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Generalversammlungen 2009

Jettinger Feuerwehr bleibt ohne 1. Kommandanten

gv Jettingen (adl) - Es geht weiter - und wie alle hoffen - weiter bergauf mit der Jettinger Wehr. Und das, obwohl es keinen 1. Kommandanten gibt. Die Neuwahlen, bei denen sich weder der erste noch der 2. Kommandant zur Wiederwahl stellten, konnte nur einen Stellvertreter küren. Alois Gilg wird künftig von Markus Schmucker ersetzt. Trotz langer Sondierungsgespräche, an denen auch Bürgermeister Hans Reichhart beteiligt war, hatte sich niemand bereit erklärt, für das Amt des 1. Kommandanten zu kandidieren. Um die Wehr nicht im Stich zu lassen, ist der bisherige Kommandant, Bernhard Brand allerdings bereit, bis zur Wahl eines Nachfolgers das Amt kommissarisch zu führen. In seinem Rechenschaftsbericht listete er die Einsätze der Wehr auf, die im vergangenen Jahr zu sehr vielen Bränden gerufen worden war. Mit 216 Brandeinsatz-Stunden nahm die Basisaufgabe den Großteil der Zeit in Anspruch. Technische Hilfeleistungen wurden 111 Stunden geleistet, dazu kommen noch 111 Stunden Absperrmaßnahmen und Sicherheitswachen. Die Einsätze bei schweren Unfällen waren 2008 gering, dennoch ermahnte Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher die Feuerwehrleute, nach belastenden Einsätzen nicht einfach nach Hause zu gehen. Mindestens eine Stunde sollten sich die Helfer danach Zeit nehmen und sich die Last im wahrsten Sinne des Wortes von der Seele reden, um gefährliche Spätfolgen zu vermeiden. Krimbacher lobte den Fortschritt der Wehr, die in ruhigeres Fahrwasser gekommen sei, was für eine so große Feuerwehr mit relativ vielen Einsätzen auch nötig sei. Er warb auch für Verständnis dafür, dass ein Kommandant irgendwann einen Schlussstrich ziehe, insbesondere dann, wenn Spannungen unter den Mitgliedern die Arbeit erschwerten. In seinem Vortrag gab er den Aktiven einen Überblick über die Veränderungen des Alarmierungssystems mit Einführung der integrierten Leitstelle ab 2010, die mit allerlei Missfallenskundgebungen aus den Reihen der Feuerwehrler kommentiert wurden. Krimbacher konnte während der Dienstversammlung mit Markus Pauler, Martin Miller und Konrad Miller auch noch drei Feuerwehrleute für 25 Jahre aktiven Dienst auszeichnen. Bürgermeister wird zum Vereinsvorsitzenden gewählt Der 1. Kommandant Bernhard Brand bleibt der Wehr nicht nur bis zur Wahl eines Nachfolgers verbunden. Er kandidierte auch für das Amt des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden. Während Manfred Braun nach sechs Jahren nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte und Bürgermeister Hans Reichhart zu seinem Nachfolger gewählt wurde, hatte sich der Stellvertreter Karl Seibold sehr wohl zur Wiederwahl bereit erklärt. Als aus den Reihen der Mitglieder der Gegenkandidat Brand genannt wurde, kam es zur schriftlichen Wahl, die mit einem Patt ausging. In der Stichwahl setzte sich schließlich Brand mit drei Stimmen Mehrheit durch. Zu den außergewöhnlichen Leistungen der Jettinger Wehr gehört die Jugendarbeit. Dem Einfallsreichtum und großen Engagement von Jugendwart Martin Klotz verdankt die Feuerwehr Jettingen, die 36 Aktive zählt und eine Jugendgruppe, die im Jahr 2008 nach dem altersbedingten Ausscheiden einiger Mitglieder nur noch drei Mitglieder hatte, einen bemerkenswerten Mitgliederboom. Mit intelligenten Aktionen konnten immerhin 22 neue Mitglieder für die Jugendfeuerwehr akquiriert werden, in der nun erstmals die Mädchen den Buben zahlenmäßig überlegen sind. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de

Dienstversammlung wird zum Ernstfall

gv Thannhausen Der Vorfall hatte Seltenheitswert: Gerade als Johannes Schropp, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, zur Dienst- und Generalversammlung 2009 begrüßte, mussten die Aktiven ausrücken. Bei Oberrohr war ein Auto auf schneeglatter Fahrbahn gegen einen Baum geschleudert, der schwer verletzte Fahrer eingeklemmt worden. Als dann mit 50 Minuten Verspätung die Versammlung fortgesetzt wurde, wirkte der effektive Einsatz wie eine handgreifliche Bestätigung all der darauf folgenden lobenden Worte. Gute Ausbildung und gute Ausrüstung Der Thannhauser Wehr attestierten alle einen außergewöhnlich hohen Ausbildungsstand, eine gute Ausrüstung und vor allem eine vorbildliche Motivation und Moral. Kommandant Karl-Heinz Pfitzmayr stellte in seinem Bericht fest, dass 2008 deutlich mehr Brandeinsätze zu bestehen waren als in den Vorjahren. 50 Mal wurde die Feuerwehr gerufen 50 Mal wurde die Feuerwehr gerufen, 16 Mal zur Brandbekämpfung. 28 technische Hilfeleistungen erbrachten die Feuerwehrleute, fünf Sicherheitswachen, einmal handelte es sich um einen Fehlalarm. Pfitzmayr erinnerte an den Großbrand in Balzhausen und den gleichzeitigen Brand in Nettershausen, der durch Brandstiftung verursacht wurde. Hoch zufrieden war Pfitzmayr mit der Teilnahme der 53 Aktiven an Übungen und Fortbildungen. Stabil sei derzeit die Zahl der Aktiven. Mit Nachdruck forderte der Kommandant einen Ersatz für die 38 Jahre alte und damit kaum noch den Anforderungen genügende Drehleiter. Recht gab zweiter Bürgermeister Karl Thiel dem Anliegen Pfitzmayrs. Stadt stellt 200 000 Euro zur Verfügung Er habe die Sachlage mit Kämmerer Thomas Bihler besprochen. Die Stadt werde 200 000 Euro für den Kauf einer gebrauchten Drehleiter in den Haushalt 2009 einstellen. Dritte Bürgermeisterin Mine Waltenberger-Olbrich bedankte sich im Namen der Stadt Thannhausen für die Leistungen der Feuerwehr. Sie wünschte sich, dass sich auch Bürger mit Migrationshintergrund zum Dienst bei der Feuerwehr bereitfänden. Kreisbrandrat Robert Spiller sprach den Thannhausern Anerkennung dafür aus, dass sie immer wieder Gebäude, Maschinen und Wissen für diverse Fortbildungsmaßnahmen bereitstellten. Dadurch habe sich der Landkreis in den vergangenen Jahren seiner Schätzung nach 200 000 Euro erspart. Auf 361 Mitglieder angewachsen ist inzwischen der Feuerwehrverein Thannhausen. Der Bericht von Johannes Schropp über die vielfältigen Aktivitäten im Jahresablauf, Stefan Kohlers Resümee zur Jugendarbeit und Josef Pfitzmayrs Kassenbericht vervollständigten das umfassende Bild von einer Teamleistung, die viel beiträgt zur Sicherheit in der Stadt und zum Zusammenleben der Bürger. Quelle: www.mittelschwaebische-nachrichten.de - Stand: 09.01.2009 - 18:30 Uhr

