Waltenhausen: Zwei Personen bei Wohnhausbrand verletzt

Bild: Foto Weiss

Am 01.11.2018 brach in einem Wohnhaus in Waltenhausen-Weiler ein Brand aus. Eine Frau musste reanimiert werden.Aus bisher noch unbekannter Ursache ist gegen 04.35 Uhr in einem Schlafzimmer eines Einfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.

Quelle und weitere Infos: Waltenhausen: Zwei Personen bei Wohnhausbrand verletzt – Stand: 02.11.2018 – 12:51 Uhr

Pünktlich zur Zeitumstellung kam der Wintereinbruch 2018

Bild: Feuerwehr Günzburg

Verschiedene Wetterdienste hatten es bereits angekündigt und so ist es auch gekommen. In unserer Region kam es in den Sonntagmorgen- und Vormittagsstunden zu den ersten Schneefällen in diesem Winter.Bei Temperaturen um Gefrierpunkt sorgten am 28.10.2018 für einen nassen und damit schweren Schneefall. Eine Last, denen einige Bäume nicht mehr standhalten konnten und umknickten, oder Äste abbrachen. Vielerorts waren davon auch Fahrbahnen betroffen, was für viele Einsätze bei den Feuerwehren sorgte.Dies betraf auch Feuerwehren im Landkreis Günzburg. Hier galt des seit 05.49 Uhr für die Einsatzkräfte einige Einsätze abzuarbeiten.

Quelle und weitere Infos: Pünktlich zur Zeitumstellung kam der Wintereinbruch 2018 – Stand: 28.10.2018 – 16:20 Uhr

Handwerker bei Arbeitsunfall eingeklemmt

Bild: Thomas Burghart

Bei Arbeiten an einer Trinkwasseranlage in Winzer, kam es am 22.10.2018 zu einem Arbeitsunfall. Mehrere Feuerwehren und Rettungsdienst im Einsatz.Aufgrund von Umbaumaßnahmen am Wasserbehälter der Trinkwasseranlage sollte am gestrigen Montag, gegen 13.00 Uhr, ein Tank entfernt werden.

Quelle und weitere Infos: Aletshausen/Winzer: Handwerker bei Arbeitsunfall eingeklemmt – Stand: 23.10.2018 – 11:21 Uhr

Segen für gelungenes Gemeinschaftswerk in Obergessertshausen

Bild: Karl Kleiber

Pfarrer Bernhard Endres erteilt neuem Bürger- und Feuerwehrhaus von Obergessertshausen den kirchlichen Segen

Obergessertshausen (kk). Nach gut zweijähriger Bauzeit ist das neue Bürger- und Feuerwehrhaus fertiggestellt. Mit einem Festgottesdienst, dem sich die Segnung durch neuen Ortspfarrer Bernhard Endres anschloss, wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben. Beim „Tag der offenen Tür“ besichtigten hunderte Gäste das neue Gebäude. Und alle waren sich einig: Das Haus ist gelungen und eine Bereicherung der Dorfmitte.

Bereits zur Messfeier als Auftakt der Feierlichkeit rund um das neue Bürger- und Feuerwehraus hatten sich zwölf Fahnenabordnungen aus Gemeinde und Umgebung sowie zahlreiche Ehrengäste und Bürger eingefunden.

Für Pfarrer Bernhard Endres, der erst kurz sein Amt in den drei Pfarreien der Gemeinde Aichen übernommen hat, sei es, wie er sagte, eine „Primiz“, denn es war sein erster Gottesdienst in Obergessertshausen. In seiner Ansprache lobte er, das Engagement der Feuerwehrleute zum Wohle der Gemeinschaft und des Einzelnen, um Schaden von allen abzuhalten.

Unter den Klängen der Musikapelle Obergessertshausen versammelte man sich am neuen Bürger- und Feuerwehrhaus, in dem auch Musikkapelle und Veteranenverein ihr Domizil haben, um der Segnung beizuwohnen. Nach Gebeten und Fürbitten schritt der Geistliche in Begleitung von Vereinsvertretern und Ehrengäste segnend durch die Räume.

