Zwei Totalschäden nach Unfall auf der Umgehung Jettingen

Bild: Mario Obeser

Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und zwei total beschädigten Pkws kam es am Dienstagabend, 10.07.2018, gegen 19.00 Uhr, bei Jettingen.

Ein Pkw-Lenker befuhr den Krautgartenweg aus Richtung Jettingen kommend und wollte diesen vermutlich geradeaus in Richtung Schönenberg überqueren. Dabei übersah er einen auf der St 2025 in Richtung Burtenbach fahrenden 52-jährigen Fahrer eines Pkw und missachtete dessen Vorfahrt.

Beim Zusammenstoß wurde dieser Fahrer leicht verletzt und zur Beobachtung in das Kreiskrankenhaus Günzburg gebracht.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 und etwa 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Zur Sperrung und Verkehrsleitung war die Freiwillige Feuerwehr Jettingen im Einsatz. Ebenso war der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter Rettungsdienst an der Unfallstelle.

Quelle: Zwei Totalschäden nach Unfall auf der Umgehung Jettingen – Stand: 11.07.2018 – 12:49 Uhr

Fahrplaninformation am Mindelaltheimer Bahnhof angezündet

Bild: Thomas Burghart

Bislang unbekannte Täter steckten am vergangenen Sonntag, 08.07.2018, gegen 19.00 Uhr, die Fahrplaninformation in Brand. Hinweise gesucht. Diese wurde dadurch vollkommen zerstört. Auch das Wartehäuschen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Zur Brandbekämpfung war die Feuerwehr Mindelaltheim mit zehn Mann im Einsatz. Der Schaden am Fahrplan und Wartehäuschen beträgt rund 1.200 Euro.

Die Bundespolizei Augsburg und die Beamten der Polizeiinspektion Burgau haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten Zeugen, sich unter der Telefonnummer 08222/96900 zu melden.

Quelle: Fahrplaninformation am Mindelaltheimer Bahnhof angezündet – Stand: 10.07.2018 – 10:05 Uhr

Drei Unfälle auf der BAB A8 durch Aquaplaning

VU / Symbolfoto

Am Freitagnachmittag kam es auf der A8 bei Burgau insgesamt zu drei Unfällen wegen Aquaplaning mit einem Verletzten und Sachschäden von insgesamt rund 25.000 Euro.

Zunächst verlor der Fahrer eines BMW in Fahrtrichtung München die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Betongleitwand der Autobahn. Dabei entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro und das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg sperrte den blokierten linken Fahrstreifen.

Fast zeitgleich kamen in der Gegenrichtung mehrere Fahrzeuge ins Schleudern. Der Fahrer eines Mercedes konnte eine Kollision mit der Betongleitwand nicht mehr verhindern. An seinem hochwertigen Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro. Ein Audi-Fahrer konnte zwar eine Kollision verhindern, erlitt jedoch trotzdem ein Schleudertrauma und wurde zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Hier sicherte die Freiwillige Feuerwehr Burgau die Unfallstelle auf der Standspur ab.

Kurze Zeit später kollidierte ein BMW mit der Betongleitwand in Fahrtrichtung München. Hierbei entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Mehrere Streifen der Autobahnpolizei Günzburg kümmerten sich um die Unfallaufnahmen.

Quelle: Autobahn 8: Drei Unfälle im Kreis Günzburg durch Aquaplaning – Stand: 09.07.2018 – 10:40 Uhr

Röfingen: Autofahrerin kommt von Fahrbahn ab

Unfall Rosshaupten-Roefingen 21052018 5

Eine Autofahrerin kam am 21.05.2018 zwischen Roßhaupten und Röfingen gegen 06.00 Uhr von der Fahrbahn ab.
Die 20jährige Peugeot-Lenkerin war auf der ST2510 von Roßhaupten kommend in Richtung Röfingen unterwegs, als sie nach links einer Katze auswich, gegensteuerte und dann nach rechts von der Fahrbahn abkam, in einen Graben einstach und zurück auf die Straße geschleudert wurde.
Die Fahrerin war alleine in ihrem Fahrzeug unterwegs und wurde leichtverletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Am Pkw entstand Totalschaden, den die Polizeiinspektion Burgau auf rund 5.000 Euro schätzt.