Im Einsatz auch ohne Blaulicht und Martinshorn

Ichenhausen (emi) - Ein arbeitsreiches und bewegtes Jahr 2008 ging für die Stützpunktfeuerwehr in Ichenhausen zu Ende. Bei der Dienstversammlung wurde auch klar, dass die Feuerwehr ein immer größer werdendes Spektrum an Aufgaben zu erfüllen hat. Kommandant Alexander Stempfle ließ in seinem Vortrag die 97 Einsätze, bei denen rund 1500 Arbeitsstunden anfielen, noch einmal Revue passieren. Hinzu kamen die vielen Übungen, Leistungsprüfungen, Lehrgänge, Durchgänge in der Atemschutzübungsstrecke in Krumbach, die Brandschutzerziehung für Kindergärten und Grundschulen und die alltägliche Arbeit der Feuerwehr - diese werde von den Bürgern oft gar nicht wahrgenommen. „Doch die Feuerwehr Ichenhausen war auch dann für die Bürger ihrer Stadt da, wenn kein Funkmelder vorher Alarm gab oder die Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn durch die Straßen fuhren“, betonte Stempfle. Im Jahr 2008 konnte die Wehr auf Initiative von Dr. Otto Kennel eine Wärmebildkamera kaufen. Dieses rund 15 000 Euro teure Gerät wurde nur durch Spenden von heimischen Firmen finanziert und belastete somit weder die Stadtkasse noch den eigenen Etat der Wehr. Die Jugendfeuerwehr ist mit 13 Mann gut vertreten. Dennoch wünschte sich Jugendleiter Sven Wolff mehr Nachwuchs. Langweilig wurde es den Jugendlichen in der Ichenhauser Wehr nie: Sie beteiligten sich an der Aktion „Sauberes Ichenhausen“, gingen zelten, machten einen Ausflug, eine Bootsfahrt und machten sich in 21 Übungen fit für spätere Einsätze. Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann überbrachte die Grüße der Inspektion und lobte die Arbeit der Ichenhauser Floriansjünger. „Anhand des imposanten Vortrags eures Kommandanten kann man nachvollziehen, was ihr geleistet habt“, so Hillmann. Da bei Bränden immer wieder Leute zu Schaden kommen, müsse mehr Werbung für Brand- und Rauchmelder gemacht werden, ist sich Hillmann sicher. „Kommt immer gut und heil von euren Einsätzen nach Hause zurück“, wünschte Hillmann der Wehr. Dienstherr und Bürgermeister Hans Klement wünschte sich indes eine Erleichterung in der Abrechnung von Schadensereignissen. Hier wären Fallpauschalen bestimmt sinnvoll, da Wilhelm Berndorfner von der Verwaltung sehr viel Zeit in diese Materie stecken müsse, bis die Stadt an ihr Geld kommt. Amtlich wurde es noch mal, als Kommandant Stempfle die „Neuen“ Gerhard Gropper, Kamil Daniel, Manfred Grimm und Christian Stempfle in den aktiven Dienst verpflichtete. Ebenso nahm Stempfle etliche Beförderungen, die aufgrund besonderer Leistungen vergeben wurden, vor. So wurden Jürgen Lang und Thorsten Jäppelt zum Oberfeuerwehrmann, Dieter Dahmen und Eric Müller zum Löschmeister, Christian Madel, Ralf Berchthold und Reinhard Diermeier zum Oberlöschmeister befördert. Bürgermeister Klement lobte zum Schluss noch die gute Zusammenarbeit mit den Wehren seiner Stadtteile. Mit sechs Wehren ist Ichenhausen zu einer schlagkräftigen Gesamttruppe geworden. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 19.01.2009 20:15 Uhr

Eine Frau wird Vize-Kommandant

gv Jettingen-Scheppach (zg) - Einen Wahlmarathon mussten Aktive und Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schönenberg hinter sich bringen. Galt es doch bei der jüngsten General- und Dienstversammlung, eine weitgehend neue Führungsriege zu wählen. Aus ihren Ämtern schieden der bisherige Kommandant Peter Plösch, sein Stellvertreter Bernhard Drey und der Vorsitzende Johannes Gräfe. Bürgermeister Hans Reichhart übernahm in routinierter Weise die Bildung des Wahlvorstandes und die Durchführung der Wahlen. Nach entsprechenden Vorschlägen aus den Reihen der Mitglieder konnten alle Positionen neu besetzt werden. Die aktive Wehr setzt künftig auf ein gemischtes Doppel: Zum 1. Kommandanten wurde Bernd Rauch gewählt, die Position des zweiten Kommandanten wird künftig durch eine Vertreterin aus den Reihen der Damenwehr gestellt. Ellen Affeld erklärte sich nach Wahl bereit, das verantwortungsvolle Amt zu übernehmen. Zum neuen Vorsitzenden des Feuerwehrvereins wurde schließlich Carsten Felber gewählt. Da die bisherige Kassiererin Ellen Affeld zum 2. Kommandanten gewählt wurde, musste nun auch noch ein neuer Kassier gesucht werden. Nach kurzer Diskussion fiel die Wahl auf Marion Heinrich. Dem verdienten und zu den Stützen der Schönenberger Feuerwehr zählenden Mitglied Martin Gräfe wurde bei der Versammlung schließlich das „Ehrenkreuz in Silber für 25-jährige aktive Dienstzeit“ durch Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher überreicht. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 25.01.2009 18:40 Uhr

Feuerwehr braucht Verstärkung

gv Oberknöringen (zg) - Träumt denn niemand mehr davon, ein Feuerwehrmann zu sein? Der Eindruck könnte angesichts der Personalsituation der Feuerwehr in Oberknöringen entstehen. Bei der Dienstversammlung ging Kommandant Christian Blaha jetzt darauf ein. Langfristig sei hier mit Schwierigkeiten zu rechnen, sagte er. Um dem Trend entgegenzuwirken, kündigte Blaha an, in die Offensive gehen zu wollen. So sollen die Oberknöringer im Laufe des Jahres gezielt von den Führungskräften der Feuerwehr angesprochen werden, um sie als zusätzliches Personal sowohl im aktiven Dienst, als auch in der Jugend zu gewinnen. Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher bestätigte, dass viele Feuerwehren mit dem Problem zu kämpfen hätten. Doch gab es auch Erfreuliches zu berichten: So bekommt die Feuerwehr Oberknöringen voraussichtlich schon im Januar dieses Jahres ein neues Sektionaltor für ihr Gerätehaus, wie der Burgauer Bürgermeister Konrad Barm bei der Dienstversammlung im Vereinslokal Gasthaus „Linde“ mitteilte. Das Tor zum Energiesparen Die Investition war erforderlich geworden, weil das jetzige eiserne Flügeltor des Gerätehauses dem heutigen Standard - insbesondere im Hinblick auf Energieeinsparmaßnahmen - nicht mehr entspricht. Im Frühjahr soll außerdem die Außenfassade des Gebäudes saniert werden. Kommandant Christian Blaha bedankte sich im Namen der Feuerwehr beim Bürgermeister und der Stadt Burgau, die für die Belange ihrer Feuerwehren immer ein offenes Ohr hätten. Blaha freute sich auch über die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden des Stadtgebietes. Insgesamt sah er auf ein eher ruhiges Jahr 2008 zurück. Die Floriansjünger hatten aber durchaus etwas zu tun. Insgesamt hielten sie zwölf Übungen ab, darunter eine, bei der eine eingeklemmte Person bei einem Verkehrsunfall gerettet werden sollte. Mit dem Ergebnis der Übung waren die Teilnehmer laut Blaha sehr zufrieden. Abschließend bedankte sich der Kommandant bei seiner gesamten Mannschaft für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und wünschte ihnen wenige Einsätze im Jahr 2009. Dann ging Gerätewart Fabian Schmidt in seinem Bericht auf Neubeschaffungen für die Wehr im Jahr 2008 ein. Unter anderem wurden 26 neue Helme mit integriertem Visier und besserem Tragekomfort gekauft. Zum Feuerwehrmann befördert wurde an diesem Abend Thomas Schäffer. In den Stand eines Oberfeuerwehrmannes wurden Wolfgang Bissinger, Michael Mader und Mathias Mader berufen. Ausflug in die Fränkische Schweiz Bei der anschließenden Vereinsversammlung wurde noch einmal über die vielen Aktivitäten des Feuerwehrvereins berichtet. Darunter war beispielsweise das Maibaumfest, die Mitwirkung während des Festes zur 30-jährigen Partnerschaft von Knöringen/Burgau und Knöringen/Pfalz und ein Ausflug in die Fränkische Schweiz. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 26.01.2009 18:55 Uhr

