33-jähriger Biker stirbt nach Unfall mit Traktor

Ein 33-Jähriger ist am Samstag mit seinem Motorrad bei einem Verkehrsunfall gestorben. Bild: Robert Weiss

Ein 33-Jähriger ist bei einem Unfall im Landkreis Günzburg tödlich verunglückt. Er prallte mit seinem Motorrad gegen einen Traktor, als dieser auf einen Feldweg abbog.

Ein Motorradfahrer ist im Landkreis Günzburg bei Ursberg nach einem Zusammenprall mit einem Traktor gestorben. Der 41-jährige Traktorfahrer fuhr auf einer Kreisstraße von Mindelzell in Richtung Niederaunau und wollte nach links auf einen Feldweg abbiegen. Dabei übersah er den 33-jährigen Motorradfahrer, der entgegenkam. Laut Polizeibericht gaben Zeugen an, dass der Kradfahrer aus Offingen mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war.

Der 33-Jährige prallte gegen die Vorderachse des Traktors und wurde im Anschluss durch dessen Hinterreifen überrollt. Ersthelfer versuchten noch, ihn zu reanimieren, was aber erfolglos blieb.

Der Traktorfahrer blieb äußerlich unverletzt, erlitt aber einen Schock. Am Traktor entstand ein Schaden in Höhe von 4000 Euro, am Motorrad ein Totalschaden in Höhe von rund 5000 Euro.

Die Polizei Krumbach hat die Staatsanwaltschaft Memmingen und einen Sachverständigen für Unfallanalytik hinzugezogen, um zu klären, wer für den Tod des Motorradfahrers verantwortlich war.

Quelle: Günzburger Zeitung

Fliegerbombe in Leipheim entschärft

 Bild: Bernhard Weizenegger
Am Stadtrand von Leipheim wurde am Mittwoch eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe gefunden. Das Foto zeigt Sprengmeister Roger Flakowski (rechts) und Gehilfe Usam Bach vom Sprengkommando.

Bei Grabungen im neuen Baugebiet ist ein 250 Kilo schwerer Sprengkörper entdeckt worden. Knapp 369 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen.

Nicht nur in Neu-Ulm wird derzeit eine Fliegerbombe nach der anderen entdeckt, auch in Leipheim ist am Mittwoch ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg aufgetaucht. Mitarbeiter der Firma Terrasond Kampfmittelräumung, die seit einigen Tagen auf dem künftigen Baugebiet Grasiger Weg Grabungen durchführen, stießen am Morgen auf einen 250 Kilo schweren Sprengkörper. In der Folge mussten Feuerwehr und Polizei in einem Radius von 300 Metern Gebäude evakuieren, der Verkehr wurde weiträumig gesperrt. 369 Bewohner mussten ihre Häuser verlassen, auch das Gartenhallenbad und Gewerbebetriebe mussten schließen. Kurz vor 16 Uhr kam die Entwarnung, die Bombe war entschärft.

Als Bürgermeister Christian Konrad am Mittwochvormittag die Nachricht bekam, dass ein Blindgänger am Stadtrand entdeckt worden war, blieb er gelassen: „Wir sind da mittlerweile entspannt, wir hatten das Szenario schön öfter und wissen, dass hier noch so einiges rumliegt.“ In die bisherige Amtszeit des Leipheimer Rathauschefs fallen schon diverse Bombenfunde aus dem Zweiten Weltkrieg. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden drei Sprengkörper entdeckt. Ans Licht gebracht hat sie jeweils die Firma Terrasond Kampfmittelräumung aus Günzburg, die seit kurzem auch das neue Baugebiet Grasiger Weg/Bauabschnitt II in Leipheim überprüft und sondiert hat. Wie Geschäftsführer Denny Brademann im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, waren seine Mitarbeiter bei der Auswertung der Unterlagen auf mehrere Anomalien gestoßen. „Wir haben gesehen, dass da Dinge vergraben sind, die da nicht hingehören.“ Die Erfahrung lehre, dass zu 80 oder 90 Prozent Schrottteile in der Erde lägen, „manchmal sind aber auch Kampfmittel dabei“.

