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Vogelgrippe

Vögel können auch an Altersschwäche sterben

Hinweise auf tote Vögel blockieren Notrufleitungen Bei Polizei und Feuerwehr gehen derzeit so viele Hinweise auf tote Vögel ein, dass die Notrufleitungen völlig überlastet sind. Wichtige andere Notrufe könnten deshalb zum Teil nicht mehr durchgegeben werden, teilt das städtische Kommunalreferat mit. Die Behörde weist darauf hin, dass Vögel "auch in Zeiten von Vogelgrippe an Altersschwäche oder an Krankheiten verschiedenster Ursache sterben können". Einzeln auftretende Todesfälle bei heimischen Vögeln bedeuten nicht automatisch den Ausbruch der Seuche. "Nicht jede tote Amsel ist ein Hinweis auf die Vogelgrippe", sagt Hans Bierl, Leiter des städtischen Veterinäramts.[München] „Erst wenn mehr als fünf Vögel gleichzeitig auf einer zusammenhängenden Fläche aufgefunden werden, besteht Anlass, die Polizei oder Feuerwehr zu verständigen.“ Einzelne tote Tiere könnten wie bisher durch die Straßenreinigung entsorgt werden. Wer dies selbst machen wolle, solle das zum Beispiel mit einer Kehrschaufel tun und diese danach mit kochend heißem Wasser gut desinfizieren. „Viren werden bei einer Temperatur von 70 Grad Celsius sicher abgetötet.“ Quelle: Sueddeutsche
www.vogelgrippe.ws Interesannter Link zum Thema

Vogelgrippe: Vorbereitung auf den "Tag X"