Im nebenstehenden Festzelt begrüßte dann Bürgermeister Alois Kling die Ehrengäste, unter ihnen auch seinen Kollegen Anton Birle aus Ziemetshausen, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, der Vereine und nicht zuletzt alle Bürger und Besucher.

Julia Geiger, Vertreterin des Amtes für Ländliche Entwicklung Krumbach, ging auf Entwicklung und Baugeschichte des neuen Gemeindezentrums ein, das im Zuge einer einfachen Dorferneuerung durch ihr Amt mit 150000 Euro gefördert wurde.

Kreisbrandmeister Franz Durm von der Feuerwehr-Inspektion Krumbach überbrachte Glückwünsche von Landrat Hubert Hafner und KBR Robert Spiller. „Mit dem Neubau ist die heimische Wehr nun für alle Aufgaben bestens gerüstet“.

Zum Abschluss trat Bürgermeister Kling nochmals ans Mikrofon und ließ die Entstehung des Neubaus Revue passieren. Abschließend dankte er allen Helfern für die 7446 freiwillig geleisteten Arbeitsstunden. „Dies ist wirklich eine großartige Leistung und zeugt von großem Engagement aller Bürger. Ihr habt euch ein tolles Bürgerzentrum geschaffen und könnt stolz darauf sein“.

Bericht: FF Obergessertshausen, Karl Kleiber

Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze aber insgesamt glimpflich

Bild: Thomas Burghart

Das Sturmtief Fabienne sorge in der Region am 23.09.2018 für teils zahlreiche Einsätze. Verglichen mit anderen Regionen kam es zu keinen schlimmeren Vorfällen.

Ab 18.00 Uhr waren auch Feuerwehren im Kreis Günzburg im Einsatz. So musste die Feuerwehr Neuburg/Kammel wegen eines Baumes auf der Fahrbahn, oder Ästen in die Edelstetter Straße fahren. Einsätze gleicher Art hatten auch die Feuerwehr Ziemetshausen in Richtung MNaria Vesperbild um 18.30 Uhr und die Feuerwehr Ichenhausen um 19.20 Uhr in der Ettenbeurer Straße. Um 20.00 Uhr war die Feuerwehr Günzburg in der Augsburger Straße wegen Wasser in einem Gebäude im Einsatz. Gegen 20.24 Uhr musste die Feuerwehr Offingen dann zu einer überschwemmten Fahrbahn in die Bahnhofsstraße ausrücken. Ein kleiner Waldbrand war im Bereich des Erwin-Bosch-Ring in Krumbach gemeldet, worum sich die Feuerwehr Krumbach um 21.05 Uhr kümmerte. Um 21.14 Uhr rückte die Feuerwehr Scheppach in die Messerschmittstraße zu einer überschwemmten Fahrbahn aus. Gegen 21.09 Uhr wurde die Feuerwehr Kemnat auf die Strecke in Richtung Waldheim und um 21.26 Uhr die Feuerwehr Niederraunau auf die Straße Richtung Mindelzell alarmiert. Wie lagen Bäume und Geäst auf den Fahrbahnen. Zum Pfarrer-Portenlänger-Platz in Offingen mussten dann die Floriansjünger der Offinger Wehr fahren, da dort die Fahrbahn bzw. der Gehweg überschwemmt war.

Quelle und weitere Infos: Unwetter in der Region: Zahlreiche Einsätze aber insgesamt glimpflich – Stand: 25.09.2018 – 09:51 Uhr

Kiosk am Sportplatz Breitenthal brannte

Bild: Foto Weiss

Gegen 21.00 Uhr, am 10.09.2018, wurde der Brand eines Kiosks auf dem Gelände des Breitenthaler Vereinsheimes im Bereich des Sportplatzes mitgeteilt.

Die Feuerwehren aus Breitenthal, Deisenhausen und Krumbach konnten den Brand rasch ablöschen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von rund 5.000 Euro.

