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Ausfüllhilfe

Wissenswertes - Einsatzleitung

Einsatzleitung

Einsatzleitung mit Zelt

Die Einsatzleitung kann unter Umständen auch aus mehreren Fahrzeugen bestehen, dies ist insbesondere dann der Fall wenn mehrere Institutionen zusammen zu einem Einsatz gerufen werden. Wichtig ist dass sich diese Fahrzeuge an einer Stelle sammeln, damit die Kommunikation untereinander reibungslos funktioniert. Bei größeren Schadenslagen wird in der Regel immer die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) mit alarmiert. Vorbenannte Örtliche Einsatzleiter (ÖEL) sind im Landkreis Günzburg:

  • KBR Robert Spiller
  • KBI Albert Müller
  • KBI Erwin Schneider
  • KBI Wolfgang Härtl
  • Reinhold Brenner (THW)
  • Bernhard Ziegler (BRK)

Im Voraus benannte Örtliche Einsatzleiter

 
Name   Bernhard Ziegler Reinhold Brenner
Dienstgrad   Brandmeister Löschmeister
Funkrufname   Florian GZ Land 1.5 Florian GZ Land 1.9
Sonderaufgabe   Örtl. Einsatzleiter (BRK) Örtl. Einsatzleiter (THW)

Die Bilder der anderen örtlichen Einsatzleiter finden Sie unter der Rubrik Führung

Kennzeichnung der Einsatzleitung

Gruenlicht Bei jedem Einsatz trägt die Thematik "Einsatzleitung" sehr wesentlich zum reibungslosen Ablauf das Einsatzes bei. Je größer die Einsatzlage, desto wichtige ist es im Rahmen der Einsatztaktik durch eine geordnete Einsatzleitung das Einsatzziel zu erreichen. Die Kennzeichnung der Einsatzleitung gehört deshalb mit zu den wichtigen Aufgaben des Einsatzleiters. Sinn der Kennzeichnung ist es die Befehls- und Anlaufstelle insbesondere bei größeren Einsätzen eindeutig sichtbar zu machen. Nachrückende Wehren, aber auch Polizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorger, Behördenvertreter und weitere alarmierte Hilfsdienste wie z.B. THW, Wasserwacht, DLRG, Stromversorgungsunternehmen, Kaminkehrer, Autobahn- und Straßenmeisterei sowie auch andere Personen (z.B. Pressevertreter), müssen die "Einsatzleitung" schnell und zweifelsfrei erkennen und ansteuern können. Eindeutige praktikable Vorgaben zur optischen Kennzeichnung waren von vorgesetzten Stellen bisher in dieser Form nicht vorhanden. Für sehr gut geeignet wird eine transportable Rundumkennleuchte mit Magnetfuß zur Befestigung auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs angesehen. Neben dem Blaulicht und der roten Farbe der Rücklichter wurde eine weitem gut sichtbare Farbe gewählt. Nach Versuchen ist die Entscheidung im Landkreis Günzburg auf die Farbe grün gefallen.

