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Vorbeugender Brandschutz für Kinder

Paula Print und das Rauchhaus

brandschutzerziehung Die Zeitungsente übt mit Kindern des Kindergartens Reisensburg den Brandschutz Beim letzten Einkaufsbummel in der Stadt konnte Paula Print dem reichlichen Angebot an Kerzen und Teelichtern nicht widerstehen. Denn gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit sorgt Paula rund um ihr Nest für eine gemütliche Stimmung. Damit dieses Jahr aber die "Großen" in der Redaktion nicht immer Angst vor einem Brand haben müssen, hat sich Paula Print zur Brandschutz-Erziehung beim St. Elisabeth-Kindergarten angemeldet. Dort lernen die Kinder nämlich von einem richtigen Feuerwehrmann alles über die Gefahren des Feuers. Gespannt nahm Paula Print im Stuhlkreis mitten unter den Kindern der "Bären-Gruppe" Platz. Fritz Ortner vom Kreisfeuerwehrverband Günzburg zeigte zuerst die guten Seiten des Feuers auf: Leckere Würstchen und Steaks vom Grill in der Sommerzeit, die Geburtstagskerzen bei der Feier in der Kindergartengruppe, die gemütliche Wärme eines Kachelofens im Winter und in den nächsten Wochen das Licht des Adventskranzes oder der Glanz des Christbaums. "Doch wenn wir Menschen auf das Feuer nicht aufpassen, zeigt es uns seine schlechten Seiten und kann zur Gefahr werden", ermahnte der Feuerwehrmann die Kinder. "Und deshalb lernen wir jetzt das richtige Anzünden einer Kerze." Einen festen Stand braucht eine Kerze in einem Kerzenständer aus Glas oder Metall und darunter kommt eine feuerfeste Unterlage. Die Merksätze "Holz-Kerzenständer sind zu gefährlich, denn Holz brennt ja selber" und "Teelichter niemals so hinstellen, da das Metall-Schälchen sehr heiß wird und eine Tischplatte verkohlen kann" verstand Paula sofort. Bevor es an das Anzünden der Kerze geht, sollen ein Gefäß mit Wasser und ein Erwachsener in der Nähe sein. Jetzt zog Ortner die Zündholzschachtel aus seiner Feuerwehranzugstasche: "Schachtel aufmachen, ein Zündholz rausnehmen, Schachtel zuschieben, Zündholz in der Mitte festhalten und an der Reibfläche entlang fahren. Warten, bis es brennt, an den Kerzendocht halten und warten, bis er brennt. Zündholz ausblasen und nicht ,ausfuchteln', das Zündholzköpfchen kurz in die Wasserschale tauchen und dann nicht in Papierkorb, Zündholzschachtel oder Hosentasche stecken." Das Zischen beim Untertauchen des ausgepusteten Zündholzes verdeutlichte den Kindergartenkindern die große Hitze an der Spitze des kleinen Hölzchens. Überhaupt hatte Kindergartenleiterin Claudia Müller in ihrer Bärengruppe richtige Experten in Sachen Brandschutz. "Unter dem Einmachglas geht die Kerze aus, denn sie verbraucht den Sauerstoff", wusste Vanessa. "Rauch steigt nach oben, deshalb ist es sicherer, aus einem verqualmten Raum herauszukrabbeln", ließ Philipp den Feuerwehrmann wissen. "Wenn es brennt, gehst du s-o-f-o-r-t aus dem Zimmer ins Freie", machte es Fritz Ortner ganz deutlich. "Den Brand löschen, das können wir viel besser." Lustig fanden es Paula und die Kinder, wie sich Erzieherin Claudia mit Feuerwehrhose und -jacke, den Sicherheitsstiefeln, dem Helm mit Visier und Nackenschutz, Handschuhen und dem schweren Gürtel mit Beil und Sicherungshaken Stück für Stück in eine Feuerwehrfrau, die sie in ihrer Freizeit auch wirklich ist, verwandelte. Sollte aber die Paula bei einem Feuer nicht mehr aus ihrem Redaktionsnest fliehen können, reicht diese Schutzkleidung natürlich nicht aus. "Um in ein brennendes Haus mit Temperaturen von 700 Grad gehen zu können, muss ich mich in einen Marsmenschen verwandeln", kündigte der Brandschutzerzieher an. Tatsächlich war vom Fritz fast nichts mehr zu erkennen, wie er mit Schutzanzug und Maske mit Atemluft durch das Rund des Stuhlkreises krabbelte und sich von den Kindern kräftig am Ärmel ziehen ließ. Spätestens jetzt wurde es manchem Kindergartenkind mulmig zumute. Doch bei einer zweiten Runde, bei der Sementha, Philipp, Nils und alle anderen Mutigen Feuerwehr-Luft aus der Maske atmen duften, hatte Fritz die Kinder wieder auf seiner Seite. Wie schnell ein bisschen Rauch ein ganzes Zimmer verqualmt, zeigte Fritz Ortner den Vorschulkindern in seinem Brandhaus im Puppenhausformat. Zum Schluss übten die kleinen Brandschutz-Experten noch das Anrufen bei der Feuerwehr. "112, was ist denn schon dabei?" oder "1+1=2", riefen die Kinder gleich die richtige Telefonnummer. Philipp hatte die passenden Fragen parat: "Wer ruft an? Was ist passiert? Wo in der Straße und im Ort bin ich? Wie viele Verletzte sehe ich?" Anschließend bitte nicht auflegen, sondern auf die Antwort warten, ergänzte Ortner, der das Wissen der drei- bis sechsjährigen Kinder lobte. Und damit in Reisensburg auch alle Mädchen und Buben fit in Sachen Brandschutz sind, ließ sich Paula von Fritz Ortner schon noch bestätigen, dass auch die Tiger-, Elefanten- und Mäusegruppe dieselbe Schulung erhalten. "Beim Umgang mit offenem Feuer und Kerzen immer auf der sicheren Seite sein" - diesen Leitsatz wird Paula Print hoffentlich niemals vergessen und immer beherzigen. Aus der GZ vom 02.12.06

Zündeln kann so richtig gefährlich werden!