Gezielt gegraben

Das Team hatte am Mittwoch gezielt gegraben, um 10 Uhr war der Bagger ganz in der Nähe des Kreisverkehrs an der Augsburger/Günzburger Straße auf ein verdächtiges Objekt gestoßen. Roger Flakowski vom Sprengkommando München rückte an und identifizierte es als „amerikanische Bombe mit zwei mechanischen Aufschlagzündern, einem Kopf- und einem Heckzünder“. Mit 250 Kilo sei die Bombe zwar nur halb so schwer wie der Fund in Neu-Ulm für Flakowski ist aber Größe und Gewicht zweitrangig. „Bombe ist Bombe, da ist höchste Sicherheit gefragt.“ Er selbst habe in seiner Laufbahn schon viele Kampfmittel entschärft, sie aber nie gezählt, um nicht in Routine zu verfallen. „Für mich ist es jedes Mal die erste Bombe.“

Kaum entdeckt, lief die ganz große Maschinerie an. Neben Sprengkommando rückten Feuerwehr, Polizei und Rettunsdienst an, am Ende sollten es fast 120 Einsatzkräfte sein. Der Verkehr wurde weiträumig gesperrt. Allein 60 Feuerwehrler und 15 Polizisten kümmerten sich um die Evakuierung, forderten die Bewohner per Megafon zum Verlassen ihrer Häuser auf und gingen von Tür zu Tür, wo sie klingelten. Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkam, fand in der Güssenhalle einen zentralen Anlaufpunkt. Die zwölf betroffenen Firmen im Gewerbegebiet waren bereits gegen 13.30 Uhr geräumt, das Gartenhallenbad und ein nebenan gelegener Einkaufsmarkt hatten ihre Türen ebenfalls schon geschlossen.

Einsatz routiniert geleitet

Stefan Müller, Chef der Günzburger Polizeiinspektion, koordinierte den Einsatz routiniert – für ihn war es schon der dritte Bombeneinsatz in den vergangenen zwei Jahren. „Wir haben Glück, dass es hier nicht so dicht besiedelt ist und nicht so viele Häuser geräumt werden müssen.“ Er geht aber davon aus, dass in nächster Zeit noch mehr gefunden wird. Er sollte Recht behalten, denn noch während er auf Verstärkung aus Augsburg und Neu-Ulm wartete, baggerten die Mitarbeiter von Terrasond weiter und stießen keine 100 Meter von der Fliegerbombe entfernt erneut auf verdächtiges Material. „Wenn jetzt noch eine Bombe zutage kommt, können wir es wenigstens in einem Aufwasch erledigen“, nahm es Stefan Müller mit Humor. Sprengmeister Roger Flakowski gab jedoch nach bangen Minuten Entwarnung – es handelte sich um Reste einer 50-Kilogramm-Brandbombe, die schon detoniert und zerbrochen war. Auch die Befürchtung, dass die in unmittelbarer Nähe verlaufende Gasleitung abgeklemmt werden muss, bewahrheitete sich nicht.

Getränke und Eis verteilt

Etwa 150 Bewohner waren in der Zwischenzeit in der Güssenhalle zusammengekommen. Das Rote Kreuz nahm sie in Empfang, schrieb ihre Namen in Listen. Neben Getränken verteilte die Stadt Leipheim auch Eis. „Die Stimmung ist gut, völlig entspannt“, sagte Bürgermeister Konrad. Als kurz vor 16 Uhr die gute Nachricht kam, dass die Bombe entschärft ist, war auch er trotz der Routine erleichtert. Und Einsatzleiter Stefan Müller erklärte: „Es lief alles nach Plan, niemand wurde verletzt, in der nächsten halben Stunde wird die Bombe abtransportiert“. Alle Straßen wurden wieder geöffnet, die Bürger durften in ihre Häuser zurückkehren. Und auch das Hallenbad öffnete wieder.