info Behörden unterweisen Katastrophenschutzhelfer im Umgang mit Schutzmöglichkeiten vor der "aviären Influenza" Günzburg (kih). Jetzt sind es schon 14 Wildvögel, befallen mit dem Erregervirus H5N1, die in Bayern gefunden wurden. In fünf Fällen konnte das Vorliegen der auch für den Menschen gefährlichen und ansteckenden Form bestätigt werden. In einem Seuchenverdachtsfall wurde am 13. März vorbeugend der gesamte Geflügelbestand getötet. Noch blieb der Landkreis Günzburg von der Vogelgrippe ­ in der Fachsprache "aviäre Influenza" genannt ­ verschont. Aber wie lange noch? "Wir müssen damit rechnen, dass dies eine Geschichte wird, mit der wir uns über einen langen Zeitraum beschäftigen müssen" schätzt Dr. Roland Schmid vom Gesundheitsamt Günzburg die Situation ein. Grund genug also für die verantwortlichen Landkreisbehörden, durch entsprechende Maßnahmen dem Tag X wohl vorbereitet entgegen zu sehen. Bauhof, Gemeindemitarbeiter und Feuerwehrführungskräfte wurden, so Kreisbrandrat Robert Spiller, in separaten Fachveranstaltungen mit dem Thema konfrontiert, etwa 180 Katastrophenschutzhelfer (THW und mehrheitlich Angehörige von Landkreisfeuerwehren) wurden in der Turnhalle der Günzburger Berufsschule von Dr. Roland Schmid (Gesundheitsamt), Dr. Franz Schmid (Veterinäramt) und Wolfgang Strauch (Amt für Öffentliche Sicherheit und Ordnung des Landratsamtes) in einem Zweistundenpraktikum auf jenen Tag X vorbereitet der, "so wie wir ihn befürchten, hoffentlich nie eintreten möge" (Dr. Roland Schmid). Was die drei Behördenvertreter nicht müde werden zu betonen: Es handle sich (noch) um eine Tier- und nicht um eine Menschenseuche. Eine Ansteckung des Menschen sei "ziemlich unwahrscheinlich" sind sie übereinstimmend um Beschwichtigung bemüht, und überhaupt nur in dem Falle gegeben, wenn "Menschengrippe" und "Vogelgrippe", also die beiden Influenza-Viren vom Typ A und H5N1, zusammen einen gemeinsamen Angriff auf die menschlichen Schleimhäute von Augen, Mund und Nase starteten, von dort (sich ständig verändernd) "ausgehustet und ausgeschleimt", dann zur gefürchteten Epidemie ausarten könnten. Einer Epidemie wie sie alle 40 bis 60 Jahre (1918 "Spanische Grippe", 1968 "Hongkong Grippe") die Welt in Angst und Schrecken versetze, erfährt die Versammlung der allesamt freiwilligen Helfer. Bei uns allerdings, wird ihr beruhigend vermittelt, seien die Viren noch nicht ansteckend. Krankheitsfall gebe es dementsprechend auch keinen. Trotzdem vertritt Veterinäramtsleiter Dr. Franz Schmid nachdrücklich den Standpunkt, dass bereits bei einem auftretenden Verdachtsfall in einer Geflügelproduktion deren Gesamtbestand gekeult (also getötet) werden müsse. Denn man dürfe es auf keinen Fall darauf ankommen lassen, meint er, dass "die Viren in die Höhe wachsen". Ein Hinwarten, so ist er überzeugt, würde die bestehende Gefahr um ein Vielfaches vergrößern. Per Beamer auf die Leinwand geworfen ist das Horrorszenario bei einem eventuellen Ausbruch der Krankheit abzulesen: Bezogen auf unseren Landkreis von 120 000 Einwohnern: Rund 40 000 Erkrankte benötigten mehr als 50 000 Arztbehandlungen mit weit über 500 Krankenhauseinweisungen. Bis zu 150 Todesfälle könnten zu beklagen sein, denn im Gegensatz zur "normalen" Grippe, mit einer "normalen" Todesfallrate von (weltweit) jährlich 15 000, sei bei der aviären Influenza die Zahl "relativ hoch". Wie also ist vorzugehen bei Eintreten des Falles Vogelgrippe? Was ist zu beachten? Das behördliche Verhängen von Sperr- und Beobachtungsgebieten bei Seuchenverdacht im drei Kilometer beziehungsweise zehn Kilometerradius, mit Einschränkung von Personen- und Tierverkehr, macht im Ernstfall (und nur bei einem Befall in Großbeständen) den Einsatz von Katastrophenhelfern zwingend. Obwohl "Vogelgrippe eine Tierseuche" ist, wie von allen Behördenleitern immer wieder hervorgehoben wird, gilt für alle Einsatzkräfte die Grundsatzregel: "Personenschutz steht an erster Stelle" (Dr. Franz Schmid). Um jeglicher Infektionsgefahr aus dem Wege zu gehen, ist, neben Grippeschutzimpfung und arbeitsmedizinischer Untersuchung, für alle an einer Einsatzaktion vor Ort Beteiligten das Anlegen entsprechender Schutzkleidung Pflicht. Wie das Anlegen dieser speziellen Arbeitskleidung vor sich geht, wird am "lebenden Objekt" demonstriert: Helfer Oskar Madel zwängt sich in zwei Schichten wasserdichter, desinfizierbarer Plastikanzüge. Über Einmaloverall mit Einmalstiefeln kommen voll körperbedeckender Schutzoverall mit Kapuze, Gummistiefel, flüssigkeitsdichte Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutzmaske, an allen Übergangsstellen hermetisch mit Klebeband abgedichtet. Ein bewegungshemmender Ganzanzug in dem jede körperliche Aktion zur Schwerstarbeit wird. Im Falle eines Falles ist aber ein mehrere Hundertmaliges in die Knie gehen (beim Geflügelfang) notwendig, ein Hochheben der Tiere, deren Transport zur Tötungsmaschine. Erheblicher Aktionsaufwand auch beim Einrichten von Dekontaminationsschleusen, Absperrzonen und, und, und ... Viele Fragen Weiß Gott keine leichte Aufgabe, der sich die freiwilligen Helfer nötigenfalls zu stellen haben. Umso verständlicher die vielen Fragen zu detaillierten Ausführungen, die an die Referenten gestellt werden. Wie wird desinfiziert? Was geschieht mit dem Abwasser der Reinigung? Welcher Zeitaufwand? Wo sind die Schutzanzüge gelagert? Flexibilität und situationsbedingtes spontanes Handeln sei in jedem zu erwartenden Falle nötig, verweisen die Behördenleiter auf den Ernstfall, versehen mit der vagen Hoffnung, dass dieser "nie Realität" werden möge. Keine ganz einfache Sache für Katastrophenschutzhelfer im Falle ihres Einsatzes bei Feststellen eines Vogelgrippebefalls: Das Anlegen der nötigen Schutzkleidung. Unter Mithilfe von Dr. Franz Schmid (Veterinäramt) wird rund 180 freiwilligen Einsatzkräften am "lebenden Objekt" demonstriert, wie solch eine Schutzkleidung anzulegen ist. Aus der GZ vom 17.03.06

