Sonstige 2010

Über 180 Feuerwehr-Überhosen zum Schutz von Atemschutzgeräteträgern gemeinschaftlich beschafft
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    • Vor kurzem endete die Auslieferung der Feuerwehr-Überhosen-Sammelbestellung durch die Firma Schutz+Technik aus Burgau. Überhosen sind mehrlagige Schutzhosen, die den Atemschutzträger bei der Bekämpfung von Feuer vor Durchzündungen und zu großer Hitze schützen. Nachdem dieser zusätzliche Schutz durch eine EG-Richtlinie gefordert wird und die Regierung von Schwaben ein Förderprogramm erstellt hat, das zum Ende 2009 ausgelaufen ist, organisierten der Kommandant der FF Wattenweiler, Andreas Böller und der Kommandant der FF Krumbach, Wolfgang Hiller bereits im Frühjahr 2009 eine Sammelbestellung. Grund für diese Sammelbestellung war durch eine möglichst hohe Stückzahl, einen möglichst geringen Stückpreis zu erlangen. Angeschrieben wurden zahlreiche Feuerwehren im Landkreis mit Atemschutz, die noch nicht mit den speziellen Hosen ausgerüstet waren. Letztendlich haben sich an der Bestellung folgende Feuerwehren beteiligt: Krumbach, Wattenweiler, Unterwiesenbach, Ellzee, Edenhausen, Niederraunau, Waldstetten, Kleinkötz, Großkötz, Kissendorf, Bühl, Silheim, Anhofen, Langenhaslach und Neuburg. Insgesamt wurden somit über 180 Stück Überhosen der Firma S-Gard beschafft. Der Grund für die über 6monatige Lieferzeit ist derzeit die große Nachfrage. Zur Übergabe trafen sich die Organisatoren, Michael Kleinberg und eine Delegation der Mitbesteller. Bild: Von links: Kdt. Waldmann (FF Niederraunau), Organisatoren Andreas Böller und Wolfgang Hiller, Kdt. Zellhuber (FF Edenhausen), Kdt. Wolf (FF Kissendorf) und Michael Kleinberg von Schutz+Technik Bericht und Bild: Andreas Böller

Keine Umrüstung von Feuerwehrfahrzeugen auf Doppelpedale notwendig!

    • Sehr geehrte Mitglieder des Verbandsausschusses, sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtbrandräte, sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtfeuerwehrverbandsvorsitzende, wir haben von verschiedenen Seiten davon Kenntnis erhalten, dass Feuerwehren bzw. Feuerwehrverbände von Firmen angeschrieben werden. In diesen Schreiben wird behauptet, dass angeblich die Fahrzeuge der Feuerwehren, die für eine Ausbildung zum Feuerwehrführerschein bis 4,75 Tonnen herangezogen werden, mit einem Doppelpedalsystem ausgerüstet sein müssen. Die Firmen bieten diese Systeme natürlich auch gleich an.

Diese Behauptung ist falsch! 

    • Wir haben hierzu nochmals Rücksprache mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern genommen. Es wurde bestätigt, dass eine Umrüstung bzw. Nachrüstung von Feuerwehrfahrzeugen mit Doppelpedalen nicht erforderlich ist. Bitte leiten Sie diese Information im eigenen Zuständigkeitsbereich weiter, um Missverständnissen vorzubeugen. Mit freundlichen Grüßen Uwe Peetz Geschäftsführer Syndikusanwalt im LFV Bayern e.V.