Quelle: Günzburger Zeitung

Unfall: Frau in kritischem Zustand

Die Strecke zwischen Kötz und Oxenbronn musste am Mittwoch lange gesperrt werden.

Mehrere Stunden gesperrt war am Mittwochnachmittag die Ortsverbindungsstraße zwischen Oxenbronn und Großkötz. Nach einem Unfall, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt worden war, musste ein Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen werden.

Der Unfall passierte laut Polizei zwischen 13 und 14 Uhr zwischen Oxenbronn und Großkötz. Ein 48-Jähriger wollte nach links in den Wertstoffhof einbiegen. Ein hinter ihm fahrender 31-Jähriger setzte in diesem Moment zum Überholen an, beide Autos prallten zusammen. Während die Fahrer nur leicht verletzt wurden, musste die 77-jährige Beifahrerin im abbiegenden Wagen mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallaufnahme zog sich bis in die Abendstunden hin.

Quelle: Günzburger Zeitung

Acht Verletzte bei Unfall am Günzburger Stadtrand

Im Bereich der Kreuzung Riedstraße/Dillinger Straße kollidieren am Mittwochnachmittag zwei Autos. An ihnen entsteht Totalschaden.

Für knapp zwei Stunden ist der Bereich der Riedstraße/ Dillinger Straße am Günzburger Stadtrand am Unteren Riedwirtshaus am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Denn gegen 16.30 Uhr hat sich dort ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet, bei dem acht Menschen verletzt wurden.

Wie Günzburgs Feuerwehrkommandant und Stadtbrandinspektor Christian Eisele auf Anfrage unserer Zeitung sagte, war der Fahrer eines Autos von der Riedstraße kommend auf die B16 gefahren und hat dort einen anderen Wagen „abgeschossen“, wie es Eisele formulierte. An beiden Fahrzeugen, die im Landkreis Dillingen zugelassen sind, entstand demnach Totalschaden.

Von den insgesamt acht Verletzten wurden sieben Menschen leicht und einer mittelschwer verletzt, erklärte der Kommandant. Sie wurden für die weitere Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren bei dem Unfall außer dem Rettungsdienst und der Polizei 20 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus der Günzburger Kernstadt.

Die Polizei könne am Mittwoch noch keine Angaben zu dem Unfall machen. Das sagte ein Pressesprecher des Präsidiums Schwaben Süd/West in Kempten auf Anfrage der Günzburger Zeitung.

Quelle: Günzburger Zeitung

Feuerwehr Reisensburg unter neuer Führung

Neuer 1. Kommandant Alexander Werdich, die ehemaligen Wehrführer Stefan Löhle und Martin Mayer, 1. Vorstand Gerhard Stocker und sein Stellvertreter Norbert Stelzle, sowie der neue Kommandantenstellvertreter Christian Stelzle

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Feuerwehr Reisensburg stand neben der Wahl der Vorstandschaft auch die Neuwahl der Kommandanten an. Hierzu konnte der Vorsitzende Gerhard Stocker 49 stimmberechtigte Mitglieder und die Stadträte Ferdinand Munk, Margit Werdich-Munk, Günter Treutlein und Erhard Uhl begrüßen. Von der Feuerwehr Günzburg konnte das Führungsduo mit Stadtbrandinspektor Christian Eisele und Stadtbrandmeister Achim Senser willkommen geheißen werden. Von der Kreisfeuerwehrinspektion kam Kreisbrandmeister Ralf Maier um der Versammlung zu folgen.

Im Anschluss an die Begrüßung verlas der scheidende Kommandant Martin Mayer seinen Tätigkeitsbericht, seinen zwölften und somit Letzten. Er habe Ihn extra kurzgehalten, und solle nicht länger wie eine Zigarettenlänge und ein letztes Glas im Stehen dauern, und so berichtete er über die Einsätze im vergangenen Jahr die sich zum Glück nur auf neun beziffern lassen. Spektakulärster Einsatz war wohl der Brand einer KFZ Werkstatt im Günzburger Industriegebiet.