Ein neuer Vorsitzender für die Ettenbeurer Wehr

gv Ettenbeuren (AZ) - Mit einem veränderten Vorstand geht die Feuerwehr Ettenbeuren in das neue Jahr. Nach einem Jahr im Amt zog Kommandant Helmut Untersehr Bilanz: es waren recht anstrengende Monate. 25 Mal rückten die freiwilligen Helfer im Jahr 2008 aus, also im Schnitt alle zwei Wochen. Mit der Übungs- und Einsatzbeteiligung war der Kommandant zufrieden. Der überwiegende Teil der Aufgaben lag auch im vergangenen Jahr bei der technischen Hilfeleistung, gefolgt von Brandeinsätzen. Die größte Herausforderung für die Ettenbeurer Wehr war der Großbrand beim Kloster Wettenhausen. „Hier zeigt sich, dass wir gemeinsam effizient helfen und schützen können“, so der Kommandant. Um für die Einsätze gerüstet zu sein, ist eine solide und umfassende Ausbildung Voraussetzung. So leisteten die Ettenbeurer Feuerwehrleute insgesamt über 70 Übungseinheiten mit den Gruppen, dem Atemschutz und der Jugendgruppe. Um die Ausbilung auf den aktuellen Stand zu bringen, nutzten die Floriansjünger einige Lehrgänge, mit Themen wie „Leiter einer Wehr“, „Sachkundiger für Feuerwehrleitern“, „Strahlrohrtraining“ und Übungen im Brandcontainer unter realistischen Bedingungen, in Neu-Ulm. Den erfahrenen und kritischen Augen der Schiedsrichter haben sich 35 Feuerwehrkameraden im Leitungsabzeichen erfolgreich gestellt. Dass die Feuerwehr nicht mehr nur eine Domäne der Männer ist, zeigt der Frauenanteil von 20 Prozent. Ein großes Lob gab es von Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher für die Betreuung eines Unfallopfers. „Es kommt nicht nur darauf an mit schwerem Gerät umgehen zu können, sonder auch mit den Menschen, um diese zu beruhigen und zu betreuen.“ Dank gab es auch Bürgermeister Christian Wiesner, für die Bereitschaft zu jeder Tages- und auch Nachtzeit für den Nächsten da zu sein. Bei den Wahlen des Vorstands gab es Veränderungen in der Zusammensetzung. Im Gremium sitzen nun 1. Vorsitzender Harald Heidmüller, 2. Vorsitzender Erwin Frey, Kassierer Josef Grüner und Schriftführerin Daniela Merz. Beisitzer sind Johannes Schwegler und Josefine Remmele. Geehrt wurden auch die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Theo Mayr, (18 Jahre im Vorstand tätig) und Renate Stefan (sechs Jahre). Nicht vergessen wurde der bisherige 1. Vorsitzende Stefan Dudas, der sich vor einem Jahr bereit erklärt hatte, dieses Amt bis zur nächsten Wahl zu übernehmen. Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher gab einen Ausblick auf die kommende Integrierte Leitstelle (ILS) und dass es dadurch einige Veränderungen in der Alarmierung geben werde. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 26.01.2009 - 18:55 Uhr

25 Jahre Feuerwehr

gv Hairenbuch (sf) - Zu spektakulären Einsätzen im Vereinsjahr der Hairenbucher Einsatzkräfte ist es nicht gekommen. Daher konnte die Wehr mit ihren 46 anwesenden aktiven und passiven Mitgliedern im Bürgerheim in Waltenhausen für alle Aktiven der Wehr in aller Ausgeglichenheit ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum feiern. Geehrt wurden vom stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Hemmerle und Kreisbrandmeister Martin Pixa verdiente Männer der ersten Stunde für 25-jährige Vereinszugehörigkeit und für 25-jährigen und 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst. Mit zwei Filmen drehte Chronist Hubert Buchberger die Zeit für alle Anwesenden zurück und auch Vorsitzender Karl Weiß ließ die Vereinsgründung noch einmal Revue passieren. Zum Vorsitzenden der Feuerwehr Hairenbuch wurde 1983 Karl Weiß und zu seinem Stellvertreter der amtierende Feuerwehrkommandant Josef Hampp gewählt. Vorsitzender Karl Weiß berichtete über das abgelaufene Jahr. Akzente setzte der Feuerwehrverein mit dem großen Dorffest und der Aufwertung des kleinen Ortsteils mit der Weihe des neuen Dorfbrunnens. Sechs Mal ist der Verein zu Festlichkeiten mit der Vereinsfahne ausgerückt. Dank sagte Karl Weiß der Vorstandschaft und den Vereinsmitgliedern und allen, die den Verein unterstützt haben. Mit großem Erfolg Zurückgeblickt wurde unter anderem noch einmal auf die Gemeindeübung mit dem angenommen Brandobjekt (Pfarrhof) in Waltenhausen. Laut Kommandant Gerhard Bisle war die Übung ein großer Erfolg. Gewürdigt wurde der gute Übungsfleiß. Das Durchschnittsalter der Aktiven liegt derzeit bei 35 Jahren. Manuel Frick und Andreas Schnatterer haben die Grundausbildung Truppmann mit Erfolg abgelegt. Ein Problemfall in der Feuerwehr, so Kommandant Gerhard Bisle, sei der momentane Mangel an ausgebildeten Gruppenführern und Maschinisten. Andreas Schnatterer hatte sich bereit erklärt, den Maschinistenlehrgang zu absolvieren. Nun hofft Kommandant Bisle, dass sich in diesem Jahr doch noch freiwillige Floriansjünger für den Gruppenführerlehrgang bei ihm melden. Schriftführer Franz Schnatterer erinnerte an die Feuerwehreinsätze im letzten Jahr. Erfreulich war die Bilanz von Kassier Willi Frick, steht doch der Verein auf gesunden Beinen. Durch Kassenprüfer Franz Grotz wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Über aktuelle Feuerwehreinsätze im Landkreis, über Schulungen, die momentan für Feuerwehrmänner angeboten werden sowie über die neue Alarmierung und Alarmpläne informierte Kreisbrandmeister Martin Pixa. Quelle: www.mittelschwaebische-nachrichten.de - Stand: 28.01.2009 18:35 Uhr

Feuerwehr fehlt es zunehmend an Einsatzkräften

gv Burgau (em) - Fast die gesamte Mannschaft der Feuerwehr Burgau war bei der Dienstversammlung am Freitagabend anwesend, und das trotz der über zwölfstündigen Vermisstensuche zwei Tage zuvor, bei der durchgehend 26 Feuerwehrler im Einsatz waren. Mehrfach wurde an diesem Abend die Einsatzproblematik angesprochen. Zwar seien die Einsätze noch zu schaffen, doch immer öfter fehle es an „Manpower“. Jugendwart Michael Spiller und sein Stellvertreter Bernd Eggert waren mit der Jugendfeuerwehr sehr aktiv. Etliche Besichtigungen von Feuerwehren standen auf dem Programm, dazu kamen ein Zeltlager und ein Hüttenwochenende. Etliche Übungen und die Jugendleistungsprüfung wurden abgelegt. Kommandant Hans-Peter Merz gab einen Überblick über die geleisteten Einsätze. Wie er mitteilte, seien zurzeit die Einsätze mit dem vorhandenen Personal noch zu bewältigen. Jedoch werde es immer schwieriger, tagsüber, während der regulären Arbeitszeit, ausreichend Kräfte für die Einsätze zu bekommen. Ehrenkommandant Hans Tippel appellierte an die anwesenden Stadträte und an Bürgermeister Konrad Barm, sich mit der Problematik auseinanderzusetzen. Barm betonte, dass die Problematik bei der Stadt durchaus bekannt sei, nicht umsonst sei der Beschluss im Hauptausschuss gefasst worden, 20 000 Euro als Zuschuss für die Führerscheine zu gewähren (GZ berichtete). Kreisbrandrat Robert Spiller dankte der Feuerwehr Burgau für ihre Einsatzbereitschaft, vor allem bei der kürzlichen Vermisstensuche. Auch ihm sei die Problematik der Feuerwehren und der große Aufwand an Verwaltungstätigkeiten bewusst. Er ging näher auf die integrierte Leitstelle in Krumbach ein und berichtete, dass die neuen Alarmierungspläne fast fertig seien. Die Burgauer Feuerwehrler legten zahlreiche Lehrgänge an staatlichen Feuerwehrschulen ab, darunter einen Gruppenführerlehrgang, Ausbilder Truppmann/Truppführer und Verhaltenstraining im Brandhaus. Auch an Ausbildungen auf Landkreisebene wurde teilgenommen. Zudem wurde die Geräteausstattung unter anderem ergänzt mit Überhosen für Atemschutzgeräteträger, Handscheinwerfern, Meldeempfängern und Schutzkleidung für Motorsägearbeiten auf der Drehleiter. Konrad Barm, Kreisbrandrat Robert Spiller und Kommandant Hans-Peter Merz ehrten für zehn Jahre Treue zur Feuerwehr Michael Maier und für 20 Jahre Manfred Amman und Hans Johemik. Zum Feuerwehrmann befördert wurden Markus Griffel, Martin Konrad, Martin Ortner, Christian Haug, Peter Konrad, Stefan Poltnigg, Christoph Eggert, Melanie Jordan und Friedrich Ortner. Oberfeuerwehrmann wurden Regina Jordan und Markus Maier. Hauptfeuerwehrmann dürfen sich Michael Spiller, Michael Kleinberg und Christian Schmid nennen. Zum Löschmeister wurden Andreas Ernst und Simone Kramer befördert. Im Anschluss an die Dienstversammlung folgte die Mitgliederversammlung. 1. Vorsitzender Josef Scheerer berichtete, dass der Verein 215 Mitglieder hat. Etliche Feste bei benachbarten Feuerwehren wurden mit den Fahnenabordnungen besucht. Bei der Stadtmeisterschaft im Kegeln belegte die 1. Mannschaft Platz zwei, die 2. Mannschaft Platz sechs. Beim 150-jährigen Gründungsfest der Kolpingfamilie war der Verein ebenso vertreten wie beim Ferienprogramm. Die Vereinsmitglieder verteilten in Burgau 550 blaue Tonnen für das Altpapier. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 01.02.2009 - 19:40 Uhr