Erneute Untersagungsverfügungen gegen Feuerwehrstiefel

    • Sehr geehrte Mitglieder des Verbandsausschusses, sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtfeuerwehrverbandsvorsitzende, sehr geehrte Herren Kreis- und Stadtbrandräte, sehr geehrte Fachbereichsleiter, die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin hat am 29.04.2010 zwei weitere Untersagungsverfügungen der Bezirksregierung Köln gegen Feuerwehrstiefel veröffentlicht. Diese werden Ihnen nachfolgend zur Kenntnis gebracht: 1. Feuerwehrstiefel mit den Produktbezeichnungen: Aidan, Spike, Fire Chief, Fire Elite und Germany sowie BA-0039 (bisheriger Handelsname Profi Plus), 365U (bisheriger Handelsname Profi), BA-0011 (bisheriger Handelsname Ultra), 346 (bisheriger Handelsname Spark) EAN-Code: nicht bekannt Frau Lilia Repp, 52525 Heinsberg, Vertrieb über www.ebay.de, Mitgliedsname: ms.-fusion Hauptmangel: Mehrere Sachverständigengutachten verschiedener Institute aus Deutschland und anderen europäischen Ländern über Feuerwehrstiefel der Hanrath Schuh-GmbH dokumentieren unterschiedlichste Mängel, wie fehlende Antistatik der Laufsohle, mangelhafte Durchtrittsicherheit, unzureichende Zehenkappenbelastbarkeit, zu niedriger Steilfrontabsatz, unzureichende Reißkraft der Laufsohle, mangelhafte Rutschhemmung, mangelhaftes Brennverhalten von Reißverschluss bzw. Schnürsenkel, fehlende Kennzeichnung und ein Fehlen der beizufügenden Informationsschrift. Zuständige Behörde: Bezirksregierung Köln – GPSG, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln Aktenzeichen: 55.3.8221 (UV 003/10) 2. Feuerwehrstiefel mit den Produktbezeichnungen: Aidan, Spike, Fire Chief, Fire Elite und Germany EAN-Code: nicht bekannt Firma Hanrath Schuh GmbH, Heinsberg Hauptmangel: Fehlende Antistatik der Laufsohle, mangelnde Durchtrittsicherheit, unzureichende Zehenkappenbelastbarkeit, zu niedriger Steilfrontabsatz, unzureichende Reißkraft der Laufsohle, mangelhafte Rutschhemmung, mangelhaftes Brennverhalten von Reißverschluss bzw. Schnürsenkel, fehlende Kennzeichnung und ein Fehlen der beizufügenden Informationsschrift. Weitere Mängel: Hinsichtlich der Feuerwehrstiefel des Typs Aidan, Spike, Fire Chief und Fire Elite: Verdacht, dass sie nicht den Anforderungen der 8. GPSGV entsprechen auf Grund bisher fehlender Unterlagen nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 der 8. GPSGV, insbesondere über die EG-Qualitätssicherung gemäß Artikel 11 der Richtlinie 89/686/EWG und die Bestätigung der Normenkonformität durch die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen, gefolgt von der Kennnummer der mit der Qualitätssicherung beauftragten zugelassenen Stelle. Hinsichtlich der Feuerwehrstiefel des Typs Germany: Verdacht, dass sie nicht den Anforderungen der 8. GPSGV entsprechen auf Grund bisher fehlender Unterlagen nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 der 8. GPSGV, insbesondere über die EG-Baumusterprüfung und die EG-Qualitätssicherung gemäß Artikel 11 der Richtlinie 89/686/EWG und die Bestätigung der Normenkonformität durch die Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen, gefolgt von der Kennnummer der mit der Qualitätssicherung beauftragten zugelassenen Stelle. Zudem wurde bei der Sichtprüfung festgestellt, dass der Steilfrontabsatz deutlich weniger als 10 mm beträgt und somit nicht den Mindestanforderungen der alten und der neuen Norm (EN 344-2 und EN 15090) für Feuerwehrstiefel entspricht. Zuständige Behörde: Bezirksregierung Köln – GPSG, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln Aktenzeichen: 55.3.8221-Bro (UV 004/10) Mit freundlichen Grüßen Uwe Peetz Geschäftsführer Syndikusanwalt im LFV Bayern e.V. LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V. Carl-von-Linde-Straße 42 85716 Unterschleißheim

54 Floriansjünger der Feuerwehr Jettingen stellten sich zur Inspektion
Anmeldung bei der Atemschutzüberwachung

    • Anmeldung bei der Atemschutzüberwachung

 