In der aktiven Mannschaft befinden sich derzeit 34 Männer und eine Frau. Drei Mitglieder besuchten im vergangenen Jahr erfolgreich den Maschinistenlehrgang in Thannhausen. Bei der Inspektion am 23.5.2017 konnten wir mit der Note „sehr gut“ im Löschaufbau sowie der Note „gut“ in der Einsatzübung unser Können unter Beweis stellen. Er bedankte sich bei seinem Stellvertreter Stefan Löhle für die sehr gute Zusammenarbeit, ebenso galt sein Dank der Vorstandschaft die in allen Belangen unkompliziert unterstützend zur Seite stand. Als letzte Amtshandlungen Mayers beförderte er Nico Zacher zum Hauptfeuerwehrmann und Daniel Engenhardt zum Oberfeuerwehrmann. Per Handschlag wurde Ricardo Santos in die aktive Wehr aufgenommen.

Einen weiteren letzten und zwölften Bericht verlas der Jugendwart Alexander Werdich. Im Berichtszeitraum hielten die elf Jugendlichen 22 Übungen ab. Neben feuerwehrtechnischen Inhalten standen auch diverse Unternehmungen auf dem Programm wie beispielsweise die Besichtigung der Flughafen-Feuerwehr in München, Müllsammeln bei der Aktion „saubere Stadt“, oder als großes Highlight, der Besuch von a-TV. Beim Wissenstest in Burgau konnte Johannes Anwald Stufe 1 und Josefine Merklein Stufe 4 ablegen. Werdich bedankte sich ebenfalls bei allen Unterstützern in seiner Amtszeit als Jugendwart.

Spannend wurde es bei den Neuwahlen der Kommandanten. Unter der Leitung des Wahlausschusses bestehend aus den Stadträten Ferdinand Munk, Erhardt Uhl und Günther Treutlein, galt es die Ämter neu zu besetzen. Zum ersten Kommandanten vorgeschlagen und gewählt wurde Alexander Werdich. Sein neuer alter Stellvertreter wurde der ehemalige stellvertretende Jugendwart Christian Stelzle. Beide nahmen die Wahl an, alle Anwesenden beglückwünschten die Gewählten.

Im Anschluss an die Dienstversammlung fand die Mitgliederversammlung des Vereins statt. Stocker berichtete über diverse Vereinsaktivitäten wie den traditionellen Vereinsausflug und die Floriansmesse zu Ehren des Schutzpatrones. Der berühmte Feuerwehr Faschingsball, das allseits beliebte Dorffest im August und das Schlachtfest fanden wieder sehr großen Anklang, und sorgten für einen soliden Kassenstand was auch Kassierer Bernhard Wahl bestätigte. Die hervorragend geführte Kasse welche von Kassenprüfer Markus Mayerhofer und Markus Stelzle geprüft wurde ließ ohne Einwände eine Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters zu.

Auch die Kinderfeuerwehr war wieder fleißig. Die kleinen Floriansjünger treffen sich ebenfalls im zweiwöchigen Rhythmus und unternehmen allerhand. Höhepunkte waren der Besuch von Augsburg-TV. In einem ca. dreiminütigem Videobeitrag wurde die Kinder- und Jugendgruppe vorgestellt. Der Besuch der Flughafenfeuerwehr in München beeindruckte nicht nur die Kinder. Die Besichtigung der Günzburger Polizei rundete das vergangene Jahr ab, besonders als alle drei Betreuer der Kinderfeuerwehr in einer Zelle ausharren mussten. Zudem findet aber auch noch eine Heranführung an die Feuerwehr statt z. B. bei gemeinsamen Übungen mit der Jugendfeuerwehr oder bei einfacher Gerätekunde. „Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig Kinder schon sehr früh an einen unseren Verein zu binden, sonst haben wir bald keinen mehr der anderen helfen kann.“