Unsere Zeitungsente Paula Print war zu Gast bei der Feuerwehr und erfährt, auf was man alles achten soll Wie viele Kinder auch, zündelt Paula Print ziemlich gern. Sie will Feuerzeuge auspusten, Kerzen anzünden und Streichhölzer haben. Das kann aber gefährlich werden und deshalb wird Paula in der Redaktion auch regelmäßig geschimpft. Als sie dann von der Feuerwehr in Münsterhausen zu einem Kindernachmittag eingeladen wurde, ist sie natürlich sofort hingewatschelt. Im Feuerwehrhaus warteten schon einige von der Freiwilligen Feuerwehr Münsterhausen und Friedrich Ortner von der Freiwilligen Feuerwehr Burgau auf Paula und die Kinder. Die Kinder konnten an diesem Nachmittag das Feuerwehrhaus besichtigen, Spiele machen, mit dem Feuerwehrauto fahren und sogar einen kleinen Brand auf einem Feld löschen. Als erstes erklärte aber Friedrich Ortner einiges zum Thema Brandschutz. Das war interessant! Und Paula verstand dann auch, warum sie immer Ärger bekommt, wenn sie zündelt. Mit Feuer kann wirklich ziemlich viel passieren. Kerzen können zum Beispiel umfallen oder der Grill kann zu nah an der Hecke stehen und dann brennt es schnell. Viele Kinder zündeln gern und mögen es Kerzen anzuzünden. Dabei muss man aber vorsichtig sein und einiges beachten. Kerzen darf man nur auf einen richtigen Kerzenständer stellen und der darf nicht aus Holz sein. Denn wenn die Kerze abgebrannt ist und man sie vergessen hat, kann das Holz zu brennen anfangen. Der Kerzenständer sollte also aus Glas oder Metall sein. In einen Teelichthalter stellen Auch Teelichter muss man in einen Teelichthalter stellen. Bevor man die Kerze dann mit einem Streichholz anzünden kann, muss man einen Aschenbecher oder eine Schüssel mit Wasser bereit stellen. Dann kann man das Streichholz anzünden. Dabei muss man besonders aufpassen. Man darf das Streichholz zum Beispiel nur von sich weg anzünden und soll es nicht schütteln, damit es ausgeht. Dann kann es nämlich wieder angehen. Man darf das Streichholz also nur auspusten. Und auch wenn man das alles beachtet, darf man eine Kerze nur dann anzünden, wenn ein Erwachsener dabei ist. Dann stellte Herr Ortner ein Glas über die Kerze. Die ist dann bald ausgegangen. Kein Sauerstoff mehr Das liegt daran, dass in dem Glas bald kein Sauerstoff mehr ist. Der Sauerstoff wird auch weniger, wenn es zu Hause brennt. Deshalb ist ein Feuer auch so gefährlich. Und wegen dem Rauch, der sich entwickelt. Damit der Brand und der Rauch schneller entdeckt werden ist es wichtig einen Rauchmelder zu haben, erklärte Friedrich Ortner Paula und den Kindern. Ein Rauchmelder pfeift ganz laut und schrill, wenn er Rauch bemerkt. Das hört man auch wenn man schläft. Wenn das passiert muss man das Haus verlassen und die Feuerwehr rufen. Die kommt dann mit einem speziellen Schutzanzug, der bis zu 700 Grad Wärme aushält. Und dann gibt es noch die Atemschutzmasken, die die Feuerwehr vor Rauch schützen. "Das sieht vielleicht komisch aus", dachte sich Paula, als zwei Feuerwehrmänner sich so angezogen zeigten. Masken vor dem Gesicht "Und ein bisschen gruslig!" Mit den Masken vor dem Gesicht und den Sauerstoffflaschen auf dem Rücken fand Paula, dass sie ein bisschen wie Marsmenschen aussehen. Das finden auch viele Kinder hat Paula erfahren und verstecken sich deshalb vor der Feuerwehr. Das darf man aber nie machen, denn die Feuerwehr will immer helfen. Wegen dem Rauch sieht man nicht weit und die Kinder müssen sich bemerkbar machen, damit die Feuerwehr sie retten kann. "Ein guter Trick" Dann gab es noch einen Tipp, wie man sich die Nummer der Feuerwehr gut merken kann: 1 plus 1 ergibt zwei und die Nummer der Feuerwehr ist 112. "Ein guter Trick", dachte sich Paula Print. Wenn man die Feuerwehr anruft, muss man immer seinen Namen und seine Adresse sagen, sonst weiß sie ja nicht, wo sie hin muss. Und auflegen darf man wirklich immer erst, wenn gesagt wird, dass die Feuerwehr jetzt alles weiß. Aus den Mittelschwäbischen Nachrichten

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Letzter Einsatz
Feuerwehr(en):
Thannhausen

Datum:
19.08.

Uhrzeit:
14:13

Art:
Wasserschaden im Gebäude
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