Da das dortige Vereinsheim für eine Veranstaltung der AfD am kommenden Samstag angemietet wurde, übernahm noch in der Nacht der Kriminaldauerdienst an der Brandörtlichkeit die ersten Ermittlungen, um einen Zusammenhang zu prüfen. Am heutigen Nachmittag führte die Kriminalpolizei Memmingen mit einer Gutachterin des Bayerischen Landeskriminalamtes die weiteren Untersuchungen vor Ort durch.

Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse kann eine vorsätzliche Brandlegung bzw. eine Einwirkung von außen nahezu ausgeschlossen werden. Die Ermittler halten derzeit eine technische Ursache für den Brandausbruch für wahrscheinlich. Weitere spurentechnische Untersuchungen hierzu wurden mit dem Bayerischen Landeskriminalamt veranlasst und dauern derzeit noch an.

Quelle: Breitenthal: Kiosk am Sportplatz brannte – Stand: 12.09.2018 – 08:13 Uhr

Feuerwehr muss wegen angebrannter Äpfel ausrücken

Bild: Thomas Burghart

Am 07.09.2018, gegen 20.00 Uhr, musste die Feuerwehr Krumbach in den Galgenberg in Krumbach ausrücken. Dort stellte ein Mann fest, dass Rauch aus einer Wohnung kam. Als die Polizei Krumbach ankam, musste die Eingangstüre mit Gewalt geöffnet werden. In der Wohnung befand sich der Eigentümer. Den ausgelösten Rauchmelder konnte er nicht hören. Der Grund für die Rauchentwicklung waren angebrannte Äpfel. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand lediglich Sachschaden an der Wohnungstüre in Höhe von etwa 150 Euro.

Quelle: Krumbach: Feuerwehr muss wegen angebrannter Äpfel ausrücken – Stand: 10.09.2018 – 10:04 Uhr

Tragschrauber stützt aus geringer Höhe ab

Foto: Feuerwehr Thannhausen

Zum Absturz eines Tragschraubers kam es 28.07.2018 gegen 11.30 Uhr auf dem Flugplatz in Thannhausen in der Edelstetter Straße.

Hierbei wurde der Gyrokopter kurz nach dem Abheben offenbar von einer Windböe erfasst und kippte über die Seite aus einer Höhe von etwa 3 Meter nach links, so dass zunächst der Hauptrotor ins Gras der Startbahn und im weiteren Ablauf das Gefährt mit der Führerkabine auf die Startbahn einschlug. Hierbei zog sich der Berufspilot leichtere Verletzungen am Kopf sowie an Füßen und Händen zu, konnte sich jedoch noch selbständig aus dem Fluggerät befreien. Er wurde jedoch vorsorglich zu weiteren Untersuchungen mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus verbracht.

Ein technischer Defekt scheidet nach bisherigem Ermittlungsstand als Unfallursache aus. An dem Tragschrauber entstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro.

Quelle: Thannhausen: Tragschrauber stützt aus geringer Höhe ab – Stand: 01.08.2018 – 15:53 Uhr

Ein Leben für Gott, die Mitmenschen – und die Feuerwehr

(DRW/Liesenfeld): Schwester Pia Settele mit der Urkunde des Ehrenkommandos der Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg. Flankiert wird sie von (v.l.n.r.) Kreisbrandrat Robert Spiller, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des DRW Michael Winter, Generaloberin Sr. Katharina Wildenauer, Kommandant Michael Joas sowie dessen Stellvertreter Sven Albers.