Bei der Wahl der Vorstandschaft übernahm wieder der gleiche Wahlausschuss die Wahlleitung. Im Amt als Vereinsvorsitzender wurde Gerhard Stocker bestätigt, auch der stellvertretende Vorsitzende Norbert Stelzle und Kassierer Bernhard Wahl behalten Ihren Posten. Neuer Schriftführer wurde Burkhard Sterk. Als Beisitzer wurden Christian Eisele, Sebastian Kuhn, Schroweg Martin und Schroweg Stefan berufen. Die Kasse wird wie bisher durch Markus Mayerhofer und Markus Stelzle geprüft. Bei Festen und Umzügen tragen Sebastian Kuhn, Martin Schroweg und Daniel Engenhardt die Vereinsfahne. Um die Fahrzeuge und Gerätschaften kümmern sich Johann Stelzle, Martin Mayer und Daniel Engenhardt. Die Jugendgruppe wird künftig von Nico Zacher, Timo Stelzle und Daniel Engenhardt betreut und ausgebildet. Aus der Vorstandschaft schieden der ehemalige Schriftführer Johannes Werdich und der Beisitzer Bernd Messerschmidt aus.

Im Anschluss an die Wahlen folgten die Grußworte. Feuerwehrreferent und Stadtrat Ferdinand Munk überbrachte die Grußworte der Stadt Günzburg in Vertretung für den erkrankten Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Er beglückwünschte alle neu Gewählten, und er hoffe dass alle Aktiven immer heil und gesund von Ihren Einsätzen nachhause kommen. Kreisbrandmeister Ralf Maier überbrachte die Grüße der Kreisfeuerwehrinspektion und sprach ebenfalls seine Glückwünsche aus. Last but not least ergriff Stadtbrandinspektor Christian Eisele das Wort. Die Wichtigkeit der Feuerwehr Reisensburg sei nicht zu unterschätzen, der flächenmäßig größte Stadtteil mit topografischen Besonderheiten halte die ein oder andere Herausforderung bereit, umso wichtiger sei es eine gut funktionierende Wehr vor Ort zu haben. Ferner berichtete er über die kürzlich stattgefundene modulare Truppmann-Ausbildung sowie den momentanen Stand bei der Einführung des Digitalfunks und des Feuerwehr-Bedarfsplan.

Weitere Infos zur Feuerwehr Reisensburg unter www.ff-reisensburg.de

Bericht: Thomas Burghart FF Reisensburg / KFV GZ
Bild: Helmut Werdich FF Reisensburg

Autobahn 8 musste nach Unfall gesperrt werden

Unfall auf der A8 Hv?he AS Leipheim Richtung Stuttgart

Bei einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Leipheim sind am Donnerstagnachmittag zwei Menschen leicht verletzt worden.

Gegen 16 Uhr war ein 60-Jähriger war mit seinem Auto in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs. Etwa auf Höhe der Anschlussstelle Leipheim verlor der Mann aus nicht näher geklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte damit gegen die Mittelbebauung. Im Anschluss schleuderte der Wagen quer über die Fahrbahn und kam am rechten Fahrbahnrand zu Stehen. Der Mann sowie ein sechsjähriges Kind wurden bei dem Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste die Autobahn in Richtung Stuttgart kurzfristig komplett gesperrt werden, der Helikopter wurde dann aber doch nicht mehr benötigt. Neben Polizei und Rettungskräften war auch die Freiwillige Feuerwehr Leipheim mit gut 20 Mann im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von knapp sechs Kilometern Länge. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei etwa 5000 Euro. 