Zur Sperrung der Strecke, binden ausgelaufener Betriebsstoffe und reinigen der Fahrbahn wurde die Freiwillige Feuerwehr Röfingen alarmiert. Eine Einsatzkraft der Kreisfeuerwehrinspektion war ebenfalls vor Ort.

Quelle: BSAktuell

Gundremmingen: Im Kreisverkehr gegen Baum geprallt

Gegen 07.15 Uhr, am 24.03.2018, ereignete sich am Kreisverkehr, auf der Umgehungsstraße Gundremmingen, ein Verkehrsunfall mit einem Transporter.

Unfall Grundremmingen Kreisverkehr 24032018 10Der Fahrer des Transporters war auf der ST2025 von Lauingen in Richtung Gundremmingen unterwegs. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel. Der Lenker des Transporters fuhr in den Kreisverkehr und prallte dort gegen einen Baum. Nach ersten Informationen zog sich der Fahrer hierbei leichte Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.

Neben einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug, war die Freiwillige Feuerwehr Gundremmingen vor Ort. Sie sperrte teilweise den Kreisverkehr, beseitigte den Baum und kümmerte sich um die auslaufenden Betriebsstoffe. Eine Streife der Polizeiinspektion Burgau nahm den Verkehrsunfall auf. Die Unfallursache dürfte die schlechte Sicht gewesen sein.

Quelle: BSAktuell

Floriansjünger aus Großanhausen gewinnen die Stadtmeisterschaft der Feuerwehren

Foto Helmut Göppel

Bei der „27. Kegel-Stadtmeisterschaft“ der Feuerwehren der Stadt Burgau belegten zwei von insgesamt drei teilnehmenden Mannschaften aus Großanhausen (I und III -Jugend) jeweils den ersten Platz und durften die von Bürgermeister Konrad Barm gestifteten Wanderpokale in Empfang nehmen.
Auf den Kegelbahnen bei Wendelin Offenwanger war Hochbetrieb. Insgesamt 11 Mannschaften – davon drei Jugendmannschaften – mit 55 Keglerinnen und Keglern von den Feuerwehren aus Burgau, Oberknöringen, Unterknöringen,

Limbach, Großanhausen sowie die Stadtverwaltung Burgau traten zum Turnier an.

Bei der Siegerehrung konnte Bürgermeister Barm, die von ihm gestifteten Wanderpokale, der Feuerwehr Großanhausen I und III (Jugend) übergeben. Dieses Team präsentierte sich in Hochform und belegte mit 946 Holz den 1. Platz vor der Feuerwehr Limbach I mit 867 Holz. Platz drei erkämpfte sich die Mannschaft der Stadtverwaltung Burgau mit 829 Holz. Die weiteren Platzierungen: 4. Burgau I (828), 5. Burgau II (803), 6. Oberknöringen I (767), 7. Unterknöringen I (734), 8. Großanhausen II (673).
Mit überragenden 636 Holz verteidigte die Jugend aus Großanhausen den Titel „Stadtmeister“ und verwies die Mannschaften aus Unterknöringen II (469) und Unterknöringen III (411) auf den zweiten und dritten Platz.
Als beste Einzelkegler wurden ausgezeichnet: Regina Walburger, Großanhausen I mit 205 Holz und Andre Widmann, Limbach I mit 209 Holz. Bei den Jugendlichen wurden Annika Göppel  (158) und Nico Stark (128) – beide Großanhausen III besonders geehrt.

Ulrich Mändle, Erster Vorstand der Feuerwehr Großanhausen, freute sich über die tolle Beteiligung und die Tatsache, dass Dank großzügiger Sponsoren jeder teilnehmenden Mannschaft ein Präsent überreicht werden konnte. Sein besonderer Dank galt seinem Vereinskameraden Markus Müller für die hervorragende Organisation.