Vogelgrippe bei Schwan in Gundelfingen

vogelgrippe Beobachtungsgebiet auch im Nachbarlandkreis Günzburg (pm). Auch das Landratsamt Günzburg hat auf den Vogelgrippe-Fall in Gundelfingen reagiert und für das Gebiet der Gemeinde Gundremmingen und Teile der Stadt Günzburg, der Marktgemeinde Offingen sowie der Gemeinden Rettenbach und Dürrlauingen ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Diese Bereiche liegen innerhalb einer Zone von zehn Kilometern m den Fundort des infizierten Tieres. Folgende Stadt- und Gemeindegebiete sind betroffen: Stadt Günzburg: Das nördlich der Donau gelegene Stadtgebiet sowie die Stadtteile Reisensburg, Riedhausen und Riedswirtshaus, Markt Offingen: Ortsteile Offingen, Schnuttenbach, Landstrost sowie Neuoffingen, Gemeinde Rettenbach: Ortsteil Rettenbach sowie Lüßhof, Gemeinde Gundremmingen, Gemeinde Dürrlauingen: Ortsteile Dürrlauingen und Mindelaltheim, soweit außerhalb des Bebauungszusammenhanges der vorgenannten Ortsteile und nördlich des ortsverbindenden Feldweges zwischen Dürrlauingen und Mindelaltheim sowie westlich der Römerstraße gelegen. Beschränkungen gelten In dem Beobachtungsgebiet gibt es für Geflügelhalter und das Verbringen von Geflügelprodukten Beschränkungen. Für die Dauer von 30 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebietes dürfen Geflügel, in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten sowie Bruteier nur mit Genehmigung des Landratsamts Günzburg innerhalb des Beobachtungsgebietes verbracht werden. Während der ersten 15 Tage nach Festlegung des Beobachtungsgebietes dürfen Geflügel und in Gefangenschaft gehaltene Vögel anderer Arten nicht aus dem Beobachtungsgebiet verbracht werden. Hunde und Katzen Außerdem betroffen sind alle Hunde und Katzenhalter, die sich im Beobachtungsgebiet aufhalten. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk oder im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen. Hunde und Katzen dürfen also nur an der Leine im entsprechenden Gebiet ausgeführt werden. Die Gemeinden wurden informiert. An den Straßen, die in das Beobachtungsgebiet führen, wurden rotumrandete Hinweisschilder aufgestellt. Informationen werden auf der Internetseite des Landratsamtes Günzburg (www.landkreis-guenzburg.de) bereitgestellt. Zu den regulären Dienstzeiten steht nach wie vor das Telefon für Bürgeranfragen beim Veterinäramt 08221/95-702 zur Verfügung

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Letzter Einsatz
Feuerwehr(en):
Thannhausen

Datum:
19.08.

Uhrzeit:
14:13

Art:
Wasserschaden im Gebäude
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