Quelle: Günzburger Zeitung

Mehr Brände und schwere Unfälle im Kreis

Mit fast 70.000 Einsatzstunden geraten die Feuerwehren im Kreis an ihre Belastungsgrenze. Zu schaffen macht ihnen die wachsende Zahl schwerer Verkehrsunfälle auf der A8Copy%20of%20DSC_0334.tif

Die wachsende Zahl schwerer Verkehrsunfälle auf der A8 bereitet den Feuerwehren im Landkreis Bauchschmerzen. Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl sieht die Zunahme vor allem im Zusammenhang mit dem dreispurigen Ausbau der Autobahn. Die Einsatzstellen seien weitläufiger geworden, die Unfallmechanismen hätten sich geändert und erforderten andere Vorgehensweisen bei der Abarbeitung, erklärte Härtl bei der Dienstversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes im Bräuhaussaal in Ursberg.

Auch bei den Bränden waren die 108 Feuerwehren im Landkreis im vergangenen Jahr stark gefordert.

Mit den Werks- und Betriebsfeuerwehren leisteten fast 4300 Männer und Frauen ihren Dienst im Ehrenamt, um in unterschiedlichen Notlagen, Bränden und Unfällen zu helfen. Trotz ihres engagierten Eingreifens entstanden hohe Sachschäden durch Unfälle oder Brände, aber auch durch Unwetter. Mit neun Einsätzen mehr als im Vorjahr stieg die Zahl der Einsätze im Jahr 2017 auf 1524. 364 Mal wurde die Feuerwehr gerufen, weil es brannte – 19 Mal öfter als im Vorjahr. 780 Mal rückten die Wehren zu technischen Hilfeleistungen aus. Für elf Menschen kam im vergangenen Jahr jedoch jede Hilfe zu spät.

Spuren hinterlassen die Einsätze aber auch bei den Hilfskräften, von denen 162 betreut werden mussten, 16 Feuerwehrleute wurden verletzt. Mit fast 70000 Stunden ist die Einsatzzeit auf Rekordhöhe und die Aktiven kämen teilweise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Nach einigen Daten zu den eingesetzten Geräten und verschiedenen Übungsstunden sowie Hinweisen zu Neuerungen im Meldewesen dankte Härtl einer ganzen Reihe von Organisationen, die die Arbeit der Feuerwehren unterstützen und eine konstruktive Zusammenarbeit gewährleisten.

Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Link vermeldete, dass sich die Zahl der Mitglieder in den 83 gemeldeten Jugendgruppen auf 661 Feuerwehranwärter erhöht hat. Darunter sind 171 Mädchen. Link wies die anwesenden Kommandanten noch darauf hin, dass sie über einen Jugendwartwechsel in ihrer Wehr grundsätzlich informieren sollten.

Nicht nur die Wahl des Versammlungsortes Ursberg mache ihn stolz, sondern der hohe Ausbildungsstand und die Anstrengungen und Bemühungen in der Jugendarbeit verdienten große Anerkennung, sagte 2. Bürgermeister Anton Jeckle in seinem Grußwort.

„Das heutige Treffen ist eine wunderbare Gelegenheit, Ihnen meine vollste Anerkennung und Wertschätzung für diese ehrenamtliche Arbeit entgegenzubringen, denn das Gefährdungspotenzial, das Sie abdecken müssen, ist sehr umfangreich“, lobte auch Landrat Hubert Hafner.

 

In einer ausführlichen Laudatio ging er auf die Laufbahn von Robert Spiller, der seit fast 17 Jahren sein Amt als Kreisbrandrat verantwortungsbewusst und zuverlässig ausübt, ein. „Mit seinen Kollegen geht er buchstäblich durchs Feuer. Es freut mich, dass wir im Landkreis eine solch harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit aufweisen können“, so Hafner. Gerne hätte er ihm im Namen des Freistaates Bayern die verdiente Ehrung überbracht, da Spiller jedoch erkrankt fehlte, erfolgt sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Die im Bericht des Schatzmeisters erwähnten Zahlen seien in Buchführung und finanzieller Hinsicht in Ordnung, bestätigte Kassenprüfer Christian Blaha.