Führungsstruktur bei größeren Schadensereignissen und Katastrophen

Gesamt Einsatzleitung Vorab benannte Örtliche Einsatzleiter im Landkreis Günzburg sind: Kreisbrandrat Robert Spiller, Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann, Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher, Kreisbrandinspektor Wolfgang Härtl, Bernhard Ziegler (BRK, FW) und Reinhold Brenner (THW, FW). In Bayern ist die Führungsstruktur bei Großschadensereignissen und Katastrophen nach dem sogenannten Bayerischen Modell geregelt. Dieses kommt zur Anwendung, wenn die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen und Behörden im Einsatz aufeinander abgestimmt werden muss (Koordinierungsbedarf). Dabei ist zu unterschieden zwischen Schadensereignissen unterhalb der Katastrophenschwelle und den eigentlichen Katastrophen. Wobei die Grenze zwischen beiden Ereignissen fließend sein kann. In der Regel ist das Ausmaß der (drohenden) Schäden ausschlaggebend dafür, ob bei einem Geschehen der Katastrophenfall erklärt wird. Als Beispiel sei hier der Brand in der Fachklinik Ichenhausen im Mai 2004 genannt. Hier handelte es sich noch um ein Ereignis unterhalb der Katastrophenschwelle, weil der Brand und das gesamte Einsatzgeschehen von den Einsatzkräften schnell unter Kontrolle und die Patienten rasch in Sicherheit gebracht werden konnten. Hätte sich der Brand allerdings zu einem Großbrand entwickelt, wäre wohl das Leben oder die Gesundheit vieler Menschen in ungewöhnlichem Ausmaß in Gefahr gewesen und hätte damit zum Katastrophenfall führen können. Großschadenslagen bzw. Katastrophen können z. B. sein: Hochwasser, Großbrand, Zug- oder Busunglück, Flugzeugunglück, Waldbrand, Ölschaden, Gefahrgutunfall, Unwetter (z. B. Schneechaos auf der Autobahn), Ereignisse mit vielen Verletzten. Große Schadenslagen und schwere Unglücke unterhalb der Katastrophenschwelle Zur Bewältigung von großen Schadensereignissen, die noch keine Katastrophen sind, kann das Landratsamt fachlich geeignete Personen als „Örtliche Einsatzleiter“ (ÖEL) bestellen. Ein Örtlicher Einsatzleiter hat das Recht, bei einer Großschadenslage im Landkreis die Einsatzleitung vor Ort zu übernehmen. Mit der Übernahme der Örtlichen Einsatzleitung ist er gleichzeitig gegenüber allen eingesetzten Kräften - mit Ausnahme der Polizei - weisungsbefugt. Der ÖEL hat u. a. folgende Aufgaben zu erfüllen: Erkunden der Lage, planen des Einsatzes, Warnung und Unterrichtung der Bevölkerung im Schadensgebiet, festlegen von Einsatzabschnitten und Abschnittsleitern, führen, koordinieren und überwachen aller eingesetzten Kräfte, anfordern zusätzlicher Einsatzkräfte und -mittel, festlegen von Bereitstellungsräumen für nachalarmierte Einsatzkräfte, Unterrichtung des Landratsamtes, Sicherstellung der Versorgung und ggf. Ablösung von Einsatzkräften. Die Praxis hat gezeigt, dass der Örtliche Einsatzleiter Unterstützungskräfte benötigt. Ihm ist deshalb eine sog. Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zugewiesen, die im wesentlichen die Kommunikation und die Lagekartenführung zur Aufgabe hat. Darüber hinaus wird der ÖEL regelmäßig Führungskräfte der an der Schadensbewältigung beteiligten Hilfsorganisationen und Behörden in die Örtliche Einsatzleitung berufen. Schadensereignisse für die der Katastrophenfall erklärt wird Ein Schadensereignis welches das Ausmaß einer Katastrophe erreicht, ist durch erhöhten Koordinations- und Führungsbedarf gekennzeichnet. Zur Wahrnehmung der Aufgaben des Landratsamtes als Katastrophenschutzbehörde am Schadensort sind die vorbenannten ÖEL auch im Falle einer Katastrophe berechtigt, die Einsatzleitung vor Ort zu übernehmen. Der ÖEL leitet im Rahmen des Auftrages und der Weisungen der Katastrophenschutzbehörde alle Einsatzmaßnahmen vor Ort und kann allen eingesetzten Kräften Weisungen erteilen (im Katastrophenfall auch gegenüber der Polizei). Die Gesamtleitung des Katastropheneinsatzes und damit auch die Feststellung des Katastrophenfalles obliegt dem Landrat. Die Katastrophenschutzbehörde bedient sich zur Leitung des Einsatzes der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK). Diese hat ihren Standort in der Regel beim Landratsamt Günzburg und leitet den Einsatz insgesamt. Sie trifft Grundsatzentscheidungen und nimmt im wesentlichen folgende Aufgaben wahr: Öffentliche Bekanntgabe des Eintritts und des Ausmaßes der Katastrophe, Warnung und Unterrichtung der Bevölkerung, Öffentlichkeitsarbeit (Presseauskünfte, Bürgertelefon), Erledigung von Anforderungen des ÖEL, Informationspflichten gegenüber benachbarten und übergeordneten Behörden, Anforderung überörtlicher/auswärtiger Katastrophenhilfe, trifft Entscheidungen von besonderer Bedeutung (z. B. Evakuierung gefährdeter Gebiete und Festlegung von Aufnahmegebieten), etc.. Die FüGK setzt sich zusammen aus Mitarbeitern der verschiedenen Geschäfts- und Fachbereiche des Landratsamtes Günzburg. Je nach Lage kann die FüGK erweitert werden durch interne und externe sachkundige Verbindungskräfte (z. B. Gesundheitsamt, Feuerwehr, BRK, Polizei, THW, Wasserwirtschaftsamt, Bundeswehr, usw.). Die Verständigung mit der Örtlichen Einsatzleitung und den beteiligten Behörden erfolgt per Funk, Fax und Telefon. Text u. Grafik LRA Günzburg H. Korz

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Letzter Einsatz
Feuerwehr(en):
Thannhausen

Datum:
19.08.

Uhrzeit:
14:13

Art:
Wasserschaden im Gebäude
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