Beschreibung Bild: Siegerehrung mit Vertretern aller teilnehmenden Mannschaften, Schirmherr Erster Bürgermeister Konrad Barm und 3. Bürgermeister Herbert Blaschke, 1. Vorstand Ulrich Mändle und Markus Müller Organisator FF Großanhausen sowie die besten Einzelkegler

Ein Tag in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller

Die Disponenten – hier Daniel  Stumpp und Sabine Kappel­meier – arbeiten eng zusammen.
© Foto: Volkmar Könneke

Der Mann am Telefon klingt aufgeregt. Ein Keuchen, dann rattert er ohne Luft zu holen eine Adresse im Unterallgäu herunter. „Meine Frau hat einen Erstickungsanfall, wir brauchen einen Notarzt, schnell“, ruft er. Sabine Kappelmeier tippt die Daten in ein Formular ein, ihre Finger huschen über die Computertastatur. „Der Rettungsdienst ist unterwegs zu Ihnen“, sagt sie, ruhig und freundlich. „Ist Ihre Frau ansprechbar?“ Doch da ist nur noch ein Tuten zu hören – der Anrufer hat schon wieder aufgelegt.

Kappelmeier arbeitet in der Integrierten Leitstelle Donau-Iller (ILS) in Krumbach. Hier werden sowohl Einsätze des Rettungsdienstes als auch der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes organisiert. Wer in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg, Unterallgäu oder der Stadt Memmingen die Notrufnummer 112 wählt, landet bei einem der 23 Disponenten. Sie arbeiten aber nicht nur Notfälle ab, sondern planen auch Krankentransporte und vorhersehbare Einsätze: Dieses Wochenende sind zum Beispiel viele Feuerwehren bei Funkenfeuern unterwegs.

Die Einsatzzentrale liegt im ersten Stock eines unscheinbaren Gebäudes in der Krumbacher Innenstadt. Die Möbel sind aus hellem Holz, an den Fenstern hängen Jalousien. An jedem der sechs Arbeitsplätze stehen fünf Bildschirme. Schichtleiter Daniel Stumpp deutet auf einen davon. „Hier sieht man die aktuellen Einsätze“, sagt er. Einige Zeilen sind gelb eingefärbt, diese Einsätze laufen gerade. Was blau gekennzeichnet ist, ist heute noch zu erledigen – etwa ein Krankentransport in die Weißenhorner Klinik. „Gerade ist die Lage relativ ruhig“, sagt Stumpp. „Das kann in einer halben Stunde aber schon ganz anders aussehen.“

Plötzlich klingelt das Telefon, bei jedem der Disponenten poppt eine Meldung auf dem Bildschirm auf. Kappelmeier setzt ihr Headset auf und klickt auf ein Hörer-Symbol. „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, Kappelmeier, Grüß Gott“, sagt sie. Es meldet sich eine Erzieherin aus einem Kindergarten im Unterallgäu. Ein Junge sei gestürzt und mit dem Kopf auf einem Fensterbrett aufgeschlagen. „Er hat eine Platzwunde, wir können die Eltern nicht erreichen.“ Kappelmeier erkundigt sich noch, wie alt der Junge ist: drei Jahre. „Wir schicken jemanden“, sagt sie dann. Drei Minuten, nachdem der Anruf eingegangen ist, sind die Sanitäter schon unterwegs zum Kindergarten.

Die Disponentin nimmt einen Schluck aus ihrer Wasserflasche. „Für mich ist das wirklich ein Traumjob“, sagt sie. „Wenn man nach Hause geht, weiß man, dass man etwas Sinnvolles getan hat.“ Eigentlich hat die 36-Jährige Erzieherin gelernt, früher in einer Kinderkrippe gearbeitet. Seit neun Jahren ist sie nun schon in der Leitstelle beschäftigt, momentan in Teilzeit. „Ich bin da so reingerutscht, mit zwölf Jahren hab ich schon bei der Feuerwehr angefangen.“

Das ist auch Voraussetzung für den Disponenten-Job. Wer sich bewirbt, sollte schon die Gruppenführer-Prüfung der Freiwilligen Feuerwehr bestanden haben, außerdem muss man Rettungsassistent oder Notfallsanitäter sein. „Die eigentliche Ausbildung zum Disponenten erfolgt dann vor Ort“, erklärt Schichtleiter Stumpp. Anfänger hören zuerst mit, wenn erfahrene Kollegen telefonieren, steigen dann langsam selbst ins Telefonieren und Disponieren ein. Parallel dazu gibt es eine zehnwöchige Schulung, die an die Ausbildung der Berufsfeuerwehr angelehnt ist. Dazu kommt ein siebenwöchiger Disponenten-Lehrgang an der Feuerwehrschule im oberbayerischen Geretsried. „Bis man fertig ausgebildet ist, dauert das etwa ein Jahr. Das hängt aber etwa auch von den Ortskenntnissen ab.“