Schwester Pia Settele ist jetzt Ehrenkommandantin der Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks in Ursberg. Auszeichnung für fast 50 Jahre ununterbrochenen Dienstes für ihre Mitmenschen

 L a n d k r e i s / U r s b e r g / 27. Juli 2018 – Hätte es die Feuerwehr der St. Josefskongregation in Ursberg im Jahre 1969 nicht schon längst gegeben, die damalige Novizin Barbara Settele und spätere Schwester Pia hätte sie bestimmt erfunden. Schon früh entdeckte die heute 79-Jährige ihr Faible für die Floriansjünger und dafür, Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen zu retten. Zunächst im Sanitätszug eingesetzt wurde sie bereits 1974 stellvertretende Kommandeurin der Schwesternfeuerwehr, 1979 gar deren Chefin. Aufgabe war es, die zeitweise weit über 1.000 Menschen mit Behinderungen sowie deren Betreuer auf dem Gelände des Dominikus-Ringeisen-Werks vor Schlimmerem und dem Schlimmsten zu bewahren. 1999 übergab Schwester Pia an den ersten Zivilisten in diesem Amt, ihren Nachfolger Willi Bader, denn seit 1985 war aus der Schwestern- eine Werkfeuerwehr geworden, in der sich seither auch weltliche Mitarbeiter des Dominikus-Ringeisen-Werks engagieren können. Diesen Schritt hatte Schwester Pia wesentlich forciert.

In fast 50 Jahren ununterbrochenen Dienstes für die Feuerwehr in Ursberg erlebte Schwester Pia u.a. sieben erfolgreiche Überprüfungen durch die Kreisbrandinspektion und musste zusammen mit ihrer Truppe 34 Brandstiftungen und Bränden Herrin werden. Immer wieder trat auch die Mindel über ihre Ufer. Dann galt es auszupumpen und trockenzulegen, was vom Wasser überflutet war. Und natürlich musste immer wieder der Ernstfall geübt werden.

Viele Auszeichnungen, kein Ruhestand

Nicht nur an Einsätzen, auch an Ehrungen mangelt es der leidenschaftlichen Feuerwehrfrau im Gewand einer Ordensschwester nicht. Bereits 1994 wurde sie für 25 Jahre in der Feuerwehr ausgezeichnet, 1997 erhielt sie aus den Händen des damaligen Staatsministers Dr. Günther Beckstein sogar das Bayerische Feuerwehr-Ehrenzeichen. Und trotz dieser Auszeichnungen: Als jetzt Kommandant Michael Joas mit einer großen, eingerahmten Urkunde auf sie zukam, war Schwester Pia ihre große Überraschung und Freude deutlich ins Gesicht geschrieben. Denn Joas trug ihr das Ehrenkommando über die Schwestern- und Werkfeuerwehr an, die Schwester Pia gerne annahm. Zusätzlich bekam sie vom Kreisbrandrat des Landkreises Günzburg Robert Spiller zwei Ehrenabzeichen angesteckt: die Ehrenkommandantennadel der Schwestern- und Werkfeuerwehr sowie die Ehrennadel der Feuerwehrinspektion in Silber.

Wer jetzt allerdings meint, Schwester Pia ruhe sich auf ihren wohlverdienten Lorbeeren aus oder ziehe sich auf das Altenteil zurück, der irrt gewaltig. Schließlich wird sie bei Übungen ihrer Ursberger Feuerwehr immer wieder spontan angefragt. Dann hat sie weiterhin eine sehr wichtige Rolle: Sie spielt das Opfer, dass die Kolleginnen und Kollegen fachgerecht retten und versorgen müssen. So beteiligt sie sich weiterhin mit Herzblut an dem, was sie selbst so begeistert – „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Die Schwestern- und Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks (DRW) am Standort Ursberg:

Zurzeit verfügt die Schwestern- und Werkfeuerwehr des DRW über eine Gesamtstärke von 34 Kameradinnen und Kameraden: 24 Männer und zehn Frauen, unter ihnen drei Schwestern der St. Josefskongregation. Neben den grundlegenden Kenntnissen und Übungen in den zahlreichen denkbaren Notfällen benötigen die Wehrleute eine gute Ortskenntnis auf dem Werkgelände, in dessen zahlreichen Gebäuden alleine ca. 10.000 Rauchmelder verbaut sind, die sehr zuverlässig ihren Dienst tun.