Kommandanten bleiben weitere sechs Jahre

Rettenbach (zg) - Ein „turbulentes Jahr“ hat die Freiwillige Feuerwehr Rettenbach hinter sich gebracht, wie es Kommandant Erich Geißler auf der Dienstversammlung nannte. Bei 16 Einsätzen waren die Aktiven 2008 gefordert. Geißler und Martin Müller wurden für weitere sechs Jahre als Kommandanten bestätigt. Wie Erich Geißler berichtete, waren die 43 Aktiven insgesamt 390 Stunden im Einsatz. Angefangen hatte es mit einem Stadelbrand in Harthausen, bevor die Windhose Emma am 1. April über Rettenbach hereingebrochen war. Dieser Sturm hinterließ mit Abstand den größten Schaden seit Jahrzehnten in Rettenbach. Um das fachliche Wissen zu vertiefen, wurden 23 Übungen abgehalten. Die Kommandanten stellten dazu ein interessantes Programm zusammen. Viel Lob gab es für die Einsatzübung in Rettenbach, an der die Feuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft teilnahmen. Angenommenes Brandobjekt war die Gemeindehalle, wo zwölf Verletzte gerettet werden mussten. Zusätzlich wurde ein Verkehrsunfall inszeniert. Zwei Gruppen legten das Leistungsabzeichen mit Erfolg ab. Besonders stolz sind die Rettenbacher auf die Jugendwehr, die zurzeit aus zwei Mädchen und zehn Buben besteht. Mit zahlreichen Auszeichnungen haben sie an allen nur möglichen Prüfungen mit Erfolg teilgenommen. Wie auch in den vergangenen Jahren kommen heuer wieder zwei Jugendliche zur Aktiven Wehr, die sich mit Erfolg und viel Eifer auch bei den Atemschutzträgern einreihen. Neuigkeiten gab es auch auf der Generalversammlung. Der Einbau einer neuen Theke mit Küchenzeile und der Kauf von EDV-Geräten riss ein kleines Loch in die Vereinskasse. Der zum Teil neu gewählte Vorstand stellt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Peter Remmele, 2. Vorsitzender Simone Baur, Kassierer Raimund Geißler, Schriftführerin Liane Geißler, Beisitzer Ulrich Müller und Herbert Stricker sowie die Kommandanten Erich Geißler und Martin Müller. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 13.02.2009 18:40 Uhr

Jugendwart wird zweiter Kommandant

gv Deffingen (pm) - Die Dienst- und Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Deffingen fand diesmal vor einer Rekordkulisse statt. Erster Kommandant Richard Sauter berichtete, dass die Wehr zurzeit 39 Aktive umfasst, darunter vier Frauen sowie 14 Jugendliche. Die Helfer seien im wahrsten Sinne des Wortes „aktiv“ gewesen. Viele Feuerwehrleute und Jugendliche beteiligten sich an den unterschiedlichsten Lehrgängen, Fortbildungen, Übungen und Schulungen. Zahlreiche Übungen in Theorie und Praxis kamen hinzu. Die Feuerwehr beteiligte sich auch an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Stadtteil. Acht Einsätze Mit nur acht Einsätzen hatten die Floriansjünger diesmal ein ruhiges Jahr, zumal einige Fehlalarmierungen darunter waren. Höhepunkt des vergangenen Jahres war der „Tag der offenen Tür“. Daneben wurde kräftig Hand angelegt. Die Fahrzeughalle wurde saniert und der Schulungsraum neu gestaltet. Aus Eigenmitteln wurden ein Beamer, der gute Arbeit bei theoretischen Schulungen leistet, und ein Löscher-System finanziert. Jugendwart Andreas Schreiner lobte die hohe Motivation der Jugendlichen. Erstmals beteiligte sich die Jugendgruppe an der deutschen „Jugendflamme“, den deutschen Leistungsabzeichen. Höhepunkt für die Jungfeuerwehrler war der zum zweiten Mal durchgeführte Berufsfeuerwehrtag. „Mit 20 Atemschutz-Geräteträgern ist die Deffinger Wehr gut aufgestellt. Die Führung des Vereins, wie die Aktiven sind vorbildlich“, sagte Oberbürgermeister Gerhard Jauernig. Kreisbrandinspektor Albert Müller lobte das wohltuende Zusammenspiel Kommandanten - Mannschaften - Jugend. Er wies darauf hin, dass eine gute Ausbildung das A und O sei, um im Ernstfall bestehen zu können. Christian Eisele, Kommandant der Feuerwehr Günzburg, ergänzte, dass die Atemschutz-Ausbildung vorbildlich sei. Bei den Deffingern sei eine Begeisterung für die Feuerwehr zu spüren. Dann ging es um die Neuwahl des zweiten Kommandanten. Amtsinhaber Harald Aubele muss das Amt wegen eines Wohnortwechsels abgeben. OB Jauernig überreichte ihm einen Maria-Theresia-Taler. Von Kommandant Richard Sauter gab es zum Dank symbolisch ein Feuerwehr-Rettungsmesser. Als neuer zweiter Kommandant wurde in geheimer Wahl der jetzige Jugendwart Andreas Schreiner gewählt. Auch er ist ein begeisterter Feuerwehrmann, der schon viele Jahre erfolgreich die Deffinger Jugend führt. Bei der Mitgliederversammlung ließ Schriftführer Harald Sauter die Jahreshauptversammlung 2008 Revue passieren. Vereinsvorsitzender Walter Spiegler stellte die Vereinsaktivitäten und Investitionen dar. Im Kassenbericht von Benjamin Bidell schlugen einige Positionen kräftig zu Buche: Poloshirts, Hemden, Beamer, der Vereinsanteil für den Defibrillator sowie der Zuschuss für die Feuerwehr-Jugend. Dennoch blieb ein kleines Plus. „Wir haben viel getan“, so Kassierer Bidell. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 31.03.2009 - 19:50 Uhr