    • Die turnusmäßige Inspektion stand bei der Feuerwehr Jettingen wieder auf dem Programm. Inter den kritischen Augen von Kreisbrandrat Robert Spiller, Kreisbrandinspektor Erwin Schneider, Kreisbrandmeister Helmut Motzer und der Schiedsrichterin Alexandra Mack galt es die einzelnen Prüfungen zu meistern. Neben der Gruppe im Löscheinsatz die einmal mit und einmal ohne Atemschutz absolviert werden musste, galt es für eine weitere Gruppe zu zeigen, dass man auch bei der technischen Hilfeleistung geübt und schnell helfen kann. Im Anschluss an diese Übungen galt es das Können anhand einer Einsatzübung zu zeigen. In einer Firma in Jettingen wurde angenommen, dass eine Halle in Brand geriet. Einsatzleiter und Kommandant Markus Schmucker musste die Fahrzeuge koordinieren, und die einzelnen Gruppenführer der Fahrzeuge mussten eigenständig entscheiden wie sie den Löschangriff optimal vornehmen. Besonders die Aufgabe der Einsatzleitung an einem zentralen Punkt stellt für die Feuerwehren eine neue Herausforderung dar, so musste neben der Einsatzdokumentation auch die Regelung des Funkverkehrs geregelt werden. Die anschließende Manöverkritik durch Robert Spiller lobte die erfreulich gestiegene Mannschaftsstärke so waren zur Inspektion 35 Aktive und 19 Jugendliche angetreten. Spiller bestätigte, dass alle geforderten Unterlagen wie Fahrtenbücher und die Schlauchpflegekartei ordnungsgemäß geführt sind. Dies sei sehr wichtig besonders im Bezug auf den Versicherungsschutz. Die sechs Fahrzeuge sind in sehr gutem Zustand, auch das in die Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug. Tore zu klein Robert Spiller wies darauf hin, dass die Fahrzeugtore im Gerätehaus den Unfallverhütungsvorschriften nicht genügen. Diese müssen breiter sein, um ein sicheres Ein- und Ausfahren der Fahrzeuge sicher zu stellen. Im Anschluss an Spillers Worte, bedankte sich Markus Schmucker bei seiner Mannschaft, bei Bürgermeister Reichhart und den anwesenden Gemeinderäten für das Interesse und die Unterstützung der Feuerwehr Jettingen. Bericht und Bild: Thomas Burghart, FF Jettingen

Feuerwehr Jettingen zeigt weiter Leistung
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    • Trotz der erst kürzlich gezeigten Inspektion zeigten die Floriansjünger der Feuerwehr Jettingen bei einer Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ (THL) weiter ihren Ehrgeiz und ihr Können. Bei einem angenommenen Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person musste eine „Löschgruppe“ bestehend aus neun Mann, innerhalb 175 Sekunden die Verkehrsabsicherung erstellen, den Brandschutz sicher stellen, die Einsatzstelle mit Flutlicht ausleuchten, und das hydraulische Rettungsgerät in Betrieb nehmen. Beide Gruppen erledigten diese Aufgabe nahezu fehlerfrei. Das Schiedsrichtertrio Kreisbrandinspektor Erwin Schneider, Kreisbrandmeister Helmut Motzer und Reinhold Brenner lobten den Einsatz der Feuerwehr, und das Engagement trotz der erst kürzlich abgelegten Inspektion. Bürgermeister Hans Reichhart freute sich ebenfalls über die Bereitschaft zur Leistungsprüfung, gerade im Bereich THL sei es sehr wichtig zu wissen, wie die Ausrüstung zu handhaben ist. Neben Bilder zur Leistungsprüfung ist auch ein Video auf der Internetseite der Feuerwehr Jettingen www.ff-jettingen.de zu finden. Erfolgreich bestanden haben: Stufe 1: Florian Kränzle, Stefan Raffalt, Franziska Untersehr Stufe 2: Peter Frey, Benjamin Lübtow, Jürgen Walburger Stufe 3: Josef Gay, Mathias Link, Markus Schmucker, Markus Hartmann, Rene Wolf, Wolfgang Walburger Stufe 4: Marco Späth Ergänzer: Bernhard Brand, Alois Gilg