Drei Arbeitsplätze in der Leitstelle sind immer besetzt – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr. An einem sitzt der Schichtführer, er behält den Überblick über alle Einsätze. Ein Kollege organisiert den Rettungsdienst, einer die Einsätze der Feuerwehren. Je nach Zeit und Lage kommen noch weitere Mitarbeiter dazu, die sich nur ums Telefonieren kümmern und die Daten dann an die Kollegen weitergeben. Für größere Unglücke gibt es dafür sogar noch einen extra Raum. „Grundsätzlich gilt aber: Jeder kann alle Dienste machen“, sagt Schichtleiter Stumpp. „Ich telefoniere auch ganz normal mit, wie alle anderen auch.“

Kappelmeier hat heute Feuerwehrdienst. Plötzlich erklingt ein leiser Gong, auf ihrem Bildschirm taucht ein kleines Feuer-Symbol auf. Ein Autofahrer hat übers Handy einen Unfall auf der A7 zwischen dem Dreieck Hittistetten und Nersingen gemeldet. Drei Autos seien darin verwickelt – ob jemand verletzt ist, weiß niemand. Diesmal gibt es einen „kombinierten Einsatz“: Feuerwehr und Rettungsdienst rücken aus. Das Computersystem macht automatisch Vorschläge, welche Feuerwehr den Unfallort am besten erreichen kann – in diesem Fall sind die Einsatzkräfte aus Senden dran. Zwölf Minuten, nachdem der Anruf eingegangen ist, kommt eine Rückmeldung aus dem Rettungswagen: Die Einsatzkräfte haben den Unfallort erreicht, es gibt einen Leichtverletzten. Weitere vier Minuten später trifft auch die Feuerwehr ein und meldet: Es sind tatsächlich drei Fahrzeuge beteiligt, die linke Spur ist blockiert.

Die Disponentin tippt alle Informationen in den PC dokumentiert alle Rückmeldungen. So können sämtliche Einsätze genau nachvollzogen werden. 2017 verzeichnete die Leitstelle insgesamt rund 132 500 Anrufe. 83 500 Mal rückte der Rettungsdienst aus, 4300 Mal die Feuerwehr. Seit Jahren steigen diese Zahlen stetig an. „Die Menschen werden schließlich älter, dann entstehen auch mehr Krankheiten“, sagt Reiner Wolf, Leiter der Integrierten Leitstelle. Außerdem verändere sich in Bayern die Krankenhauslandschaft, manche Kliniken schließen oder werden zusammengelegt – dadurch sind mehr und weitere Fahrten nötig.

Manchmal wird die 112 auch bei Beschwerden gewählt, die einfach in einer Praxis behandelt werden können. Dann verweisen die Disponenten auf die Telefonnummer 116117, über die der ärztliche Bereitschaftsdienst koordiniert wird. „Letztes Jahr hat auch mal eine ältere Frau angerufen, weil ihre Heizung ausgefallen ist“, erzählt Kappelmeier – eigentlich nicht das Aufgabengebiet der Leitstelle. „Aber wenn man raushört, dass sich jemand wirklich nicht mehr zu helfen weiß, unterstützt man ihn trotzdem.“

Dann klingelt wieder das Telefon. „Notruf Feuerwehr und Rettungsdienst, Guten Tag“, sagt Kappelmeier erneut, als sie den Anruf annimmt. Es meldet sich der Mann aus dem Unterallgäu, dessen Frau heute Vormittag keine Luft mehr bekommen hatte. Mittlerweile ist alles wieder gut – ihr war beim Essen etwas im Hals stecken geblieben, die Haushaltshilfe leistete erfolgreich Erste Hilfe. Der Mann möchte nur noch eines loswerden, er sagt: „Dankeschön!“

Quelle: https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/kreis-neu-ulm-bayern/ein-tag-in-der-integrierten-leitstelle-donau-iller-24821826.html