Kommandantenwahl bei der Feuerwehr Wattenweiler

gv Bei der abgehaltenen Jahreshaupt- und Dienstversammlung der Feuerwehr Wattenweiler wird 1. Kommandant Andreas Böller in seinem Amt bestätigt. Neuer 2. Kommandant wird Artur Zanker. Vorstand Hans Bisle begrüßte Bürgermeister Rainer Schlögl, Kreisbrandmeister Martin Mayer, die Wattenweiler Vereinsvorstände und Markträte, den Ehrenvorstand Walter Ruf und zahlreiche Besucher. Vor Beginn des Vorstandsberichtes wurde den verstorbenen Mitgliedern Franz Axmann und Ludwig Ost gedacht. Bisle berichtet über zahlreiche Aktivitäten des Vereines. Wieder abgehalten wurde die gut besuchte Wurst- und Kranzverlosung und das Maibaumfest. Erstmals wurde zusammen mit dem Musik- und Sportverein die alljährliche Nikolausfeier am Feuerwehrhaus abgehalten die ebenfalls ein voller Erfolg war. Ebenfalls wurde laut Vereinsturnus die Dorfweihnachtsfeier im Schützenheim organisiert. Beim Vereinsschießen im Schützenheim wurde mit drei Mannschaften teilgenommen, des weiteren an der Fronleichnamsprozession, Umzug in Langenhaslach und am Veteranenjahrtag. Ende April wurde wie gewohnt der Maibaum und im November der Christbaum aufgestellt. Hierfür gilt ein großer Dank an alle Helfer und den Christbaumspender Peter Völk. Kommandant Böller berichtet von einem ruhigen Einsatzjahr wie schon lange nicht mehr. Es wurden einige Verkehrsabsicherungen der Bundesstraße durchgeführt. Zur Hilfe gerufen wurde unter anderem bei einer Durchzündung eines Kachelofens, zwei Stunden später wurde die Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall im nördlichen Ortsende alarmiert. Hier kam ein Kradfahrer mit Sozius in einer Kurve ins Schleudern und schlitterte Frontal gegen einen entgegenkommenden Pkw. Da sich beide schwere Verletzungen zuzogen, waren zahlreiche Rettungswagen, Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Im vergangenen Jahr wurden 21 Übungen wie das Auffrischen der Herz-Lungen-Wiederbelebung und Einweisung in einen Defibrillator, zahlreiche Einsatz- und Theorieübungen und Atemschutzübungen durchgeführt. Von der Jugendgruppe in die aktive Wehr konnten Mändle Andreas und Wiedemann Christian übernommen werden. Im Herbst nahmen Ausperger Mathias und Rittler Markus am Maschinisten-Lehrgang in Thannhausen teil. Wie in den vergangenen Jahren wurden wieder Kameraden zur Heißausbildung in den Brandsimulationscontainer nach Neu-Ulm geschickt. Zimmermann Jürgen und Dizenta Stephan nahmen am Hohlstrahlrohrtraining mit Heißausbildung in Günzburg, das durch die Firma RealFireSystems abgehalten wurde, teil. Für das kommende Jahr sind Leistungsabzeichen, Maschinisten-Lehrgänge und ein aufstocken der Jugendgruppe geplant. Jugendwart Artur Zanker berichtet vom abgelaufenen Jahr. Es wurden mit den derzeitigen 5 Jugendanwärtern insgesamt 19 Übungen, zum Teil in Verbindung mit der aktiven Wehr, abgehalten. Da Zanker das Amt des Jugendwartes niederlegte, bedankte er sich für die Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger ebenfalls gutes gelingen. Im Kassenbericht kann Andreas Böller von einem leichten Zuwachs berichten. Durch die Kassenprüfer und die Versammlungsteilnehmer wurde die Vorstandschaft entlastet. Martin Drexler und Hans-Peter Hartmann wurden in ihrem Amt als Kassenprüfer für weitere zwei Jahre bestätigt. Bei der Wahl des 1. Kommandanten wurde einstimmig für weitere sechs Jahre Andreas Böller gewählt. Da sich der bisherige 2. Kommandant Hans Bisle nicht mehr zur Wahl stellte, wurde Artur Zanker zum Stellvertreter. Böller Andreas und KBM Mayer ehrten für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr Josef Wagner und für 40 Jahre aktiven Dienst Walter Ruf und überreichten die Ehrenkreuze und Urkunden der Regierung von Schwaben. Da Hans Bisle das Amt des 1. Kommandanten 12 Jahre und das des 2. Kommandanten 6 Jahre ausübte, wurde ihm für sein Engagement und seine Bereitschaft durch Böller und Bürgermeister Schlögl gedankt und erhielt jeweils ein kleines Präsent. Auch Artur Zanker wurde für seine hervorragende sechsjährige Arbeit als Jugendwart Dank ausgesprochen. Zum neuen Jugendwart wurde Stephan Dizenta ernannt. KBM Mayer berichtet über größere Einsätze im südlichen Landkreis und über die Einführung der Integrierten Leistelle. Bürgermeister Schlögl bedankte sich besonders bei Andreas Böller und allen aktiven für die geleistete Arbeit und den guten Ausbildungsstand der Wehr. Für den Ersatz des mittlerweile 32 Jahre alten Löschfahrzeuges und für den Neubau eines Feuerwehrhauses wird es aufgrund der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde kurzfristig keine Lösung geben. Bild: Walter Ruf (40 Jahre aktiver Dienst), KBM Martin Mayer, neuer Jugendwart Stephan Dizenta, Josef Wagner (25 Jahre), Kassenprüfer Drexler Martin und Hans-Peter Hartmann, neuer 2. Kdt. Artur Zanker, 1. Kdt. Andreas Böller, 1. Vorstand Hans Bisle, Bürgermeister Rainer Schlögl Bericht und Bild: Andreas Böller, FF Wattenweiler

Immer da, wenn’s brennt

gv Bibertal-Echlishausen (zg) - „Immer da, wenn’s brennt“ - mit diesem Zitat eröffnete Bürgermeister Robert Strobel die Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Echlishausen. In seiner Rede beschrieb er die Tätigkeitsfelder, die die Feuerwehr zu bewältigen hat. Wie Kommandant Karl Burger in seinem Jahresrückblick ausführte, gehe der Trend immer mehr in Richtung technische Hilfeleistung. Das seien Aufgaben wie Verkehrsregelung nach Unfällen oder die Beseitigung des Eichenprozessionsspinners. Außerdem hatte die Feuerwehr Echlishausen 2008 die große Inspektion zu bewältigen. Kreisbrandrat Robert Spiller, Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann und Kreisbrandmeister Albert Müller prüften die Wehr auf Herz und Nieren und bescheinigten ihr anschließend eine gute Ausbildung. Zwei Gruppen legten mit Erfolg das Leistungsabzeichen ab. Die Truppmannausbildung kam ebenfalls nicht zu kurz. Abschließend informierte Bürgermeister Robert Strobel über die veränderte Alarmierung der Tageseinsatztruppe. Kreisbrandmeister Albert Müller hob hervor, dass die Bürger im Ernstfall professionelle Hilfe von der Feuerwehr erwarten. Außerdem gab er einen Überblick über den momentanen Entwicklungsstand bei der neuen Leitstelle. Bei den Wahlen wurden Thomas Wagner und Daniel Allerberger in ihrem Amt als Beisitzer bestätigt. Vorstandsvorsitzender Karl Burger ließ bei der anschließenden Mitgliederversammlung das Jahr noch einmal Revue passieren. Bei kirchlichen und kulturellen Anlässen sei der Verein sehr aktiv gewesen. Sei es beim Maibaum aufstellen, beim Pfarrfest oder bei der Beach Party. Nachdem Schriftführer Andreas Mader seinen Bericht vorgelegt hatte, folgte der Kassenbericht von Manfred Singer. Dem war zu entnehmen, dass der Verein auf soliden Füßen stehe. Der Vorstand wurde daraufhin von den wiedergewählten Kassenprüfern Manfred Lohr und Gottlieb Wagner entlastet. Franz Zeller und Norbert Müller wurden in ihrem Amt als Beisitzer bestätigt. Besonders freuen durften sich an diesem Abend Manfred Singer, Helmut Gleisberg und Georg Losch. Sie wurden wegen ihrer 50-jährigen Vereinszugehörigkeit zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Neuer Kommandant für Offingen

gv Offingen (AZ) - Die Offinger Feuerwehr hat einen neuen Kommandanten: Sascha Holzheu, der elf Jahre die Wehr führte, gab sein Amt aus beruflichen und persönlichen Grünen ab. Bei der Dienst- und Mitgliederversammlung der Offinger Wehr übergab er die Wehr mit 47 aktiven Feuerwehrmännern und -Frauen an seinen Nachfolger Christian Fischer. Zuvor berichtete Holzheu von insgesamt 46 Einsätzen im vergangenen Jahr, meist technischer Art, die mit 916,5 Einsatzstunden zu Buche schlugen. Holzheu sprach aber auch das Problem der fehlenden Einsatzkräfte tagsüber an. Jugendwart Gerhard Grund betreut derzeit 13 Jugendliche, von denen vier das Leistungsabzeichen „Jugendflamme 1“ und sechs das Leistungsabzeichen „Jugendflamme 2“ absolvierten. Die elf Buben und zwei Mädchen absolvierten insgesamt 548 Stunden für die feuerwehrtechnische Ausbildung und leisteten 490 Stunden für die allgemeine Jugendarbeit. Als gastgebende Feuerwehr bereiteten die Jugendlichen den Tag der Feuerwehrjugend vor, der kurzfristig von Leipheim nach Offingen verlegt wurde. Die 40-Jahr-Feier wurde nach dem Gottesdienst mit anschließendem Festumzug als „Tag der offenen Jugendfeuerwehrtür“ genutzt. Feuerlöscherübungen, Fettbrandvorführungen und Spielattraktionen standen auf dem Programm. Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher sprach neben dem Dank für den geleisteten Einsatz die Problematik der landesweit sinkenden aktiven Feuerwehrmitgliederzahlen an. Seiner Meinung nach könne künftig die Tagesalarmsicherheit nur durch eine intensive Zusammenarbeit der Feuerwehren auf Ebene der Verwaltungsgemeinschaften erfolgen. Ehrungen gab es dann für Christian Joas für seine 25-jährige und Johann Ruf für seine 40-jährige aktive Dienstzeit. Der Kreisbrandinspektor überreichte das silberne beziehungsweise goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen und die Ehrenurkunde des Freistaates Bayern. Bereits 60 Jahre im Feuerwehrverein sind Andreas Feil und Lorenz Lehle. Alois Chiba kann auf insgesamt 50 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken. Die Jubilare erhielten eine Ehrenurkunde. Für zehnjähriges Tragen des Taschenmeldeempfängers erhielten Claudia Müller und Petra Stricker ein Geschenk des Marktes Offingen. Bürgermeister Thomas Wörz und Kreisbrandinspektor Hubert Krimbacher fanden für den scheidenden Kommandanten Holzheu viele lobende Worte. Wörz wünschte den Nachfolgern Christian Fischer (Erster Kommandant) und Georg Augustin (Zweiter Kommandant) für ihre wichtige Arbeit viel Erfolg.