    •  Bericht, Bild und Video: Thomas Burghart FF Jettingen

Truppführer-Ausbildung als Grundstein für künftige Führungskräfte der Feuerwehren
tf lehrgang

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    • Landkreis Bereits zum vierten Mal seit 2008 bildete die Feuerwehrinspektion des Land-kreises gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrverband Günzburg künftige Führungskräfte der Feuerwehren aus. Die Floriansjünger aus den verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis werden in insgesamt 22 Ausbildungsstunden mit den künftigen Führungsaufgaben eines Truppführers geschult. Der „Trupp“ als kleinste einsatztaktische Einheit der Feuerwehr besteht aus zwei Einsatzkräften. Diese lösen eigenverantwortlich die ihnen vom Gruppenfüh-rer übertragen Aufgaben. Hierbei entstehen anspruchsvolle Einsatzsituationen und Gefah-renlagen, die es zu erkennen und einzuschätzen gilt. Die Ausbildung zum Truppführer baut auf das Feuerwehrwissen der Grundausbildung „Truppmann“ auf. Der in Praxis und Theorie angebotene Lehrgang vermittelt die fachlichen Grundlagen zur späteren Gruppenführeraus-bildung an den staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns. Ein idealer Ausbildungsort für die anspruchsvollen theoretischen und praktischen Lehrinhalte finden die Verantwortlichen bei der Freiwilligen Feuerwehr Burgau. Hier passen die räumli-chen Möglichkeiten sowie die technische Ausstattung mit Fahrzeugen und Gerätschaften ideal zum Ausbildungskonzept. Die Ausbilder werden von der Feuerwehrinspektion, der Freiwilligen Feuerwehr Burgau und weiterer kompetenter Feuerwehrkräfte aus den Feuer-wehren des Landkreises gestellt. Nach der Begrüßung durch Kreisbrandinspektor Erwin Schneider skizzierte Kreisausbilder Elmar Müller die Schwerpunkte der Truppführer-Ausbildung. Themenfelder der taktischen Einsatzführung wie auch das Erkennen und Abwehren von Gefahren stehen ebenso im Mit-telpunkt der Ausbildung wie die Anwendung feuerwehrtechnischer Gerätschaften. Insbeson-dere zielt die Ausbildung auch auf die Einsatzkraft kleinerer Feuerwehren im Zusammenwir-ken mit Einsatzmitteln größeren Stützpunktwehren. So gehört unter anderem die gängige vierteilige Steckleier ebenso wie der brandneue „Abrollbehälter Rüst“ (siehe Bild) der Freiwil-ligen Feuerwehr Burgau zum Ausbildungsinhalt. Nach bestandener Prüfung dankte Kreisbrandrates Robert Spiller den 34 frisch ausgebildeten Truppführern, darunter zwei Kameradinnen, für ihr Engagement in den Feuerwehren. Spiller ermutigte die Lehrgangsteilnehmer zum Besuch von weiteren Führungslehrgängen. Ein besonderer Dank des Kreisbrandrates galt den Ausbildern des Lehrgangs sowie dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Burgau, Hans-Peter Merz. Die fachliche Beglei-tung und technischen Möglichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Burgau tragen maßgeblich zur hohen Qualität der Ausbildung bei, so der Kreisbrandrat. Bericht Fachberater Elmar Müller Bild FF Burgau