Ohne Gegenstimme wählten die Mitglieder anschließend Martin Mayer wieder zum Schatzmeister sowie Christian Blaha (FW Unterknöringen) und Andreas Faith (Ziemetshausen) als Kassenrevisoren. Kreisbrandinspektor Härtl und Landrat Hafner ehrten im Verlauf der Versammlung mehrere verdiente Aktive mit silberner und goldener Inspektionsnadel.

Quelle: Mittelschwäbische Nachrichten

Mehr Geld für die Freiwilligen Feuerwehren

Löschzüge im Landkreis Günzburg erhielten 2017 mehr als zwei Millionen Euro Fördergelder vom Freistaat

Die Feuerwehrleute in Bayern bewältigen rein rechnerisch alle zweieinhalb Minuten einen Einsatz. Zur Unterstützung ihrer Arbeit stockte der Freistaat die Fördermittel im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 54 Prozent auf gut 52 Millionen Euro auf. Knapp 3990 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich in den Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Günzburg.

Mit exakt 349 Aktiven sei jede Zehnte von ihnen eine Feuerwehrfrau, wie aus einer aktuellen Anfrage der CSU-Abgeordneten Alfred Sauter und Hans Reichhart beim Bayerischen Staatsministerium des Innern hervorgehe. „Der Einsatz unserer Feuerwehrfrauen und -männer ist immens“, erklärt Sauter in seiner Mitteilung. „Sie stehen Tag und Nacht auf Abruf für die Gesell-schaft bereit und setzen sich dabei immer wieder Gefahren für Leib und Leben aus, zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Insgesamt seien 320000 Feuerwehrleute in Bayern aktiv, 310000 davon ehrenamtlich. „Unsere Feuerwehrleute sind ein unmittelbarer und starker Garant für Sicherheit.“

Um die Feuerwehrleute zu unter-stützen, erhöhte der Freistaat die Fördermittel. Der Grund seien Geräteverbesserungen sowie die Aufrüstung auf moderne Rettungstechnik. Insgesamt investierte der Freistaat in den vergangenen fünf Jahren mehr als 184 Millionen Euro zur Gewährleistung des Feuerschutzes im Land. Davon flossen 26,6 Millionen Euro in den Regierungsbezirk Schwaben, mehr als zwei Millionen Euro Fördergelder erhielten die Löschzüge im Landkreis Günzburg. Zusätzlich dazu stehen den Wehren Sonderförderprogramme für Gefahrgut-Gerätewagen, Wärmebildkameras, Digitalfunk oder Jugendschutzbekleidung zur Verfügung.

Wie in vielen Vereinen sinkt auch bei den Freiwilligen Feuerwehren die Mitgliederstärke. In den vergangenen fünf Jahren sank die Zahl der freiwilligen Wehrleute im Freistaat um 8200 Personen. Um weiter einen umfassenden Schutz im Brand-, Überschwemmungs- und Katastrophenfall zu gewährleisten, bemühen sich der Freistaat und der Landesfeuerwehrverband, weitere Freiwillige anzuwerben. Seit 2011 stellt der Staat jährlich 275000 Euro für Imagekampagnen zur Nachwuchsgewinnung zur Verfügung. „Feuerwehren leisten eine starke Jugendar-beit“, betont auch der neue Staatssekretär Hans Reichhart. „In den Gemeinden zwischen Kammel, Mindel und Günz prägen sie den Ortszusammenhalt.“ Mit der Novellierung des bayerischen Feuerwehrgesetzes 2017 werden Möglichkeiten zur kommunalen Zusammenarbeit der Löschzüge vor Ort gegeben, außerdem wird in den Aufbau von Kinder- und Jugendfeuerwehren investiert. „Es ist richtig, dass den Wehren mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden, um Jugendarbeit attraktiv zu gestalten. Die Jugendarbeit ist eine wichtige Investition in die Zukunft der Freiwilligenarbeit.“