Neuer Vize steht Jauernig zur Seite

gv Günzburg (emi) - Reichlich zu tun hatten nicht nur die Aktiven der Günzburger Feuerwehr, auch der Vorstand des Vereins und die passiven Mitglieder waren gut eingespannt. Neuwahlen und eine Satzungsänderung waren die wichtigsten Themen der Mitgliederversammlung. Der Vorsitzende, Oberbürgermeister Gerhard Jauernig, berichtete von vier Vorstandssitzungen im vorigen Jahr, auch ansonsten wurde Jauernig tatkräftig unterstützt von seinem Vize Matthias Ringeis, der kürzlich seinen 75. Geburtstag fei-erte und die Geschicke deshalb in jüngere Hände geben wollte. Trotz der Arbeit blieb das Vereinsleben nie auf der Stecke, wie Jauernig betonte. Die Wehr fuhr zum „Rafting“ nach Kärnten, machte einen Vereinsausflug nach Hinterriss und besuchte die Feuerwehr in Wolfratshausen. Gesellig war es auch bei Schlachtfest, Nikolausabend und Gartenfest. Im Vorstand gab es 2008 personelle Veränderungen. Achim Senser, der zum Stadtbrandmeister gewählt wurde, legte darauf nach 19 Jahren sein Amt als Kassierer nieder. Christian Hofner wurde zu seinem Nachfolger bestimmt. Nicht zuletzt politische Entscheidungen machten eine Satzungsänderung nötig. So musste das Aufnahmealter von 14 auf zwölf Jahre gesenkt werden. Außerdem werden Schriftführer und Kassierer auf Wunsch der Mannschaft nicht mehr bestimmt, sondern gewählt. Auch die Dienstgrade sind nicht mehr „Kraft Amtes“ in der Vorstandschaft. Von ihnen werden nur noch Vertreter bestimmt. Wer seinen Mitgliedsbeitrag schuldig bleibt, wird von der Liste gestrichen. Etwas Verwirrung gab es zunächst bei den Neuwahlen, da mehr Stimmzettel abgegeben wurden als es Stimmberechtigte gab. So wurde die Wahl wiederholt und mit reichlicher Verspätung Gerhard Jauernig einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Neuer Stellvertreter ist Reinhold Hobor. Christian Hofner wurde als Kassierer bestätigt, Peter Arnold neu zum Schriftführer gewählt. Vertreter der Mannschaftsdienstgrade ist Martin Müller, für die Löschmeisterdienstgrade wurde Günter Schlögel bestellt, Bernhard Ziegler und Werner Gollman sind Vertreter für die Brandmeister. Professionelle Arbeit Die Leiter der Polizeiinspektion und der Autobahnpolizei, Ernst Maguhn und Jürgen Schweizer, lobten die gute und professionelle Zusammenarbeit mit Eisele und der Wehr. Kreisbrandrat Robert Spiller überbrachte die Grüße der Feuerwehrinspektion und gab bekannt, dass Kreisbrandinspektor Gerhard Hillmann aus gesundheitlichen Gründen seine Ämter zum 31. März niedergelegt hat. Kommissarisch übernimmt Hubert Krimbacher den Bereich von Hillmann mit.

Viel Zeit in die Ausbildung investiert

gv Reisensburg (AZ) - Ausbildung wird bei der Feuerwehr Reisenbug groß geschrieben. Das ist auch dringend nötig, denn wie die Besucher der Generalversammlung erfuhren, stagnierte der Mitgliederstand in den vergangenen Jahren. Ausscheidende Feuerwehrmänner konnten jedoch durch Übertritte aus der Jugendfeuerwehr ersetzt werden. Gestiegen sind dagegen die Anforderungen an die Feuerwehrleute. Wer den Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr antritt, muss bereit sein, sich dafür entsprechend zu qualifizieren - für viele ist es fast unmöglich, diese Zeit neben Beruf und Familie zu finden. Umso mehr freute sich Kommandant Martin Mayer, dass seine Feuerwehrleute im vergangenen Jahr zahlreiche Lehrgänge besucht haben. Außerdem galt es, die Inspektion durch Kreisbrandrat Robert Spiller zu absolvieren. Die zusätzlich erforderlichen Übungsstunden wurden jedoch durch das gute Ergebnis belohnt.Ein Höhepunkt in der Ausbildung war die Teilnahme von acht Atemschutzgeräteträgern an einem Hohlstrahlrohrtraining unter Leitung von Stadtbrandinspektor Christian Eisele auf dem Volksfestplatz. Aber auch ein Motorsägenkurs, den 2. Kommandanten Stefan Löhle für alle Stadtteilwehren organisierte, fand großen Anklang.Wegen ihres Engagements wurden die Feuerwehrmänner Thomas Jähnke zum Oberfeuerwehrmann, Christian Stelzle zum Löschmeister und Stefan Löhle zum Oberlöschmeister ernannt. Für 25 Jahre treuen Feuerwehrdienst erhielt 2. Vorsitzender Norbert Stelzle das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber.Der Vertreter der Feuerwehrinspektion, Kreisbrandmeister Helmut Werdich, berichtete über die überregionale Modernisierung der Alarmierung für die Rettungsdienste, die bereits weit fortgeschritten ist. Auf die lokalen Feuerwehren kommen weitere Aufgaben zu, die es zu meistern gilt.Oberbürgermeister Gerhard Jauernig stellte der Feuerwehr zur Bewältigung dieser Aufgaben ein neues Einsatzfahrzeug in Aussicht und untermauerte damit gleichzeitig den Rückhalt für die Feuerwehren durch die Stadt. Auch im Vereinsleben fanden im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen statt, die der Vereinsvorsitzende Gerhard Stocker in Erinnerung rief. Er dankte besonders den Frauen der Feuerwehrmänner, die das Vereinsleben durch intensive Mithilfe bereichern. Stadtbrandmeister Achim Senser bot an, die bisherige gute Zusammenarbeit mit der Stützpunktwehr weiter auszubauen. Ebenfalls betonte er, wie wichtig die Jugendarbeit für die Zukunft der Wehren ist.Jugendwart Alexander Werdich stellte eindrucksvoll vor, wie intensiv sich die Reisensburger Feuerwehr um den Nachwuchs bemüht. Mit hohem Engagement wird den Jugendlichen eine niveauvolle Mischung aus technischer Grundausbildung, Freizeitgestaltung und theoretischer Kompetenz vermittelt. Dieses Angebot wird gerne angenommen, was der konstante Mitgliederstand der Jugendfeuerwehr mit derzeit fünf männlichen und vier weiblichen Mitgliedern zeigt. „Interessierte Jugendliche ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr sind jederzeit bei uns willkommen“, betonte Werdich. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 14.04.2009 - 15:15 Uhr