FF Wattenweiler unterstützt die Antenne Bayern Weihnachtstrucker
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    Die Feuerwehr Wattenweiler/Höselhurst unterstützte mit einer Sammelaktion die Antenne Bayern Weihnachtstrucker. Vor über 17 Jahren wurde diese Aktion von dem Radiosender Antenne Bayern ins Leben gerufen. Mit über 62 000 Paketen wurden 2009 zahlreichen Familien in Osteuropa mit Grundnahrungsmitteln versorgt. Auch dieses Jahr wird in den Ländern Albanien, Bosnien, Moldawien und Rumänien Kindern, Familien, behinderten und alten Menschen mit diesen Paketen geholfen, den harten Winter besser zu überstehen. Von den Kommandanten Artur Zanker und Andreas Böller wurden am vergangenen Samstag über 50 Pakete an den Gruppenführer des THW Krumbach, Daniel Erhard übergeben. Vom THW Krumbach gelangen die Pakete nach Landshut und vor dort aus beginnt die Reise am zweiten Weihnachtsfeiertag zu den Zielgebieten. Ein großer Dank gilt an alle Spender aus Wattenweiler, Höselhurst und Umgebung, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Bild zeigt die Kommandanten Andreas Böller und Artur Zanker bei der Übergabe an den Gruppenführer des THW Krumbach, Daniel Erhard. Bericht und Bild: Andreas Böller

