblock kamen abseits der Fahrbahn in einem Feld einige Meter voneinander entfernt zum Stehen, bzw. Liegen.

Die Feuerwehren mussten den eingeklemmten und schwerstverletzten Pkw-Fahrer aus seinem Wrack schneiden. Der LKW-Fahrer wurde nicht verletzt.

Wegen auslaufender Betriebsstoffe musste die Straßenmeisterei das Erdreich im angrenzenden Feld abtragen und entsorgen. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des Unfallgeschehens ein Gutachter beauftragt. Durch die Polizei und das Kriseninterventionsteam aus Günzburg wurden die Angehörigen verständigt und betreut.

Der erst vor wenigen Tagen neu zugelassene LKW wurde vorne links schwer beschädigt, der Schaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Am Pkw entstand Totalschaden.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ellzee, Wattenweiler und Ichenhausen, sowie die Kreisfeuerwehrinspektion Günzburg. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe aus Kötz und des BRK Weißenhorn, einem Notarzt des BRK Krumbach und einem Einsatzleiter Rettungsdienst des BRK Günzburg an der Unfallstelle. Ebenso Kräfte des Kriseninterventionsdienst des BRK Günzburg. Der Rettungshubschrauber aus Ulm landete am Unfallort.

Quelle: BSAktuell