Auch die Erwachsenenbildung der Feuerwehrleute wird gestärkt. Für die Ausbildung ehrenamtlicher Feuerwehrkräfte investierte der Freistaat von 2008 bis 2017 mehr als 228 Millionen Euro. So konnten die Lehrgangskapazitäten an den Feuerwehrschulen von 46000 Fortbildungstagen (2011) auf 65000 im Jahr 2017 erhöht werden. Um dieses Plus zu gewährleisten, erhöhte der Freistaat die Lehrstellen an den Schulen um 60 Personen, 65 Millionen Euro wurden für bauliche Verbesserungen investiert, die Erhöhung der Bettenzahl von 330 auf 460 kostete 60 Millionen.

Quelle: Günzburger Zeitung

Die Polizei übt den Ernstfall

Das Szenario bei der Simulation in Günzburg: Ein Täter verletzt mehrere Badegäste. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind im „Einsatz“.

Mehr als 150 Personen – Einsatzkräfte der Polizei, des Rettungsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr – waren am Samstag vier Stunden lang im „Einsatz“. Der war glücklicherweise im Bereich des Eichwaldbades zwischen 9 und 13 Uhr nur für eine Übung nachgestellt. Gedachte Grundlage war ein Szenario, bei dem eine Person mehrere Besucher des Eichwaldbades mit einer Waffe verletzt.

Die Übenden hatten somit unter anderem die Aufgabe, den Angriff des „Täters“ zu beenden sowie die Bergung und Versorgung der Verletzten sicherzustellen. Wichtig war nun das einsatztaktische Vorgehen der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Übungsinhalt war zum Beispiel die strukturierte Aufnahme einer größeren Anzahl von Verletzten am Kreiskrankenhaus.

Die Übung hatte jedoch auch zum Ziel, die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und die bestehenden Kommunikationswege zu überprüfen. An der Übung waren ungefähr 60 Kräfte des Rettungsdienstes, 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr, 40 Polizeibeamte und die Integrierte Leitstelle Donau/Iller sowie die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West beteiligt. Das Technische Hilfswerk aus Neu-Ulm, Krumbach und Günzburg stellte 20 Mitglieder, die als Statisten verschiedene Rollen zu spielen hatten. 

Quelle: Günzburger Zeitung

Autobahn 8: Schneller unachtsamer Spurwechsel führt zu Unfall bei Burgau

Unfall A8 Burgau 22032018 1Eine 38-jährige Frau wurde nach einem Unfall am Donnerstagnachmittag, 22.03.2018, auf der A 8 an der Anschlussstelle Burgau mit schwereren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Während der Aufräumungsarbeiten staute sich der Verkehr in Richtung München etwa auf 9 Kilometer zurück. Die Autobahnpolizei Günzburg gibt den Sachschaden mit rund 18.000 Euro an.

Die Frau war gegen 16.30 Uhr an der Anschlussstelle Burgau in Richtung München auf die Autobahn 8 aufgefahren und wechselte danach rasch vom rechten über den mittleren auf den linken Fahrstreifen. Dort fuhr ein 54-Jähriger mit seinem Auto. Er bremste noch stark ab, konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dem Wagen der Frau ins Heck. Diese geriet dadurch außer Kontrolle, krachte gegen die Betongleitwand und überschlug sich mindestens einmal. Das Auto blieb letztlich auf dem mittleren Fahrstreifen stehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Günzburg unterstützte den Rettungsdienst bei der Rettung der Verletzten aus ihrem Fahrzeug und sicherte die Unfallstelle ab. Wegen der Sperrung der durch den Unfall betroffenen Fahrstreifen – es wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet – bildete sich bald ein langer Rückstau. Der Autobahnbetreiber Pansuevia waren ebenfalls im Einsatz. Die beiden Unfallwagen wurden abgeschleppt. Die Aufräumungsarbeiten waren kurz nach 18.00 Uhr beendet, der Stau in Richtung München löste sich in der Folge auf und die Autobahn war wieder ungehindert befahrbar.

Quelle: BSAktuell.de