Jettinger Jugendfeuerwehr stark aufgestellt
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    Traditionell versammelte sich die Feuerwehr Jettingen an Heilig Drei König zur Dienst- und Mitgliederversammlung. Nach der Begrüßung der Gäste und anwesenden Gemeinderatsmitgliedern durch ersten Vorsitzenden und Bürgermeister Hans Reichhart berichtete er über die im Vergangenen Jahr angesetzte außerordentliche Dienstversammlung. Diese war ein wichtiger Termin für die Feuerwehr Jettingen so Reichhart, denn es standen die Wahlen des ersten und zweiten Kommandanten an. Neuer erster Kommandant wurde Markus Schmucker, der Bernhard Brand als kommissarischen Wehrführer ablöste, sein Stellvertreter wurde Wolfgang Walburger. Reichhart misst seiner Feuerwehr eine sehr große Bedeutung zu, denn verschiedenste Aufgaben wie Brandbekämpfung, technische Hilfeleistungen oder gar Absperrdienste verlangen den Floriansjüngern viel ab. Wichtig ist in jedem Fall die Planung des nötigen personellen Einsatzes. Besonders bei Absperrdiensten und Verkehrsregelungen ist es schwierig geworden größte Sicherheit zu garantieren, da größere Menschenmassen unberechenbar sind, und mit der Unvernunft einzelner zu rechnen ist. Diese „Großeinsätze“ wie z. B. der Jettinger Faschingsumzug können nicht mehr alleine bewältigt werden, und so ist es von Nöten die Ortsteilwehren mit heranzuziehen. In diesem Zusammenhang stellte Reichhart die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und der Kommunikation innerhalb der Ortsteilwehren dar, und bedanke sich hierfür. Ebenso lobte er, dass auf Marktebene zahlreiche Übungen stattfanden um somit die Zusammenarbeit und Kameradschaft zu fördern. Die sei die Grundlage für eine optimale Zusammenführung von Mensch und Material im Einsatzfall. Im Anschluss übergab er Markus Schmucker das Wort um seinen Bericht vorzutragen. Die 35 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen mussten im Jahr 2009 zu insgesamt 41 Einsätzen ausrücken. Er hob die Installation einer Abgasabsauganlage im Gerätehaus hervor, die die Floriansjünger vor Abgase der Feuerwehrfahrzeuge schützen soll. Ein weiter Schritt im Thema Sicherheit wurde durch eine Fahrer- und Maschinistenausbildung beschritten. Gerade bei Einsatzfahrten ist es wichtig, dass die Maschinisten ihr Fahrzeug sicher zum Einsatzort führen können. Erfreulich ist es dass vier neue Gruppenführer gewonnen werden konnten. Rene Wolf, Jürgen Walburger, Kränzle Florian und Bader Daniela übernehmen nun diese verantwortungsvolle Aufgabe. Schmucker bedankte sich neben Jugendwart, Atemschutzgerätewart, der Fahnenabordnung, Öffentlichkeitsarbeitsbeauftragten, auch bei den Übungsobjektbesitzern, die es der Wehr ermöglichten für den Ernstfall zu proben. Anließend sprach Reichhart die Einsatzzahl an, und die teilweise langandauernden Einsätze. Er wies darauf hin dass es sich um freiwillige Zeit handelt die die aktiven Feuerwehrleute opfern. Er machte besonders auf Kleineinsätze aufmerksam wie z. B. ein brennender Laubeimer, nicht nur dass Feuerwehrangehörige unter Umständen ihren Arbeitsplatz verlassen müssen, auch entstehen erhebliche Kosten hierfür. Der anschließende Bericht des Jugendwartes Florian Kränzle der im April dieses Amt übernahm gab Grund zur Freude. Im Jahr 2010 stellt sich die Jugenfeuerwehr mit 30 Mitgliedern auf. Laut Kränzle die zweitstärkste Jugendgruppe im Landkreis Günzburg. Die Jugendfeuerwehr übernahm im vergangenen Jahr das Spülen der Hydranten und bekam hierfür als Obolus 150,00 Euro. Beim 50-jährigen Jubiläum der Drehleiter und beim Adventsmarkt machten die Jugendlichen Werbung für sich mit einem Informationsstand. Für das Jahr 2010 ist wieder einiges geplant, neben dem Wissenstest, möchte er mit seiner Truppe auch die Jugendflamme ablegen. Ebenso ist ein Feuerwehrwochenende, die Teilnahme am Truppmannlehrgang, das Löschgruppenabzeichen vorgesehen. Um die Mannschaft weiter zu verstärken steht auch wieder Jugendwerbung auf dem Plan. Hans Reichhart erklärte anschließend, dass Rene Wolf auf Grund seiner neuen Aufgabe als Gruppenführer nicht mehr als Vertrauensmann tätig sein kann, deshalb müssen die Vertrauensleute neu gewählt werden. In einer geheimen Wahl wurden Josef Gay und Markus Hartmann mit dieser Aufgabe betraut. In der anschließenden Generalversammlung des Feuerwehrvereins standen Ehrungen auf der Tagesordnung. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Benjamin Lübtow, Franzisaka Untersehr, und Rene Wolf ausgezeichnet. Ein viertel Jahrhundert ist Peter Potsch der Feuerwehr Jettingen treu geblieben. Er wurde durch Kreisbrandrat Erwin Schneider geehrt. Er überreichte Ihm im Namen des bayerischen Innenminister Joachim Hermann eine Urkunde. Im Anschluss an die Ehrung lobte Schneider die hervorragende Jugendarbeit, er selbst war Jugendwart und wisse nur zu gut wie viel Arbeit und Engagement hier gefordert wird. Er appellierte deshalb an die Jugendlichen und die aktive Mannschaft den Jugendwart bei seiner Arbeit zu unterstützen. Er machte die Anwesenden auf die Notfallseelsorger aufmerksam die Betroffenen aber auch Feuerwehrleuten helfen schwierige Einsatzerlebnisse zu verarbeiten. Hier seien auch die Kommandanten gefordert auf einzelne Wehrmitglieder ein Auge zu haben um rechtzeitig die Hilfe in Anspruch nehmen. Im Schlusswort der Versammlung erwähnte Hans Reichhart noch dass die Jugendfeuerwehr im Markt 664 Altpapiertonnen verteilte und so pro Monat rund 20 Tonnen Altpapier gesammelt werden. Der Erlös kommt der Jugendfeuerwehr zu Gute. Kirchenpfleger Karl Ewald bedankte sich bei der Feuerwehr für die Organisation der Absicherungen der Prozessionen und übergab eine Spende die der Jugenfeuerwehr zu Gute kommen soll. Der Vorsitzende Hans Reichhart bedankte sich bei allen Anwesenden. Er wünscht sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und auf Markt- und Landkreis – Ebene. Er bedankt sich bei Kreisbrandinspektor Schneider für sein Kommen, bei allen Passiven, bei den älteren Mitgliedern und beim Marktgemeinderat. Bild: vl. KBI Erwin Schneider, 1. Kommandant Markus Schmucker, Peter Potsch, Benjamin Lübtow, Franziska Untersehr, Rene Wolf, 2. Kommandant Wolfgang Walburger, Bürgermeister und Vorstand Hans Reichhart Bericht und Bild: Thomas Burghart FF Jettingen