Freud und Leid bei der Feuerwehr

gv Landkreis (emi) - Laut einer repräsentativen Umfrage genießt der Feuerwehrmann das größte Vertrauen in der Bevölkerung. Das freut natürlich die 4013 Feuerwehrmänner und 286 Feuerwehrfrauen, die im Landkreis Günzburg ihren Dienst versehen. Wie Kreisbrandrat Robert Spiller bei der Kommandantenversammlung erklärte, galt es im vergangenen Jahr, 1682 Einsätze zu bewältigen. 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr waren die Feuerwehraktiven einsatzbereit. Doch das Ehrenamt steht auf wackeligen Beinen. Immer weniger Betriebe und Kommunen lassen die Feuerwehrdienstleistenden unter der Arbeit zu Einsätzen ausrücken, wie Spiller weiter ausführte. Jeder Firmeninhaber oder Grundstückeigentümer sollte sich nach seinen Angaben aber Gedanken machen, was passiert, wenn im Ort die Sirene heult, aber keiner mehr kommt, der helfen will und kann.Bestens ausgebildetAusgebildet sind die Feuerwehren laut Kreisbrandrat auf dem höchsten Stand. In Burgau wurde erstmals zum Truppführer ausgebildet - ab 2010 eine feste Voraussetzung für den Besuch eines Lehrgangs an den staatlichen Feuerwehrschulen.Immer wieder zeigen die Feuerwehren bei Leistungsabzeichen, was sie können. 2008 wurden 362 Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ der Stufen 1-6 abgelegt. Das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Technischen Hilfeeinsatz“ wurde 154 Mal abgelegt.Hinzu kommt noch die immer besser werdende Ausrüstung. So haben die Feuerwehren Bubesheim, Nattenhausen, Großkötz, Krumbach, Offingen, Hochwang und Balzhausen neue Fahrzeuge in Besitz genommen. In Schönebach und Ebershausen wurden neue Gerätehäuser in Dienst gestellt.Personelle VeränderungenAuch personell gab es einige Veränderungen. Im Inspektionsbereich II musste der bisherige Kreisbrandin-spektor Gerhard Hillmann gesundheitsbedingt sein Amt zum 31. März zur Verfügung stellen. Bis zum 1. Juni ein Ersatzmann gefunden ist, wird Hubert Krimbacher diesen Bereich übernehmen.Für den Bereich Burgau wurde Erwin Schneider zum neuen Kreis-brandinspektor ernannt. Neue Kreisbrandmeister sind Helmut Motzer aus Röfingen für den Be-reich Burgau und Anton Pohlack für den Bereich Günzburg. Neuer erster Stellvertreter des Kreisbrandrates ist Kreisbrandinspektor Wolf-gang Härtl.Kreisbrandmeister und Fahrschullehrer Ewald Beuter informierte über das Führerscheinrecht in der EU. Dieses sieht vor, dass künftige Führerscheinbesitzer der Klasse C und C1 (für Feuerwehrfahrzeuge nötig) ihren Führerschein nicht mehr beruflich nutzen dürfen. Doch wer sei bereit, nur für die Feuerwehr die immensen Kosten für den Führerschein zu tragen?Auch für jene, die im Herbst ihren 50. Geburtstag feiern, heißt es aufpassen. Wer von ihnen den alten Führerschein nicht umschreiben lässt, dürfe diesen ab 2010 auch nicht mehr kommerziell nutzen. Quelle: www.guenzburger-zeitung.de - Stand: 26.04.2009 - 20:30 Uhr

Rothermel und Kugelmann führen jetzt die Wehr

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Ursberg (zg) - Fridolin Rothermel ist der neue 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bayersried-Ursberg-Premach. Sein Stellvertreter ist Jürgen Kugelmann.

Der bisherige 1. Kommandant Elmar Müller trat aus beruflichen Gründen bei der Dienstversammlung im neuen Feuerwehrgerätehaus vergangene Woche zurück.

Über vier Jahre hat Elmar Müller als 1. Kommandant der Bayersrieder Wehr nun hinter sich. Bürgermeister Peter Walburger und Kreisbrandrat Robert Spiller lobten und dankten Elmar Müller für die geleistete Arbeit. Die aktiven Feuerwehrleute wählten zu seinem Nachfolger einstimmig Fridolin Rothermel, den bisherigen 2. Kommandanten. Zum 2. Kommandanten wurde Jürgen Kugelmann gewählt, der den Posten von Fridolin Rothermel einnimmt.

Bei der Dienstversammlung wurden außerdem der Feuerwehrjugend von Kreisbrandrat Robert Spiller und dem neuen Kommandanten Fridolin Rothermel die erarbeiteten Jugendleistungsabzeichen überreicht.

Quelle: www.augsburger-allgemeine.de - Stand: 02.07.2009 - 20:40 Uhr

Schmucker neuer Kommandant

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Jettingen-Scheppach (eb) - Die Suche hat ein Ende: Nachdem am Dreikönigstag der bisherige erste Kommandant der Jettinger Feuerwehr, Bernhard Brand, aus persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, sah sich Bürgermeister Hans Reichhart nach einem neuen Chef für seine Wehr um. Brand ließ die Wehr nicht im Stich und führte das Amt bis zur Neuwahl kommissarisch weiter. Bis es jetzt soweit war.

Der bisherige Zweite Kommandant Markus Schmucker sagte zu, die Verantwortung bei der Feuerwehr in Jettingen auch als Erster Kommandant zu übernehmen. Daraufhin wurde er von der versammelten Mannschaft einstimmig zum neuen Wehrführer gewählt.

Als neuer Stellvertreter wurde Wolfgang Walburger gewonnen. Walburger war bisher Gruppenführer und wurde von seinen Kameraden ebenfalls einstimmig gewählt. Bürgermeister Hans Reichhart war sichtlich erleichtert, dass seine Wehr nun wieder eine komplette Führungsriege hat. Der Rathauschef weiß, wie wichtig eine gut funktionierende Feuerwehr ist.

Die Aufgaben haben sich in den vergangenen 20 Jahren stets verändert. Aus den Brandschützern von einst ist eine multifunktionale Einsatztruppe geworden. Der Bereich der technischen Hilfeleistung nimmt einen immer noch größeren Anteil in der Einsatzstatistik ein.

Die vielfältigen Aufgaben können aber nur durch stetige Fortbildung gemeistert werden. Darum war Reichhart erfreut, als sich spontan einige Nachwuchskräfte meldeten, um sich durch Lehrgänge weiteres Wissen anzueignen.

Großes Lob für die Mannschaft

Nachdem der Erste Bürgermeister dem scheidenden Kommandanten Bernhard Brand große Anerkennung und Dank für dessen langjährige Tätigkeit als Erster und Zweiter Kommandant ausgesprochen hatte, verabschiedete sich dieser mit einem großen Lob an seine Mannschaft. Brand freute sich darüber, dass ihm die Aktiven während seiner gesamten Amtszeit Vertrauen entgegen gebracht hatten. Dem neuen Führungsduo wünschte Brand eine glückliche Hand.

Bei der anschließenden Aussprache wurde aus dem Kreis der Aktiven angeregt, den Schulungsraum der Wehr zu renovieren und die Heizungsanlage zu erneuern. Zum Abschluss der Versammlung ließ der Bürgermeister nochmals die 50-Jahr-Feier für die alte Drehleiter DL 18 Revue passieren. Schon dort hatte sich gezeigt, dass die Jettinger Feuerwehr zusammenhält und sich auch im gesellschaftlichen Bereich präsentiert.


Quelle: www.augsburger-allgemeine.de - Stand: 06.10.2009 - 18:05 Uhr

Lob für Leistungsfähigkeit und Einsatz

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Von Hans Bosch

Krumbach Besonders gefordert waren bei der Krumbacher Feuerwehr in diesem Jahr Einsatzbereitschaft und Schnelligkeit. Unter Beweis stellen musste sie zugleich ihre Leistungsfähigkeit und ihr technisches Können. Sie leistete im zu Ende gehenden 2009 bisher 243 Einsätze, das sind 77 Ausfahrten mehr gegenüber 2008. Bürgermeister Hubert Fischer und auch Kreisbrandmeister Franz Durm für die Kreisfeuerwehren sprachen den 102 Aktiven für diesen ehrenamtlichen Dienst hohes Lob aus und waren überzeugt, „die Krumbacher können auch künftig ruhig schlafen“.

Unter den Einsatzfahrten befanden sich zwei Groß- und 24 Klein- und Mittelbrände. Zwei spektakuläre Vorkommnisse griff Kommandant Wolfgang Hiller in seinem Bericht bei der Generalversammlung im Feuerwehrhaus besonders heraus: Bei einem Wohnhausbrand in Hohenraunau waren insgesamt 153 Aktive aus Krumbach sowie den Nachbarwehren im Einsatz, darunter auch 18 Atemschutzträger. Schnell unter Kontrolle war der Brand im Simpert-Kraemer-Gymnasium im Juni. Mehr Sorge bereitete die Rettung von zwölf Kindern mit der Drehleiter aus dem zweiten Obergeschoss und die großräumige Evakuierung von über 1200 Schülern. Hiller: „Die Zusammenarbeit mit Polizei, Ärzten und Rotem Kreuz klappte hervorragend.“

Gutes Miteinander

Insgesamt hätten die Aktiven bei allen Einsätzen rund 3000 Stunden abgeleistet. Nicht gezählt sei darin die Zeit, in der sich die Aktiven durch Unterrichte, Übungen, Lehrgänge und Schulungen weiter bildeten. Hinzu sei eine Vielzahl von Leistungsabzeichen gekommen. Für dieses Engagement und die Bereitschaft zur Weiterbildung sprach der Kommandant seinen Kameraden ein großes Lob aus. Gleiches hatte schon vorher der Vorsitzende Christian Seitz getan: „Nur durch ein gutes Miteinander ist diese Leistung möglich.“

Stolz ist die Wehr auf ihren Nachwuchs. Unter den Fittichen von Jugendwart Markus Link werden derzeit 16 Jugendliche ausgebildet, von denen drei in den aktiven Dienst übernommen wurden und vier mit Erfolg die Bayerische Jugend-Leistungsprüfung abgelegt haben. Kreisbrandmeister Durm: „Macht so weiter, wir brauchen Euch.“ Mehr Sorge mit dem Nachwuchs hat die Oldtimer-Gruppe, die einen technisch begabten Aktiven benötigt, um das 56 Jahre alte Magirus-Löschfahrzeug auch künftig bei Festen im In- und Ausland als „Krumbacher Aushängeschild“ zeigen zu können, wie Hans Baum sagte.

Bürgermeister Fischer dankte für die Arbeit der Wehr: „Wir wissen, was wir an unserer Feuerwehr haben. Ihre Einsatzbereitschaft und Verlässlichkeit beim Retten, Löschen, Bergen und Schützen verdient Respekt und Anerkennung.“ Sorge macht Kreisbrandmeister Durm die Steigerung der schweren Verkehrsunfälle im Raum Krumbach: „Die technische Hilfe wird immer komplizierter und bedarf modernster Geräte“, was zuvor auch schon Kommandant Hiller als notwendig ansah.


Quelle: www.augsburger-allgemeine.de - Stand: 24.11.2009 - 07:26 Uhr

Der Neue ist der Sohn vom Chef

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Von Franz J. Paul

Schnuttenbach Die Kommandantenmütze der Feuerwehr Schnuttenbach bleibt im Haus in der Dorfstraße. Auf den Nebenerwerbslandwirt Johann Böck (55), der das Amt 19 Jahre geführt hatte, folgt nun sein Sohn Dominik Böck. Der 23-Jährige ist Meister in der Metallbaubranche. Der Wechsel wurde am Freitag mehrheitlich beschlossen.

Das Engagement bei der Feuerwehr gehört zur Tradition bei den Böcks. Schon Heinrich Böck, der Großvater des scheidenden Kommandanten, hatte sich um den Brandschutz im Ort gekümmert. Die Ära Johann Böck dauerte nun insgesamt 31 Jahre: Die Führungstätigkeit begann er schon 1978 als 2. Kommandant, bevor er 1990 an die Spitze rückte. Unter Johann Böck wurde aus der Dorffeuerwehr eine engagierte hoch qualifizierte Wehr. Die Mannschaft wurde verjüngt und der Nachwuchs mit in die Führung geholt.

In diesem Jahr ist es laut Johann Böcks letztem Jahresrückblick einige Male ernst geworden: Da kämpften Schnuttenbacher zwei Brände nieder und räumten bei zwei Verkehrsunfällen die Fahrbahn. Sie absolvierten 17 Übungen, hielten ihre zwölf Atemschutzträger fit und erreichten bei Leistungstests genügend Punkte.

Ohne zu zögern, stemmten sie den Maibaum im Heimatdorf und in Offingen hoch, unterstützten die Säuberungsarbeiten im Klärwerk und kümmerten sich um die Verkehrsführung bei Festen.

Die lebendige Kameradschaft sei beim Sommerfest und beim Meinungsaustausch untereinander zur Geltung gekommen, hieß es. Hinderlich für prompt einsatzbereite Gruppen, sagte Stellvertreter Bernhard Berger, sei aber vielfach der Schichtdienst an der Arbeitsstelle.

Auch in Zukunft will die Marktgemeinde die eigenständige Schnuttenbacher Feuerwehr nach Kräften unterstützen, wie die 60 Besucher im Gasthaus Bürgerstüble am Freitag erfuhren. Was Bürgermeister Thomas Wörz als Leiter der Dienstversammlung lobend zusammenfasste, reichte Böck an seinen Vize, an Gruppenführer und Mannschaft weiter: „Unsere Mitbürger dürfen stolz auf den Leistungsstand sein. Schnuttenbach steht im Vergleich der Nachbarwehren gut da.“

Kreisbrandrat Robert Spiller sagte: „Der Kameradschaftsgeist hat in der langen Böck-Ära diese Wehr zusammengehalten.“ Was könne man darauf anders antworten als: „Ich danke vielmals, es war meine Pflicht“, sagte der einigermaßen überraschte Wehrchef.
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de - Stand: 07.12.2009 - 07:38 Uhr

Neuer Mann im Vorstand

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Leipheim-Riedheim (zg) - Die Freiwillige Feuerwehr Riedheim-Weißingen hat einen neuen zweiten Vorsitzenden: Stefan Balkheimer heißt nun der zweite Mann des Feuerwehrvereins. Die Dienstversammlung wurde von Bürgermeister Christian Konrad mit viel Lob für die Aktiven der Feuerwehr eröffnet.

Zufrieden blickte auch der Kommandant der Feuerwehr Manfred Balkheimer auf das Jahr 2009 zurück: 13 Einsätze habe die Wehr bislang in diesem Jahr absolviert. Außerdem fanden 29 praktische und theoretische Übungen statt und viele Lehrgänge, die allesamt mit sehr gutem Ergebnis abgeschlossen wurden.

Darunter ein Lehrgang zum Leiter der Feuerwehr. Sieben Feuerwehrler waren bei der Truppmann-Ausbildung, fünf Kameraden besuchten die Sprechfunker-Ausbildung, drei die Truppführer-Ausbildung. Zwei Mitglieder sind nun Atemschutzgeräteträger, drei Feuerwehrdienstleistende besuchten den Maschinisten-Lehrgang und ein Lehrgangsteilnehmer ist jetzt Ausbilder der Feuerwehr.

Neun wurden befördert

Die 16-köpfige Jugendfeuerwehr von Riedheim und Weißingen unter der Leitung von Carina Bihlmaier und Sonja Mücke war bei der deutschen und bayerischen Jugendleistungsspange und beim Wissenstest dabei. Zwei Feuerwehranwärter wurden in den aktiven Dienst berufen und neun Wehrler wurden befördert.

Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Riedheim-Weißinger Feuerwehr Tradition. So bekamen auch in diesem Jahr wieder altgediente Feuerwehrler für ihre aktive Dienstzeit eine Dankesurkunde des Staatsministeriums beziehungsweise das Ehrenkreuz verliehen.

Für 20 Jahre aktiven Dienst wurde Thomas Allgaier geehrt, für 25 Jahre Gerwin Eckert, für 30 Jahre Wilfried Holzwarth und der Vorstandsvorsitzende Erwin Zengerle für 40 Jahre aktiven Dienst.

49 Mitglieder haben dafür gestimmt

Nach der Dienstversammlung wurde in der anschließenden Mitgliederversammlung, nach dem unerwarteten Rücktritt des bisherigen zweiten Vorstandsvorsitzenden Klaus Dieter Schmidt, ein neuer Vorsitzender gewählt. Der Vorschlag, Stefan Balkheimer zu wählen, löste bei vielen Begeisterung aus. Bis vor wenigen Jahren war er schließlich noch erster Kommandant bei der Feuerwehr.

Mit 49 Stimmen von 49 anwesenden Mitgliedern wurde Balkheimer gewählt. Seine neue Aufgabe nahm er dankend an. Anschließend folgten die Anwesenden dem Bericht über die Kassenverhältnisse von Kassenwart Helmut Dobler. Die Kassen und die Kassenbücher der Wehr wurden von Martin Kreiß und Gerwin Eckert geprüft. Beide bescheinigten eine korrekte Buchführung.


Quelle: www.augsburger-allgemeine.de - Stand: 08.12.2009 - 22:03 Uhr

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